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HSC verhandelt mit früherem Nationalspieler

14.05.2018 - HSC Bad Neustadt

Auf Wiedersehen Dritte Liga, willkommen in der Bayernliga. Ab Herbst wird der HSC Bad Neustadt nach 26 Jahren in der Regionalliga beziehungsweise Dritten Liga und einem Jahr als Zweitligist nur noch viertklassig Handball spielen.

Übrigens: Das Schicksal des HSC teilen auch andere Dauerbrenner. Seitdem zur Saison 2010/11 aus den Regionalligen die Dritte Liga wurde, spielten 13 Klubs immer in einer der vier Staffeln. Ab Herbst werden es gleich fünf Gründungsmitglieder weniger sein. Neben dem HSC sind auch der TV Hochdorf, die SG Köndringen/Teningen, der OHV Aurich und der VfL Fredenbeck abgestiegen. Mit dem TV Neuhausen/Erms erwischte es überdies einen Klub, der noch vor fünf Jahren Erstligist war. Wie geht es aber weiter beim HSC Bad Neustadt? Ein Überblick.

Die Spieler

Der HSC geht mit einem in weiten Teilen unveränderten Kader in die Bayernliga. Verlassen haben den Klub Jan Wicklein, der zum Zweitligaaufsteiger TuS Ferndorf wechselt, Timo Riesenberger, Adam Pal und Filip Miliutinovic, der schon seit Herbst kein Spiel mehr bestritten hatte. Ob Eigengewächs Felix Wolf bleibt oder geht, soll sich in diesen Tagen entscheiden. Der Vertrag von Konstantin Singwald war nur für die Dritte Liga gültig. „Wir haben ihm ein Angebot für die Bayernliga vorgelegt“, sagt Dieter Schulz, der Vereinsvorsitzende und Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft. Dass weitere Spieler den Klub verlassen, wie zuletzt gelegentlich kolportiert wurde, „ist Unsinn“, sagt Schulz, „der mich zutiefst ärgert.“ Mit Julian Bötsch (TG Heidingsfeld/Kreis) und Maximilian Drude (HSC Coburg II/Rückraum rechts) stehen zwei Neuzugänge fest. Gesucht wird ein Wicklein-Nachfolger auf Rechtsaußen. Auch ein Spieler für Rückraum Mitte könnte noch nach Bad Neustadt kommen. „Wir halten die Augen offen“, sagt Schulz, der darüber hinaus „nicht mehr groß neue Leute holen“ will.

Der Trainer

Nach dem Drei-Trainer-Jahr mit Margots Valkovskis, Christoph Kolodziej und Igor Mjanowski sehnt sich der HSC nach Kontinuität auf dieser wichtigsten sportlichen Position. Wer sie besetzen wird, soll so bald wie möglich geklärt sein. Mjanowski wird es wohl eher nicht sein, darauf deuten Äußerungen von Schulz hin. „Wir wollen ihn halten“, sagt der HSC-Boss aber. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer war schon vor einiger Zeit angelaufen. Spätestens als sich abzeichnete, dass Kolodziej nicht über das Saisonende hinaus in Bad Neustadt bleiben wird. Zu den Trainerkandidaten zählt unter anderem der frühere Nationaltorwart Chrischa Hannawald, bestätigte Schulz auf Nachfrage. Hannawald wohnt in Brebersdorf bei Schweinfurt, betreibt eine Handballschule und sah zuletzt das Heimspiel des HSC gegen Hanau in der Bürgermeister-Goebels-Halle.

Die Fans

Knapp 630 Zuschauer kamen im Schnitt zu den 15 Heimspielen der vergangenen Saison. An ihrer Unterstützung lag es nicht, dass der HSC den Klassenerhalt nicht schaffte. „Ich möchte mich von Herzen bei unseren Fans und unseren Sponsoren bedanken, dass sie weiterhin zu uns stehen“, sagt Dieter Schulz. Passend dazu veröffentlichte der Klub auf seinen Social-Media-Kanälen die Zuschrift eines Anhängers von Anfang der vergangenen Woche, dass er auch in der Bayernliga zwei Dauerkarten abnehmen werde.

Die Sponsoren

Man müsse sich den Sponsoren gegenüber erklären, warum der Klub aus der Dritten Liga abgestiegen sei, sagt Schulz, der aber ansonsten von „durchweg positiv“ verlaufenen Gesprächen berichtet. Knapp 80 Prozent der Vereinbarungen seien bereits unterschrieben, was zu diesem Zeitpunkt eine höhere Quote als in den letzten Jahren sei, sagt Schulz. „Einige haben ihren Beitrag sogar erhöht.“ Ökonomisch, sagt Schulz, könne sich der HSC die Bayernliga leisten, zumal es inzwischen gelungen sei, die Altlasten abzubauen. „Es gibt keine Restschulden mehr“, sagt Schulz.

Die Gegner

In der Bayernliga spielen 14 Mannschaften, zwei weniger als in der Dritten Liga. Bekanntester Name unter den 13 Gegnern ist der VfL Günzburg, der in den 1980er Jahren mehrere Jahre in der Bundesliga spielte und im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger stand. Freuen können sich die Fans auf die unterfränkischen Derbys gegen den TSV Lohr, mit dem man sich zwischen 1995 und 2000 heiße Duelle in der Regionalliga Süd lieferte, die DJK Waldbüttelbrunn und die SG DJK Rimpar II. Die übrigen Gegner heißen: TSV Friedberg, TSV Haunstetten, HaSpo Bayreuth, TSV Unterhaching, TG Landshut, TSV Rothenburg, SG Regensburg, HSG Würm-Mitte und Eichenauer SV. „Wir sehen uns in der Favoritenrolle“, sagt Dieter Schulz, „aber einen Durchmarsch wird es nicht geben.“ Die Saison startet am Wochenende 15./16. September und endet am Wochenende 4./5. Mai 2019.

Quelle: Mainpost

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