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HSC mit voller Konzentration zum Rückrundenauftakt gegen Leipzig

09.01.2013 - Christian Hüther

Spagat zwischen schwerem Auswärtsspiel und kommenden Schlagerspiel

HSC-Vorschau von Gegner Leipzig

Man kann im Falle des Handballdrittligisten HSC Bad Neustadt wahrlich nicht behaupten, das Jahr 2013 würde langweilig und ruhig beginnen. Im Gegenteil. Für eine langsame „Wiedereingliederung“ in die Rückrunde der 3. Liga Ost hat der momentane Zweitplatzierte auch gar keine Zeit. Am kommenden Samstag steht die lange und schwierige Reise zum Neunten SG LVB Leipzig an, ehe eine Woche später der absolute Knüller gegen Tabellenführer Rimpar Wölfe in Bad Neustadt ansteht.

 

Gerade die richtige Balance zu finden zwischen den beiden Spielen des neuen Jahres ist nicht einfach. Denn eine Niederlage in Leipzig könnte die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel aus Sicht des HSC schon erheblich verschlechtern, momentan beträgt der Abstand vier Zähler. Schon vor Weihnachten begann der Vorverkauf für das Unterfrankenderby aufgrund der hohen Nachfrage, die Fans in Bad Neustadt fiebern dem Duell zwischen dem Ersten und Zweiten wahrlich entgegen. Das Restkontingent an Sitzplatzkarten war Anfang dieser Woche schnell vergriffen, alles ist bereitet für den 19. Januar.

Wäre da nicht erst das Spiel gegen Leipzig, könnte da der eine oder andere Fan sagen. HSC-Trainer Dr. Matthias Obinger verschwendet daher seit dem Trainingsauftakt am vergangenen Donnerstag noch keinerlei Gedanken an das Duell mit seinem Ex-Verein. Die Konzentration liegt vollends auf Leipzig, allen voran auf fremden Parkett ein ganz schweres Pflaster, was die Bad Neustädter schon in den letzten Jahren zu spüren bekamen. Mit 19:28 verloren die Saalestädter das letzte Gastspiel in Leipzig drei Spieltage vor Saisonende, als jedoch auch schon alle Aufstiegshoffnungen ad acta gelegt werden mussten und die Konzentration sichtbar litt.

So versammelte Obinger seine Mannen kurz nach Neujahr zu einem viertägigen Trainingslager in Bad Neustadt, um auch auf den Fakt hinzuweisen, dass erst Leipzig und dann Rimpar ansteht, genau in dieser Reihenfolge. „Der Schwerpunkt in den Trainingseinheiten lag im athletischen Bereich. Daneben haben wir viel Zeit für das Tempospiel investiert, denn gerade im erweiterten Gegenstoß sehe ich noch großes Potenzial“, beschrieb der Handballlehrer die Maßnahmen für einen gelungenen Rückrundenauftakt. Daneben wurden auch einige Systemänderungen in Angriff und Abwehr einstudiert, was das HSC-Spiel flexibler machen soll und, „um schneller auf Spielereignisse reagieren zu können“.

Ob die Weihnachtsgans bei den Spielern gut verdaut wurde und die Trainingseinheiten fruchteten, wird das Spiel am Samstag zeigen. Nicht zuletzt aufgrund der letztjährigen Auseinandersetzungen mit der SG LVB zollt Obinger den Sachsen Respekt. „Ihre Stärken liegen zweifelsohne in der Ausgeglichenheit des Kaders und der physischen Präsenz, die sich in einem gut organisierten Deckungsverbund und variablen Angriffsspiel widerspiegelt“, lobt der HSC-Coach den Neunten.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt daher darin, ob es den Bad Neustädtern gelingt, die offensiven Strukturen der Leipziger zu torpedieren und im Angriffsspiel flexibel und druckvoll zu agieren.

Neben den Leipziger Stärken wird Obinger sicherlich auch auf den Fakt hingewiesen haben, dass schon Lokalrivale Rimpar im November nur einen Punkt aus der Sporthalle in der Brüderstraße ergattern konnte. Warnung genug also, um es besser zu machen, den dritten Auswärtssieg der Saison einzufahren und so den zweiten Rang zu zementieren.

Man darf gespannt sein, ob Obingers Ansprache auch in den Köpfen der Spieler angekommen ist, dass erst Leipzig und dann  die „Kür“ Rimpar ansteht – genau in dieser Reihenfolge.

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