offizielle Website des HSC Bad Neustadt / Saale - Herzlich Willkommen

Nächstes Spiel

msggrossbieberaumodau vs. hscbadneustadt
 05.05.2018 - 19:00 Uhr
MSG Groß-Bieberau/Modau - HSC Bad Neustadt
zum Spielplan

Der HSC auf Facebook

Liveticker

Während der Partien unseres HSC sind Sie jederzeit mit dem Liveticker von SIS auf dem Laufenden.

Suche

Aktuelles

Saisonvorschau des HSC 17/18

25.08.2017 - Christian Hüther

Handball ist auch Kopfsache

Der Drittligist hat aus der letzten Zittersaison gelernt und den Kader verbreitert. Beim Saisonziel bleibt man dennoch zurückhaltend.

erhalten zuversichtlich. So ist die Stimmung beim HSC Bad Neustadt vor dem Start in die Saison 2017/18. Die beginnt für den Handball-Drittligisten an diesem Wochenende mit einem Auswärtsspiel in Bernburg. Verhalten, weil die letzte Saison gezeigt hat, wie schnell man in den Abstiegsstrudel hineingeraten kann und wieviel Energie nötig ist, sich freizuschwimmen, damit einem das Wasser nicht mehr bis zum Hals steht. Zuversichtlich, weil man im Verein glaubt, die richtigen Lehren gezogen und die Mannschaft sinnvoll verstärkt zu haben.

Sechs Punkte trennten die Mannschaft von Trainer Margots Valkovskis am Ende der vergangenen Saison von einem Abstiegsplatz. Das hört sich freilich komfortabler an, als es tatsächlich war. Beim 26:26 daheim gegen Burgwedel krachte der letzte Wurf der Gäste an die Latte, beim 24:23 daheim gegen Groß-Umstadt lag der HSC 20 Sekunden vor Schluss noch hinten, das 19:19-Remis in Coburg rettete Timo Riesenberger mit einem verwandelten Strafwurf bei abgelaufener Uhr. Nein, allzu viel Fantasie braucht man nicht, um sich das ganz böse Ende vorzustellen. Das sich bei 3:17 Punkten nach dem ersten Saisondrittel angedeutet hatte. Immerhin: Dann fing sich das Team und holte in den folgenden beiden Dritteln 22:18 Punkte.

Keine Spiele im Dezember

Bad Neustadt (dr) Sieben Wochen dauert in dieser Saison die Winterpause des HSC Bad Neustadt. Am ersten Dezember-Wochenende gilt wegen der Frauen-WM in Deutschland ein Spielverbot, am darauffolgenden pausiert der HSC, weil das Spiel gegen Groß-Bieberau schon am Reformationstag angepfiffen wird.
HSC-Spielplan
Samstag, 26. August, 17 Uhr: Bernburg (Auswärtsspiel)
Samstag, 2. September, 19.30 Uhr: Gelnhausen (Heimspiel)
Samstag, 9. September, 19.30 Uhr: Baunatal (H)
Samstag, 16. September, 19.30 Uhr: Nieder-Roden (H)
Sonntag, 24. September, 17 Uhr: Großwallstadt (A)
Sonntag, 1. Oktober, 17 Uhr: Bruchköbel (A)
Samstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr: Coburg II (H)
Samstag, 14. Oktober, 19 Uhr: Leutershausen (A)
Samstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr: Bad Blankenburg (H)
Samstag, 28. Oktober, 19.30 Uhr: Erlangen (H)
Dienstag, 31. Oktober, 17 Uhr: Groß-Bieberau (H)
Sonntag, 5. November, 17 Uhr: Northeim (A)
Samstag, 11. November, 19.30 Uhr: Großsachsen (H)
Samstag, 18. November, 19 Uhr: Magdeburg (A)
Sonntag, 26. November, 17 Uhr: Hanau (A)
Samstag, 13. Januar 2018, 19.30 Uhr: Bernburg (H)
Samstag, 20. Januar, 19.30 Uhr: Gelnhausen (A)
Samstag, 27. Januar, 18 Uhr: Baunatal (A)
Samstag, 3. Februar, 19.30 Uhr: Nieder-Roden (A)
Samstag, 10. Februar, 19.30 Uhr: Großwallstadt (H)
Samstag, 17. Februar, 19.30 Uhr: Bruchköbel (H)
Sonntag, 4. März, 16 Uhr: Coburg (A)
Samstag, 10. März, 19.30 Uhr: Leutershausen (H)
Sonntag, 18. März, 16.30 Uhr: Bad Blankenburg (A)
Sonntag, 25. März, 15.30 Uhr: Erlangen II (A)
Samstag, 7. April, 19.30 Uhr: Northeim (H)
Samstag, 14. April, 20 Uhr: Großsachsen (A)
Samstag, 21. April, 19.30 Uhr: Magdeburg II (H)
Samstag, 28. April, 19.30 Uhr: Hanau (H)
Samstag, 5. März, 19 Uhr: Groß-Bieberau (A)

Was nicht zuletzt am Comeback von Margots Valkovskis lag, dessen Präsenz auf dem Spielfeld der Mannschaft Stabilität verlieh. Für die kommende Saison hat der 40-Jährige eigene Einsatzzeiten ausgeschlossen.

Die Misserfolge zum Start der Vorsaison haben „die Psyche der Mannschaft kaputt gemacht“, blickt Dieter Schulz, HSC-Vorsitzender und Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft zurück, und hofft, dass der Einstieg diesmal gelingt. Die erste, von Schulz gesteckte, Wegmarke lautet: „Nach den ersten vier Spielen sollten wir mindestens 4:4 Punkte haben.“ Das Auftaktprogramm mit dem Auswärtsspiel in Bernburg sowie den Heimpartien gegen Gelnhausen, Baunatal und Titelmitfavorit Nieder-Roden „ist schwierig“, weiß Mannschaftskapitän Maximilian Schmitt, aber „wir müssen einen Fehlstart vermeiden, um nicht direkt wieder unter Druck zu geraten.“

„Grob zufrieden“, sagt Margots Valkovskis, war er mit der Vorbereitung. So habe es die Mannschaft geschafft, im Angriffsspiel die Zahl der technischen Fehler zu minimieren. Nicht immer einverstanden, war Valkovskis mit den Leistungen in der Abwehr. Zum Beispiel mit den 24 Gegentoren, die sich das Team im letzten Test vom hessischen Landesligisten VfL Wanfried einschenken ließ. Was nicht zuletzt daran lag, dass die Feinjustierung im Defensivverbund längst noch nicht auf dem Niveau ist, das sich der Trainer wünscht. „An ihr müssen wir im Training weiter arbeiten.“

Konkret geht es um darum, dass über ein konzertiertes Vorgehen der einzelnen Abwehrspieler Fehlentscheidungen gegnerischer Angreifer forciert werden soll. „Da klappt die Abstimmung mit den Außenspielern noch nicht wie gewünscht“, sagt Valkovskis. Sie und die daraus resultierenden Ballgewinne sind eine Voraussetzung für das schnelle Spiel und die einfachen Tore, die Cheftrainer Valkovskis und sein Assistent Igor Mjanowski sehen wollen. Apropos Tore: Die wünscht sich der Trainer aus allen Lagen, auch von Linksaußen soll wieder mehr Gefahr ausgehen: „Wir wollen die ganze Breite des Spielfelds ausnutzen.“

Mit Martin Bieger (Linksaußen), Maximilian Kalliske (Kreis), Filip Milutinovic (Rückraum rechts) und Nick Weber (Tor) wurden vier Neue verpflichtet, die den Konkurrenzkampf intern anheizen. „Genau das wollten wir“, erklärt Dieter Schulz. Bei den Arrivierten kommt es gut an, dass dank der doppelten Besetzung aller Positionen das Niveau gestiegen ist. „Die Neuzugänge drängen auf Spielzeit. Das merkt man am Klima im Training. Jeder muss Vollgas geben. Wir haben einen größeren Konkurrenzkampf, was ich als positiv erachte. Er hat uns letzte Saison gefehlt“, sagt Maximilian Schmitt.

Auf Linksaußen kam mit dem 19-jährigen Martin Bieger ein in Großwallstadt ausgebildeter Akteur zum HSC, den große Spielfreude und seine Risikofreudigkeit auszeichnen. „Bei seiner Spielweise muss ich auch mal ein Auge zudrücken“, weiß Valkovskis. Er müsse noch lernen, Situationen richtig einzuschätzen. Gelingt ihm das, „werden wir noch viel Freude an ihm haben.

“ Mit dem bulgarischen Linkshänder Filip Milutinovic (RK Partizan Belgrad) verbindet man beim HSC die Hoffnung, die rechte Rückraumseite stabilisieren und mittelfristig nachhaltig stärken zu können. Bis jetzt konnte der 21-Jährige seine Fähigkeiten nur andeuten, weil ihm die Bindung zum Spiel und damit die Konstanz in seinen Leistungen fehlt. Wofür die noch vorhandene Sprachbarriere auf seiner ersten Auslandsstation eine Ursache ist. Die Hilfeversuche der Mitspieler erhöhten in den Testspielen nur Milutinovics Stresslevel. „Es gibt Dinge, die kann man nicht übersetzen, die muss man verstehen“, sagt Valkovskis und fordert Geduld mit ihm ein.

Geduld als zweiter Mann am Kreis hinter Franziskus Gerr wird Maximilian Kalliske (20) aufbringen müssen. Der beim VfL Potsdam ausgebildete Brandenburger spielte in der letzten Saison beim norwegischen Zweitligisten Sandnes und „sucht noch nach seinem Platz in der Mannschaft“, sagt Valkovskis. Der angekündigt hat, sich nicht auf eine klare Nummer 1 zwischen den Pfosten festlegen zu wollen und für diesen Kurs Rückendeckung von Dieter Schulz erhält.

Die Verpflichtung von Nick Weber (26), der im Dress von Lok Pirna als bester Schlussmann der Oberliga Mitteldeutschland galt und zuvor in Magdeburg, Köthen und Altenholz Dritt- und Zweitligaerfahrung gesammelt hat, hat einen doppelten Effekt. Weber gilt Valkovskis als konstanter und stabiler Torwart, der „weiß, was kommt“ und mit seiner „ruhigen Art“ die gegnerischen Schützen vor andere Herausforderung stellt als Felix Schmidl, der bisherige Stammtorwart. Dessen Leistung der neue Konkurrent freilich gut tut.

Verhalten zuversichtlich, so formuliert HSC-Trainer Margots Valkovskis das Saisonziel, das er, die Vereinsführung und die Mannschaft ausgearbeitet haben. „Als erstes wollen wir so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern“, sagt er. 24 Punkte reichten dafür in den meisten Fällen in der Vergangenheit. „Vorgenommen haben wir uns einen einstelligen Tabellenplatz.“ Großer Kampfgeist, die richtige Einstellung und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss nennt Valkovskis als Voraussetzung für erfolgreichen Handball. Der Rest ist Kopfsache: „Wir müssen an uns selbst glauben.“

HSC Bad Neustadt

Abgänge

Fabian Tatzel, Benedikt Kleinhenz (beide HSC Bad Neustadt II), Matthias Grünert.

Zugänge

Nick Weber (ESV Lok Pirna), Martin Bieger (HBLZ Großwallstadt), Maximilian Kalliske (Sandnes HK), Filip Milutinovic (RK Partizan Belgrad).

Kader, Tor

Rückennummer 12 Nick Weber (26), 16 Felix Schmidl (28).

Rückraum

6 Maximilian Schmitt (25), 7 Adam Pal (22), 9 Gary Hines (33), 11 Timo Riesenberger (22), 17 Konstantin Singwald (23), 23 Filip Milutinovic (21), 25 Vilim Leskovec (26).

Kreis

21 Maximilian Kalliske (20), 24 Franziskus Gerr (31).

Außen

8 Felix Wolf (22), 14 Martin Bieger (19), 22 Jan Wicklein (27).

Trainer

Margots Valkovskis (40), Co-Trainer Igor Mjanowski (50).

Meistertipp

TV Großwallstadt, SG Leutershausen, HSG Rodgau Nieder-Roden.

Saisonziel

einstelliger Tabellenplatz.

Eine Rechnung mit vielen Unbekannten

In der Dritten Liga Ost ist mal wieder kaum noch etwas so, wie es ein Jahr zuvor gewesen ist.

Aufstiege, Abstiege und Umgruppierungen haben einmal mehr dafür gesorgt, dass diese eine der vier Staffeln ihr Gesicht stark verändert hat. Von den 16 Klubs der Vorsaison sind neben dem HSC Bad Neustadt nur sechs übrig geblieben: der HSC Coburg II, der TV Gelnhausen, die HSG Hanau, die HSG Rodgau Nieder-Roden, die MSG Groß-Bieberau/Modau sowie der TV Großwallstadt. Hinzugekommen sind neun neue Klubs: die Aufsteiger SG Bruchköbel (Hessen), HC Erlangen II (Bayern), Northeimer HC (Niedersachsen) und HSV Bad Blankenburg (Mitteldeutsche Oberliga), die umgruppierten GSV Eintracht Baunatal (aus der Staffel West), TV Germania Großsachsen (Süd), SC Magdeburg II und SV Anhalt Bernburg (Nord) sowie Zweitliga-Absteiger SG Leutershausen. Die quantitativ hohe Fluktuation ist ein Grund, weswegen sie sich beim HSC Bad Neustadt schwer tun, einen Meistertipp abzugeben. Der zweite ist die Unklarheit, wie sich die Verschiebungen auf die Qualität des Feldes ausgewirkt haben. Meister Elbflorenz sowie Relegationsgewinner Hildesheim sind aufgestiegen und aus dem Vorderfeld der letzten Ost-Saison wurden der Dritte Springe, der Siebte Hannover und der Achte Burgwedel zurück in den Norden geschickt. „Es gibt aus meiner Sicht keinen eindeutigen Favoriten“, sagt HSC-Vorsitzender Dieter Schulz. Aufsteiger Bad Blankenburg sei „auf dem Papier stark“, der SC Magdeburg II, obwohl in der Vorsaison im Norden beinahe abgestiegen, „immer eine Hausnummer, weil sie jedes Jahr sechs, sieben Leute aus dem Nachwuchs hochbekommen.“ Zum Kader des SCM zählt auch der 19-jährige Leon Rastner, der 2015 den HSC Bad Neustadt in Richtung Elbe verlassen hat. HSC-Coach Margots Valkovskis hat auf seiner Rechnung den TV Großwallstadt, den Vierten der Vorsaison, ganz oben stehen. Auch die SG Leutershausen zählt er zu den Favoriten. Eine Einschätzung, die HSC-Kapitän Maximilian Schmitt teilt. Und ergänzt: „Nieder-Roden sehe ich noch weit vorne. Dahinter ist die Liga total ausgeglichen.“

Quelle: Rhön- und Saalepost (25.08.17)

Premiumpartner

Werbung

Onlinepartner

stilmedien

Marketingpartner

evoworkx


dhb-liga3