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Gary Hines im "Ninja Warrior"-Finale

25.09.2017 - Christian Hüther

So ausgelaugt und ausgepumpt hat man „Muskelberg“ Gary Hines wohl noch nie gesehen, wie am Sonntagabend beim Halbfinale der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“. Mit allerletzter Kraft hat sich der amerikanische Handballer in Diensten des HSC Bad Neustadt wie im Vorjahr ins Finale der stärksten Show Deutschlands gehievt. Am kommenden Sonntag kämpft er damit mit 27 anderen Athleten um den Titel und den damit verbundenen 200.000 Euro Preisgeld.

Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Natürlich wieder ausgestattet mit Boxershorts in amerikanischer Optik und Flügelsocken ging Hines selbstbewusst in den Halbfinalparcours. „Ich bin sehr stolz, es ins Halbfinale gepackt zu haben. Heute gilt es aber noch einen Buzzer zu drücken“, so Hines vor dem im Vergleich zur Vorrunde noch deutlich anspruchsvolleren Parcours. Der Sprung auf verschiedene Plattformen war noch kein Problem, ebenso wie das Schwingen über ein Wasserbecken mit Hilfe von zwei Ringen, die noch jedem Schüler aus der eigenen Zeit des Sportunterrichts bekannt sein dürfte. Nur wenige Sekunden später verhinderte Hines mit allerletzter Kraft das frühe Ausscheiden. Es galt zwei Hängewippen zu bezwingen. Nur dank seines Markenzeichens, der Sprungkraft, ging es für Hines überhaupt weiter „Da fliegt er. Und das waren die Flügel von den Socken, die verhindern, dass er ins Wasser geht“, brüllte Moderator Frank Buschmann in sein Mikrofon. Auch Moderationskollege Jan Köppen hätte das frühzeitige und jähe Ende des Hines’chen Titeltraums „schade“ gefunden.

Danach hangelte es sich der 33-Jährige im wahrsten Sinne des Wortes durch die weiteren Hindernisse. Nach dem Erklimmen der Wind und an den beiden Moderatoren vorbei ging es in den zweiten Teil des Parcours. „Der ist so heiß. Wenn du den anfasst, bekommst du Brandblasen“, zollte Buschmann dem Willen des Amerikaners seinen Respekt. Das vorletzte Hindernis trennte dann schließlich endgültig die Spreu vom Weizen. Sichtlich mit den Kräften am Ende („Das ist das erste Mal, dass wir diesen Brocken, diesen Muskel wirklich kämpfen sehen“, Köppen) mühte sich Hines durch den sogenannten „Hangelträger mit Sprung“. Es galt, zwei l-förmige Balken entlang zu hangeln, die zwei Meter getrennt angebracht waren. Mit sauren Muskeln und nur noch angetrieben vom puren Willen überstand er das schwerste Hindernis des Parcours und kraxelte schließlich mit der Kraft der Beine auch den schon aus der Vorrunde bekannten sieben Meter hohen Kamin hoch.

Nach fast genau 5 Minuten Laufzeit ließ er sich auf den Boden fallen, ehe die völlige Erschöpfung noch einen letzten lauten Jubelschrei zuließ. Da vor Hines schon der Großteil der Athleten den Parcours absolvierte, war zum Zeitpunkt des Zieleinlaufs klar: Der Bad Neustädter „Captain America“ steht wieder im Finale. Auch beim anschließenden Interview merkte man dem Handballer die Strapazen noch an. „Ich habe bis zum Ende mit allem gekämpft, was ich habe“, keuchte er ins Mikrofon von Moderatorin Laura Wontorra.

Bis zum Finale in einer Woche hat Gary Hines neben der eigenen Regeneration aber auch noch eine spezielle, andere Aufgabe zu bewältigen. Im Falle eines Einzugs ins Finale hatte er Moderator Frank Buschmann nämlich ein Exemplar seiner geflügelten Socken versprochen. Der kommende Sonntag dürfte daher aus vielerlei Sicht hochinteressant und spannend werden.

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