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Bericht: HSC - Gensungen/Felsberg 36:25

07.04.2013 - Christian Hüther

Beim 36:25-Sieg des HSC gegen Gensungen/Felsberg macht Vilim Leskovec am Kreis eine gute Figur

Die erwartet spannende Auseinandersetzung zwischen dem HSC Bad Neustadt und der HSG Gensungen/Felsberg in der 3. Handballliga Ost gab es nur in den ersten zehn Minuten, „da war unser Spiel nicht das Gelbe vom Ei“, sagte HSC-Coach Matthias Obinger. Doch in den restlichen 50 Minuten dominierte der Tabellenzweite dermaßen, dass auch der frustrierte Gäste-Coach Arnd Kauffeld in der Pressekonferenz von „einem auch in dieser Höhe verdienten“ 36:25-(13:11)-Erfolg des HSC sprach. Die HSC-Fans konnten dem nur zustimmen, sie hatten zuvor die Rot-Weißen mit großem Beifall in die Kabine verabschiedet.

Die Hausherren taten sich gegen die Nordhessen, die schon nach 20 Sekunden durch Jens Wiegräfe in Führung gingen, zunächst schwer und scheiterten öfters am da noch starken HSG-Keeper Michael Stahl. Da aber auch sein Gegenüber Rostislav Badura zur Hochform auflief, blieben Treffer Mangelware – 2:2 nach zehn Minuten. Doch dann setzte sich Gary Hines, mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze des Abends, in Szene. Und wie. Er und Jan Wicklein per Siebenmeter – der Rechtsaußen traute sich diesmal auf seiner Seite erfreulicherweise viel zu – warfen erstmals eine Zwei-Tore-Führung heraus (6:4), die binnen weiterer neun Minuten auf 11:6 ausgebaut wurde. „Da sind aus unserem fragilen Gebäude die ersten Steine herausgebrochen“, so Kauffeld später, „der HSC hat unser baufälliges Gebäude konsequent zum Einsturz gebracht.“

Fatal aus Sicht der Gäste war das frühe Ausscheiden von Stephan Untermann, der mit Bänderverletzung ausschied. Auch die spätere Knöchelverletzung von Jens Wiegräfe dürfte in Zukunft noch Sorgen bereiten. Angeführt von Christian Grambow und – nach drei Treffern – vom ansonsten blassen Philipp Julius kämpfte sich der Gast vor der Pause zurück, der Zwei-Tore-Rückstand ließ den mitgereisten HSG-Fans noch Hoffnung. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff war das HSG-Haus nur noch eine Ruine, die Hausherren spielten sich in einen Rausch und enteilten, ohne jeglichen Fehler oder Fehlwurf, auf 19:12. In dieser Phase ragte vor allem ein Spieler heraus, „den wir so nicht auf der Rechnung hatten“ (Kauffeld). Der sich mit Stefan Schröder auf der Spielmacherposition abwechselnde Maxi Schmitt entwickelte ungeahnte Wurfqualitäten aus dem Rückraum und netzte binnen fünf Minuten viermal ein.

Der nun alle Register ziehende Kauffeld – unter anderem stellte er für den verzweifelten Stahl Marc Lauterbach ins Tor – sah zunehmend die Felle davonschwimmen. Sein Ersatzkeeper bekam überhaupt keine Hand an den Ball, sieben Minuten und sieben Treffer später nahm er bereits wieder auf der Bank Platz. Besser funktionierten die Umstellungen von Matthias Obinger: So brachte er in Abwesenheit von Kreisläufer Margots Valkovskis für dessen Ersatzmann Franziskus Gerr zu dessen Entlastung mit Vilim Leskovec einen auf dieser für ihn ungewohnten Position. „Das war eigentlich unserer Personalsituation geschuldet“, so der HSC-Trainer, der positiv von den Fähigkeiten des etatmäßigen Rückraumschützen überrascht wurde.

Aufgrund der hohen Führung durften alle Bankspieler rein, die sich nahtlos in das Spiel einfügten. So erzielte Felix Wolf, der in der Schlussphase für Alejandro Rohaly auf der Linksaußen-Position agierte, mit einem frechen Heber über Stahl hinweg seinen ersten Saisontreffer. Ein Kunststück wäre Gary Hines, der in der Defensive den hochgelobten Kevin Trogisch an die Leine legte, fast in der Schlusssekunde gelungen: Sein Wurf aus der eigenen Hälfte wurde vom HSG-Keeper im Rückwärtsfallen gerade noch über die Querlatte gelenkt.

Statistik zum Spiel

3. Liga Ost

HSC Bad Neustadt – Gensungen/Felsberg 36:25 (13:11)

Bad Neustadt: Badura, Thomas (ab 47.) – Panfil 4, Schmitt 6, Wolf 1, Hines 10, Schröder 2, Rohaly 3, Wicklein 7/4, Bley, Gerr 2, Leskovec 1.

Gensungen/Felsberg: Stahl, Lauterbach (36. bis 43.) – Bauer, Grambow 7/2, Hütt 1, Untermann 1, Bärthel, Trogisch 3, Schanze, Viehmann 1, Vogel 4, Julius 4/1, Wiegräfe 2, Walther 2.

Siebenmeter: 5/4:5/3.

Zeitstrafen: 6:2 Minuten.

Schiedsrichter: Heine/Standke (Halberstadt/Klostermannsfeld).

Zuschauer: 470.

Spielfilm: 2:2 (9.), 6:4 (15.), 8:6 (19.), 11:6 (24.), 13:11 (30.) – 19:12 (36.), 23:16 (40.), 28:18 (45.), 30:20 (30.), 32:24 (55.), 36:25 (60.).

Quelle: Mainpost (08.04)

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