offizielle Website des HSC Bad Neustadt / Saale - Herzlich Willkommen

Nächstes Spiel

hscbadneustadt - tsvfriedberg
 22.09.2018 - 19:30 Uhr

HSC Bad Neustadt - TSV Friedberg

zum Spielplan

Der HSC auf Facebook

Liveticker

Während der Partien unseres HSC sind Sie jederzeit mit dem Liveticker von SIS auf dem Laufenden.

Suche

Bericht: HSC - Coburg 23:22

21.04.2013 - Christian Hüther

Jan Wicklein ist nicht zu halten

Der HSC-Rechtsaußen zeigt beim 23:22-Sieg gegen Coburg eine überragende Leistung

Handball
3. Liga Ost Männer HSC Bad Neustadt – HSC 2000 Coburg 23:22 (9:10)

„Die Revanche für die Hinspielniederlage ist gelungen“, jubelte nicht nur Rostislav Badura nach dem 23:22-(9:10)-Sieg des HSC Bad Neustadt über den Erzrivalen HSC 2000 Coburg. In einem dramatischen Finale eines gutklassigen und sehr kampfbetonten Matches setzten sich diesmal die Gastgeber dank eines Schlussspurts durch und drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel. „Da haben wir nicht zum ersten Mal in einem Auswärtsspiel Nerven gezeigt“, verzweifelten die Coburger unter den offiziell 900 Fans. „Wir haben mit Sicherheit eine ganz dramatische Begegnung gesehen, in der es Höhen und Tiefen gab“, sagte HSC-Trainer Matthias Obinger, dessen Mannschaft nach den Ergebnissen des Wochenendes in der Endabrechnung nicht mehr auf den dritten Platz zurückfallen kann.

Das Match nahm sofort Fahrt auf, wobei Michal Panfil mit seinem einzigen Treffer an diesem Abend für die rasche Führung seines Teams verantwortlich war. Doch die Oberfranken schlugen zurück, Hajck Karapetjan, erfolgreichster Schütze der Gelb-Schwarzen, schlug jeweils zurück und sorgte für den Ausgleich zum 2:2. Der junge Spielmacher und seine Nebenleute bekam dann allerdings Probleme, denn die heimische Deckung stand fortan besser, ihr Keeper Rostislav Badura, der mit seinen zahlreichen Paraden für den Sieg eine Hauptverantwortung trug, wehrte Rückraumwürfe ab. Auf der Gegenseite behagte den Hausherren die offensive Deckung der Schützlinge von Hrovje Horvat gar nicht. Der Rückraum mit Gary Hines, der es nur auf einen Treffer brachte, sowie Michal Panfil, war lahmgelegt. Zudem hatte der Ex-Bad Neustädter Haavard Martinsen zwischen den Coburger Pfosten ebenfalls einen Glanztag erwischt, genauso wie sein später eingewechselter Kollege Oliver Krechel. „Die Torhüter waren sehr stark“, lobte in der Pressekonferenz Horvat, der nach dem 3:3 eine starke Phase der Rot-Weißen erlebte und einige schwache Aktionen seiner Mannen.

Einige technische Schnitzer sowie eine frühe Zeitstrafe für Tomas Riha (7.) und im Anschluss gleich die nächste für Karapetjan (11.) nutzten Margots Valkovskis, Alejandro Rohaly per Konter und der überragende Feldspieler Jan Wicklein zur 6:3-Führung. Coburgs Publikumsliebling Stefan Linsmeier, der den immer noch nicht fitten Johan Andersson im rechten Rückraum vertrat, war da schon einige Male am Block oder Badura gescheitert. Beim Stand von 7:5 war die Welt bei der Obinger-Sieben in Ordnung, doch nach 17 Minuten riss mit einer Zeitstrafe von Margots Valkovskis und einem von Wicklein vergebenen Siebenmeter der Faden urplötzlich. Nach 20 Minuten bat Matthias Obinger um eine Auszeit, doch weitere Fehlwürfe und technische Fehler führten zu einem deutlichen 7:10-Rückstand vor dem Seitenwechsel. Der hätte sogar höher ausfallen können, hätte Badura nicht einen Andersson-Siebenmeter pariert. Tore von Vilim Leskovec und Wicklein brachten die Saalestädter in den letzten Sekunden des ersten Durchgangs wieder heran. „Dass wir noch vor der Pause zurückgekommen sind, war sehr wichtig, weil wir so auch unaufgeregt in die zweite Halbzeit gehen konnten“, urteilte Obinger.

Bad Neustadt war nach Wiederanpfiff der zum Teil recht kleinlich pfeifenden Unparteiischen hellwach und gingen durch einen weiteren Wicklein-Treffer erstmals beim 12:11 wieder in Führung. Von da an wogte das spannende Geschehen hin und her, kein Team konnte sich bis zur 56. Minute deutlich absetzen. Da schien der Tabellenzweite aber auf die Verliererspur zu geraten, denn ein von Wicklein vergebener Siebenmeter sowie die Disqualifikation gegen Margots Valkovskis (dritte Zeitstrafe) führten zum 20:22. Doch Wicklein, der die Bad Neustädter Treffer 15 bis 21 im Alleingang erzielte, brachte seine Farben wieder heran (21:22), ehe Franziskus Gerr trotz Fouls von Sebastian Kirchner vom Kreis einnetzte (22:22).

Kirchner musste dafür auf die Strafbank, der Gast die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Beim nächsten Angriff brachte die Heimsieben Alejandro Rohaly in Wurfposition. Der Spanier behielt die Nerven und erzielte den Siegtreffer. Der Not-Wurf von Dobradzijev eine Sekunde vor Schluss ging hoch über den Badura-Kasten. Der Derbysieg war perfekt und Obinger strahlte:. „Sicher waren Badura und Wicklein sehr stark, aber Handball ist Mannschaftssport, da haben auch andere, ich nenne nur Franziskus Gerr als Valkovskis-Vertreter, ihr Scherflein beigetragen.

Statistik zum Spiel
HSC Bad Neustadt – HSC 2000 Coburg 23:22 (9:10)

HSC Bad Neustadt: Badura, Thomas (n. e.) – Panfil 1, Valkovskis 2, Schmitt 1, Wolf (n. e.), Hines 1, Schröder 1, Rohaly 2, Wicklein 12/3, Bley, Gerr 1, Leskovec 1.

HSC Coburg: Martinsen, Krechel (ab 45.) – Schramm, Göhl 4/2, Dobardzijev 3/1, Andersson 1/1, Franke, Kelm 1, Karapetjan 6, Kirchner 4, Riha, Linsmeier 2, Roth 1, Cehajic.

Zeitstrafen: 16:10 Minuten.

Disqualifikation: Valkovskis (Bad Neustadt/53./dritte Zeitstrafe).

Siebenmeter: 6/3:7/4.

Zuschauer: 900 (offiziell).

Schiedsrichter: Dauben/Rohmer (Rath-Heumar).

Spielfilm: 2:2 (3.), 3:3 (8.), 6:3 (14.), 7:5 (17.), 7:10 (29.), 9:10 (30.) – 12:12 (34.), 15:15 (42.), 18:18 (49.), 20:20 (53.), 20:22 (56.), 23:22 (60.).

 Quelle: Mainpost (22.4.13)

Premiumpartner

Werbung

Onlinepartner

stilmedien

Marketingpartner

evoworkx