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Bericht:: Pirna - HSC 28:24

28.04.2013 - Christian Hüther

Bad Neustadt fehlt das Feuer

HSC-Trainer Matthias Obinger schwankt nach der Niederlage in Pirna zwischen Frust und Verständnis

Handball (ba)
3. Liga Ost Männer ESV Lok Pirna – HSC Bad Neustadt 28:24 (12:9)

Nicht nur Matthias Obinger, Trainer des Handball-Drittligisten HSC Bad Neustadt, war vom Spiel seiner Schützlinge und der 24:28-Niederlage beim ESV Lok Pirna enttäuscht, auch die mitgereisten Fans waren frustriert. Die Gäste kamen im Laufe der Partie nie richtig ins Spiel und konnten die Ostsachsen nur selten unter Druck setzen, was diese letztlich zu den zwei für den Klassenerhalt noch notwendigen zwei Punkten brachte.

Auch das Titelrennen ist entschieden: Wegen der HSC-Niederlage konnte sich Rimpar sogar eine Heimniederlage gegen Dessau-Roßlau erlauben und durfte trotzdem die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern. In der Sonnenstein-Arena brachte Matthias Obinger eine junge Starformation an die Mittellinie, Michal Panfil, Margots Valkovskis und Stefan Schröder nahmen zunächst auf der Bank Platz. Bad Neustadt rannte bald einem Rückstand hinterher. Dies wäre nicht nötig gewesen, „wenn wir unsere durchaus vorhandenen Chancen besser genutzt hätten“, haderte Obinger. Von den Außen Jan Wicklein und Alejandro Rohaly kam wenig bis nichts, im rechten Rückraum übertrafen sich Michal Panfil und Gary Hines im Auslassen durchaus viel versprechender Chancen. „Im Prinzip konnte in der Offensive nur Vilim Leskovec überzeugen“, sagte Obinger. Mit seinen acht Treffern konnte er die Lok-Deckung einigermaßen beunruhigen.

Die stand, angeführt von Abwehrchef Steffan Helbig, sicher, der früh eingewechselte Mario Percin hatte zudem einen guten Tag erwischt und parierte zuverlässig. Unter anderem auch zwei Siebenmeter von Jan Wicklein. Bad Neustadt war beim 7:5-Zwischenstand dran, aber nach einer Viertelstunde wuchs der Rückstand auf drei Treffer an und konnte nicht mehr verkürzt werden.

In der Kabine appellierte Obinger an die Konzentration seiner Spieler, der Rückstand schien bei einer besseren Offensivleistung noch aufholbar. Doch sofort nach Wiederanpfiff wurde Franziskus Gerr auf die Strafbank gesetzt, der Drei-Tore-Rückstand stabilisierte sich bis zur 40. Minute. Und er wuchs auf vier Treffer an, weil der Angriff des Tabellenzweiten weiter lahmte. Die zunehmend euphorisch aufspielenden Gastgeber verteidigten den Vorsprung clever, Jiri Havlat und Nils Jürschke fanden immer wieder ein Mittel, um Rostislav Badura das Nachsehen zu geben. „In unserem Spiel hat sichtlich das Feuer gefehlt. Irgendwie kann ich die Mannschaft aber auch verstehen, die sieht ihre Mühen über die gesamte Saison hinweg durch den Aufstiegsverzicht ausgebremst“, kommentierte der HSC-Übungsleiter die Vorstellung.

Pirna: Grathwohl, Percin (ab 5.) – Weiß 4, Gärtner 2, Ulbricht, Gaube, Boucek 2, Milicevic 4/1, Helbig, Casado, Martinc 4, Jürschke 5, Havlat 7, Hartmann. Bad Neustadt: Badura, Thomas (n. e.) – Panfil 4/1, Valkovskis1, Schmitt 2, Hines 4, Schröder 1, Rohaly, Wicklein 2, Gerr 2, Bley, Leskovec 8. Zeitstrafen: 10:18 Minuten. Disqualifikation: Helbig (36., Pirna, dritte Zeitstrafe), Valkovskis (45., Bad Neustadt, dritte Zeitstrafe). Siebenmeter: 2/1:3/1. Schiedsrichter: Magalowski/Schwieger (Magdeburg). Zuschauer: 500. Spielfilm: 3:1 (4.), 6:3 (10.), 9:6 (15.), 11:7 (20.), 11:7 (24.), 12:9 (30.) – 15:12 (35.), 17:14 (40.), 20:16 (45.), 22:18 (50.), 24:20 (54.), 28:24 (60.).

Quelle: Mainpost (29.04.13)

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