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Bericht: HSC - Cottbus 37:20

05.05.2013 - Christian Hüther

Stefan Schröder verabschiedet sich mit einem Sieg

Der Vertrag des erfahrenen Spielmachers beim Drittliga-Zweiten HSC Bad Neustadt wird nicht verlängert

Für die meisten Spieler des Handball-Drittligisten HSC Bad Neustadt war der Vergleich mit dem LHC Cottbus das letzte Heimspiel einer erfolgreichen Saison. Für einen war der 37:20-(22:7)-Sieg über den Absteiger aus der Lausitz der letzte Auftritt in der Bürgermeister-Goebels-Halle im rot-weißen Trikot: „Nach fünf sportlich erfolgreichen Jahren, wir haben da immerhin dreimal die Vizemeisterschaft geholt, wurde mein Vertrag leider nicht verlängert“, erklärte Spielmacher Stefan Schröder (34) nach dem Abpfiff und einer Verabschiedungstour durch die Halle, „wie und wo ich meine Karriere fortsetzen werde, weiß ich nicht“, so Schröder, der von der Entscheidung der Vereinsführung um den Vorsitzenden und KG-Geschäftsführer Dieter Schulz überrascht schien. „Mit Stefan Schröder verlieren wir einen routinierten Spieler, der immer sehr verlässlich war. So jemand muss erst einmal ersetzt werden“, sagte HSC-Trainer Matthias Obinger.

Im Spiel selbst sah Schröder zunächst von der Bank aus eine ausgeglichene Anfangsphase. Nach dem 4:3 von Maximilian Schmitt brach eine Angriffslawine über die Lausitzer herein. Sechs weitere Treffer der Hausherren binnen vier Minuten zum 10:3 bedeuteten schon die Entscheidung im Aufeinandertreffen des Zweiten mit dem Absteiger. Eklatant war in der ersten Halbzeit besonders das Abwehrverhalten der Gäste. Diese waren vom Fehlen Jan Wickleins, der kurzfristig wegen einer Bauchmuskelzerrung ausfiel, überrascht. Doch dessen Vertreter Florian Bley, der nach Kempa-Trick mit Schmitt das 16:4 (17.) erzielte, sorgte für gehörigen Druck auf der rechten Seite.

Auf links hatte Obinger Margots Valkovskis aufgeboten, der von Franziskus Gerr am Kreis vertreten wurde. Die Hausherren, die im neunfachen Torschützen Maximilian Schmitt – von Cottbus' Trainer Marcel Linge zum „besten Mittelmann der Liga“ geadelt – den überragenden Akteur in ihren Reihen hatten, spielten den Gegner in den ersten 20 Minuten in Grund und Boden. Ihr bedauernswerter Torhüter Julian Adams, der in der 20. Minute erstmals einen Wurf abwehrte, wurde kurz darauf erlöst. Auch sein Vertreter Tyll Schmidtke sah wurfschwache Vorderleute vor sich, der zuletzt hochgelobte Nick Widera scheiterte wiederholt an Rostislav Badura und erzielte aus dem Feld heraus nur einen Treffer.

Beim Seitenwechsel – der für Michal Panfil eingewechselte Vilim Leskovec hatte mit einem Hattrick das Halbzeitergebnis auf 22:7 geschraubt – wurde nur eine Frage diskutiert: Schafft der HSC die 40-Tore-Marke? Obwohl die Einheimischen auch nach Wiederanpfiff fleißig agierten, gelang es nicht. Zum einen schlichen sich nun doch einige technische Fehler ein, zum anderen steigerte sich der Cottbuser Torwart. Einige Zeitstrafen ließen die Einheimischen vorsichtiger werden, das Schlusslicht hielt jetzt auch in der Deckung besser dagegen. Cottbus konnte das Ergebnis letztlich in erträglichem Rahmen halten, während bei den Rot-Weißen fleißig durchgewechselt wurde. Herr im Haus blieben sie trotzdem, die Achse Schmitt-Hines fand immer wieder Lücken im LHC-Deckungsverband. Der Absteiger trug die Niederlage mit Fassung, ohne jemals in Lethargie zu verfallen. Verdient daher auch der Applaus des HSC-Publikums für beide Teams.

Die Ovationen galten auch dem Umstand, dass der HSC den zweiten Platz der Vorsaison bestätigen konnte und in 15 Heimspielen unbesiegt geblieben ist. „Die Spieler wollten sich auch im letzten Heimspiel nicht hängen lassen und sich bei den Fans für ihre tolle Unterstützung über die gesamte Saison hinweg bedanken“, sagte Matthias Obinger und stellte heraus: „Wir können mit der Saison sehr zufrieden sein. Wir haben den zweiten Platz verteidigt, besitzen die stärkste Abwehr und haben bereits jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto als in der letzten Runde. Das Prädikat Nachhaltigkeit ist daher erfüllt.“

Statistik zum Spiel
3. Liga Ost

HSC Bad Neustadt –

LHC Cottbus 37:20 (22:7)

Bad Neustadt: Badura, Thomas (ab 40.) – Panfil 3, Valkovskis 5, Schmitt 9, Hines 8, Schröder, Rohaly, Bley 3, Gerr 4, Leskovec 5, Wolf.

Cottbus: Adam, Schmittge (ab 23.) – Robert 1, Pohle 5, Michling, Trupp 1, Henow 5/2, Takev 2, Fischer, Seifert 1, Widera 4/3, Wieland 1, Efa, Kuhlmey.

Zeitstrafen: 16:10 Minuten.

Siebenmeter: 0:5/5.

Schiedsrichter: Teichmüller/König (Eisenberg).

Zuschauer: 400.

Spielfilm: 2:2 (2.), 4:3 (5.), 10:3 (8.), 11:4 (11.), 18:5 (20.), 20:7 (25.), 22:7 (30.) – 24:9 (35.), 28:11 (40.), 31:15 (50.), 34:19 (55.), 37:20 (60.).

Quelle: Mainpost (06.05.13)

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