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Bericht: Aschersleben - HSC 23:39

13.05.2013 - Christian Hüther

HSC bringt die Punkte und Emil Feuchtmann mit

Ascherslebens Mittelmann und der Serbe Goran Djuricin kommen nach Bad Neustadt – Rohaly geht

Handball (ba)

3. Liga Ost HC Aschersleben Alligators – HSC Bad Neustadt 23:39 (11:17)

Mit einer starken Leistung verabschiedeten sich die Drittliga-Handballer des HSC Bad Neustadt in die Sommerpause. Im Ballhaus in Aschersleben ließ der Vizemeister den Alligatoren nicht den Hauch einer Chance und gewann 39:23 (17:11). „Mit viel Spiellust“, so HSC-Coach Matthias Obinger, wurden die Hausherren nach allen Regeln der Kunst zerpflückt. „Der HSC Bad Neustadt hat eindrucksvoll untermauert, warum er die Saison auf Platz zwei abgeschlossen hat“, zeigte sich Ascherslebens Trainer Jörg Neumann nur von der Leistung des Gegners begeistert.

Derweil hat die Bad Neustädter Klubführung weitere Personalentscheidungen bekannt gegeben. So wird sich neben Stefan Schröder auch Alejandro Rohaly Viseras das rot-weiße Trikot nicht mehr überstreifen – der Linksaußen kehrt in seine spanische Heimat zurück. „Für uns alle überraschend hat er nach Spielende erklärt, dass er das ihm vorgelegte Vertragsangebot trotz verbesserter Konditionen nicht annehmen und den HSC verlassen wird“, war Obinger perplex, „das ist für mich persönlich enttäuschend, weil ich ihm beim Studienplatz und jetzt bei der Aufnahme seiner Lehre alle Steine aus dem Weg geräumt habe. Wir brauchen jetzt einen neuen Linksaußen, die Suche beginnt sofort.“

Neu im Kader stehen der Rechtsaußen des Süd-Drittligisten TSG Münster, Goran Djuricin, der nach dem Abstieg der Hessen in der Oberliga weiter sein Glück in der 3. Liga sucht. Der Serbe mit ungarischem Pass (27 Jahre/1,87 Meter/85 kg) hat schon in Serbien, Ungarn, Rumänien, Spanien und Kroatien Erstligahandball gespielt und weist Europapokalerfahrung auf. Er wusste Obinger schon bei einem Probetraining im Winter zu überzeugen. Mit dem Ascherslebener Emil Feuchtmann Perez (29/1,75/85) wurde ein torgefährlicher Mittelmann verpflichtet. Der WM-Teilnehmer war aufgrund seines Könnens auch von anderen Vereinen heiß umworben. Der Name Feuchtmann Perez steht für eine chilenische Handball-Dynastie: Emils Bruder Harald spielt für Süd-Drittliga-Meister und BHV-Pokal-Sieger TSV Friedberg, sein Bruder Erwin hatte Aschersleben im Winter verlassen und war zu einem rumänischen Erstligisten gewechselt, seine Schwester Inga spielt für einen spanischen Erstligisten. Der Großvater der chilenischen Nationalspieler war in den 1930er Jahren aus Mannheim nach Südamerika ausgewandert. Emil Feuchtmanns Ehefrau arbeitet in Nürnberg, das Paar will sich nach einer Wohnung in Bamberg umsehen, verriet er der Mitteldeutschen Zeitung. „In Emil Feuchtmann haben wir einen meiner Meinung nach adäquaten Ersatz für Stefan Schröder auf der Mittelposition gefunden, der neben seinen spielerischen Qualitäten auch charakterlich gut zu unserer Mannschaft passt“, freut sich Obinger auf den quirligen Südamerikaner.

Dass Feuchtmann im Duell mit seinem neuen Klub nach 40 Sekunden gleich einmal mit einem Siebenmeter an Rostislav Badura scheiterte, war allerdings kein Geschenk. Die Gastgeber lagen nach fünf Minuten zwar mit 3:1 vorn, doch dann wandelten Maxi Schmitt und Gary Hines mit ihren jeweils beiden Treffern den Rückstand binnen sieben Minuten auch dank einer gut stehenden Abwehr in eine 5:3-Führung um. Die Schützlinge von Jörg Neumann glichen nach drei Siebenmetern in Serie zum 6:6 aus, doch nach dem 6:7 (Florian Bley) war der Tabellenzweite nicht mehr zu bremsen. „Ich kann der Mannschaft nur mein höchstes Lob zollen“, beurteilte derweil Obinger die Gala-Vorstellung, „da kann man sich als Trainer auf das im Spiel Wesentliche konzentrieren, nämlich die Taktik vorgeben und notfalls verändern.“ Beim Gast erzielten Rohaly zum 35:21 und Schröder zum 36:22 ihre letzten Tore für ihr bisheriges Team. Der letzte Saisontreffer ging auf das Konto von Bley, der seine längere Einsatzzeit zu nutzen wusste. Er wird auch in der kommenden Runde ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein.

Aschersleben: Böhm (bis 30.), Leuschner (ab 45.), Steins (31. bis 45.) – Emil Feuchtmann 5/1, Böcker 3, F. Seifert 1, Doldan 4, Müller 3, P. Seifert 5/3, Weber 1, Veta 1, Krok. Bad Neustadt: Badura, Thomas (ab 50.) – Panfil 4, Valkovskis 4, Schmitt 3, Hines 6, Schröder 3, Rohaly 5, Wicklein 6/2, Gerr, Bley 3, Leskovec 5. Siebenmeter: 5/4:2/2. Zeitstrafen: 4:6 Minuten. Schiedsrichter: Dux/Follmert (Blomberg). Zuschauer: 400. Spielfilm: 3:1 (5.), 3:5 (12.), 6:6 (15.), 10:14 (21.), 11:14 (26.), 11:17 (30.) – 11:21 (33.), 14:23 (39.), 15:26 (45.), 18:32 (49.), 21:34 (55.), 23:39 (60.).

Quelle: Mainpost (13.05.13)

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