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Bericht: HSC II - Bergtheim 46:28

18.03.2013 - Christian Hüther

HSC Bad Neustadt II – HSV Bergtheim 46:28 (20:13)

Der HSC hat den Sprung in die Relegationsspiele um den Aufstieg zur Bezirksoberliga geschafft (20. /21. April). Durch den deutlichen Erfolg im abschließenden Saisonspiel gegen den HSV Bergtheim sicherte die Sieben von Trainer Margots Valkovskis den zweiten Tabellenplatz. Die letzten 60 Minuten der regulären Runde gehörten aber letztlich mehr ins Kuriositätenkabinett.

Pünktlich am Samstagnachmittag wollten beide Teams die runde Kugel in den Toren versenken, von Unparteiischen war jedoch nichts zu sehen in der Halle. Nach Anruf von HSC-Betreuer Daniel Seith bei Verbandsverantwortlichen stellte sich heraus, dass für die Partie HSC-HSV keine Schiedsrichter gefunden werden konnten.  Die Bad Neustädter ärgerten sich allen voran, da diese Info an keine der beiden Teams weitergegeben wurde. So bestand die Möglichkeit, dass ein Teamverantwortlicher die Partie leiten könnte, da sich unter beiden Teams gelernte Schiedsrichter befanden. „Doch aufgrund der Situation, dass es bei uns um die Relegation ging und bei Bergtheim um den Klassenerhalt, wollte sich diese Bürde keiner aufhalsen“, so Seith. Um die Partie anpfeifen zu können und so eine ungewollte Saisonverlängerung zu vermeiden, leitete nach kurzer Beratungszeit HSC-GmbH-Geschäftsführer Dieter Schulz die Partie. Dieser ließ bei seinen Entscheidungen bewusst eine lange Leine und verhängte in der von beiden Seiten fair geführten Partie keine Zeitstrafen, um die Partie über die Bühne zu bekommen.

Der HSC kam mit der ungewohnten Situation von Beginn an besser zurecht und lag schnell 5:1 in Front. Beim Stand von 8:3 zog Bergtheim schon früh seine Auszeitkarte, um sich neu einzustimmen. Dies fruchtete auch kurzfristig aus Gästesicht, auch bedingt durch einen Torhüterwechsel. Die Gastgeber ließen die Bergtheimer Rückraumschützen oftmals zu unbedrängt zum Wurf kamen, weswegen die Gäste auf 9:6 verkürzen konnten. Die Drittligareserve fing sich danach jedoch wieder, zeichnete sich durch eine starke Angriffsleistung und einen gut aufgelegten Jonas Kortmann im Tor aus und zog sukzessive davon. Trotz eines vermeidbaren Gegentreffers kurz vor der Pausensirene lagen die Rot-Weißen nach 30 Minuten deutlich und verdient 20:13 vorne.

Der HSV erholte sich davon im gesamten zweiten Abschnitt nicht mehr und stand fortan klar auf verlorenem Posten. Der HSC zeigte seinen besten Handball seit Wochen und hatte noch jede Menge Torhunger, der gestillt werden wollte. Manuel Bott, der im zweiten Abschnitt das HSC-Tor hütete, fügt sich ebenfalls schnell gut ein und brachte einige präzise Gegenstoßpässe an, die die Rot-Weißen in einfache Tore ummünzten. So ergab sich Bergtheim schnell in sein Schicksal und hatten den immer noch schnell nach vorne spielenden Bad Neustädtern nichts mehr entgegenzusetzen. Der HSC fuhr so die höchste Trefferquote der Partie ein und siegte auch in der Höhe verdient. Allen voran die zehn verschiedenen Torschützen auf Gastgeberseite freute Trainer Valkovskis, der sich nun auf Südbezirksligist Randersacker vorbereiten muss, die Mitte April der Gegner des HSC in der Relegation sein werden. Dahinter steht jedoch noch das kleine Fragezeichen, ob das samstägige Spiel in die Verlängerung geht. Bergtheim hatte vor Spielbeginn vorsorglich einen Einspruch angekündigt, dem jetzt noch nachgegangen werden könnte. „Doch da Bergtheim durch die Ergebnisse der anderen Teams den Klassenerhalt geschafft hat, ist davon auch nach Gesprächen nach Spielende nicht auszugehen“, so Daniel Seith. Insgesamt nahmen  beide Teams schon während der schnell entschiedenen Partie die Situation mit Humor und konnten sich letztlich beide danach freuen.

Tore für Bad Neustadt: Markus Grebe 1, Peter Scheuplein 11/2, Florian Bley 6, Nicolai Voll 5, Felix Wolf 5, Kilian Gessner 3, Marco Endres 4, Matthias Weth 2, Maksim Lisitsyn 5, Joschka Fischer 4.

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