offizielle Website des HSC Bad Neustadt / Saale - Herzlich Willkommen

Nächstes Spiel

hscbadneustadt - tsvfriedberg
 22.09.2018 - 19:30 Uhr

HSC Bad Neustadt - TSV Friedberg

zum Spielplan

Der HSC auf Facebook

Liveticker

Während der Partien unseres HSC sind Sie jederzeit mit dem Liveticker von SIS auf dem Laufenden.

Suche

Bericht: HSC - Köndringen 34:30

11.05.2014 - Christian Hüther

Ein bitterer Beigeschmack bleibt

Festung des HSC bleibt auch im letzten Heimspiel uneinnehmbar – 30:0-Heimpunkte

Mit dem 15. Heimsieg, einem 34:30 (14:14) gegen die SG Köndringen/Teningen und damit ohne Punktverlust in der Bürgermeister-Goebels-Halle, beendete der HSC Bad Neustadt die Saison in der 3. Liga Süd. Die Runde 2013/14 ist für die Schützlinge von Trainer Matthias Obinger Geschichte. Sie war in sportlicher Hinsicht erneut eine erfreuliche, wenn auch ein bitterer Beigeschmack bleibt. Der neuerliche 2. Platz im Endklassement wirf insofern einen Schatten, weil man wieder einem anderen Klub, diesmal dem HSC 2000 Coburg, zur Meisterschaft gratulieren muss, und selbst im Falle des Titelgewinns aus wirtschaftlichen Gründen ohnehin auf den Aufstieg (und auch auf eine Relegation) verzichtet hätte.

Gerade nach dem Vereinsrekord von 38:0 Punkten nach 19 Spielen hatte man von der 2. Liga geträumt, er ist ausgeträumt. Diese Begegnung, die von beiden Seiten ohne größere taktische Fesseln angegangen wurde, was schließlich in eine Trefferflut mündete, verlief wie viele Partien zuvor: Der HSC verschlief die Anfangsphase, lag mit 1:3 zurück und durfte sich bei Torhüter Badura bedanken, dass dieser den ersten Strafwurf des SG-Routiniers Christian Hefter parierte. Nach acht Minuten rafften sich die Hausherren fast schon gewohnheitsmäßig zur verstärkten Gegenwehr auf, vor allem in der Offensive suchte und fand man die Lücken in der SG-Deckung. Nach drei Treffern von Jan Wicklein sowie je einem von Goran Djuricin und Margots Valkovskis wurde der Drei-Tore-Rückstand (3:6) in eine Zwei-Tore-Führung (8:6) gedreht. Doch die Schützlinge von Ole Andersen beeindruckte dies wenig. Nach drei Treffern in Folge lagen sie wieder vorne. Als beim Stand von 11:12 binnen 30 Sekunden Goran Djuricin und Emil Feuchtmann Perez auf die Strafbank geschickt wurden, nutzte dies ihr erfolgreichster Schütze, Pascal Bührer, zu einem Doppelschlag (14:11.).

Dies sollten die letzten Treffer der Gäste vor dem Seitenwechsel gewesen sein, ihr Angriffsdruck ebbte mit der Zeitstrafe für Markus Wenning ab. Jetzt waren die Rot-Weißen wieder am Drücker. Wicklein per Siebenmeter, Michal Panfil und Gary Hines, der zum „Mann der zweiten Halbzeit“ wurde, sorgten für ein 14:14 beim Kabinengang.

Der zweite Durchgang begann wie der erste: Die SG ging wieder in Front (16:14), kassierte den Ausgleich (17:17) und lag nach einem Treffer von Vilim Leskovec zum 18:19 erstmals nach längerer Zeit in Rückstand. In den nächsten Minuten griffen beiderseits die Abwehrreihen nach Ansicht der Schiedsrichter zu hart zu, was die Siebenmeter-Experten Wicklein und Bührer zum Dauereinsatz brachte. Nach dem 22:22 sorgte ein anderer Akteur für Aufsehen – Gary Hines. Der traf binnen zwei Minuten dreimal zur 25:23-Führung eine Viertelstunde vor dem Abpfiff.

Doch der Gast, in fremden Hallen in dieser Saison ziemlich zurückhaltend, was die Punkteausbeute anging, wollte sich nicht mit einer Niederlage abfinden. Gerade die scheidenden Akteure wie Hefter und Wenning legten sich ins Zeug. Der Ausgleich zum 25:25 erwies sich nur als kurzes Erfolgserlebnis, das Trio Feuchtmann Perez, Wicklein und Hines setzte sich in Szene und sorgte mit Trickwürfen für das 30:27. Während einer Zeitstrafe für Hefter scheiterte Wicklein erstmals an diesem Abend per Siebenmeter am guten Domenico Ebner, ehe die Protagonisten Wicklein und Bührer danach noch zweimal vom Punkt aus erfolgreich agierten. Den letzten Treffer der Saison erzielte für den HSC Goran Djuricin zum verdienten 34:30.

Die HSC'ler besaßen, wie so oft, in den Schlussminuten konditionell mehr Kondition als der Gegner. „Das lag daran, dass ich einigen Spielern während der Partie Verschnaufpausen einräumen konnte“, so Matthias Obinger.

Statistik zum Spiel
3. Liga Männer
HSC Bad Neustadt – Köndringen-Teningen 34:30 (14:14)

HSC Bad Neustadt: Badura, Thomas (ein Siebenmeter) – Panfil 1, Valkovskis 3, Kern (n. e.), Schmitt 1, Wolf, Hines 9, Feuchtmann Perez 4, Wicklein 10/7, Djuricin 2, Gerr 1, Bley, Leskovec 3.

SG Köndringen/Teningen: Ebner – Ehrler, Berchtenbreiter 3, L. Zank, Wenning 1, Hirling 5, Warmuth 6, Hefter 4, Bührer 9/6, S. Zank, Bing 1, Fleig, Dannmeyer, Sandu 1.

Zeitstrafen: 8 – 6 Minuten.

Siebenmeter: 8/7 – 7/6.

Zuschauer: 565.

Schiedsrichter: Fröbe (Kühnau), Pesth (Dessau-Roßlau).

Spielfilm: 1:3 (3.), 3:6 (8.), 8:6 (14.), 11:12 (21.), 11:14 (25.), 14:14 (30.) – 17:17 (35.), 22:22 (42.), 25:23 (45.), 28:25 (50.), 30:27 (55.), 34:30.

Torschützenliste des HSC
Jan Wicklein 169/61
Gary Hines 150
Vilim Leskovec 132
Emil Feuchtmann Perez 126/13
Goran Djuricin 124/8
Margots Valkovskis 109
Maximilian Schmitt 42
Michal Panfil 30
Franziskus Gerr 13
Felix Wolf 6

Stimmen zum Spiel
Matthias Obinger (Trainer des HSC): Wir haben uns mit einer ordentlichen Leistung verabschiedet und unser erstes Ziel, den Heimnimbus zu verteidigen, erreicht. Gegen einen Gegner, der befreit aufspielen konnte und zu einem interessanten Spiel beitrug, standen wir zunächst in der Deckung nicht so sicher. Doch auch dieser Mannschaftsteil hat sich im Laufe der Begegnung gesteigert. Unser Vorteil war, dass das unser Kader groß war. Ich konnte so den Spielern Verschnaufpausen einräumen, was sich in der Schlussphase als spielentscheidend erwies. Wir blicken insgesamt auf eine sportliche erfolgreiche Saison zurück.
Ole Andersen (Trainer der SG): Mit der Leistung der Mannschaft bin ich zufrieden. In dieser Form hätten wir in der Vergangenheit auswärts sicher mehr Punkte geholt. Bad Neustadt hat wieder durch seinen Tempo-Handball geglänzt. Insgesamt muss ich sagen, sie haben für mich den schönsten Handball der Liga gespielt und wären ein verdienter Meister geworden. Auf die Duelle in der nächsten Saison freue ich mich schon, trete aber jetzt erst einmal meinen Heimaturlaub in Dänemark an. Alle Trainer und Spieler brauchen jetzt erst einmal etwas Abstand.

Quelle: Rhön- und Saalepost (12.05.2014)

Premiumpartner

Werbung

Onlinepartner

stilmedien

Marketingpartner

evoworkx