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Bericht: Bad Blankenburg - HSC

01.03.2015 - Christian Hüther

Vier Minuten entscheiden

HSC Bad Neustadt verliert in Thüringen – Jan Wicklein siebenfacher Torschütze

Handball (ba)
Dritte Liga Ost
HSV Bad Blankenburg – HSC Bad Neustadt 24:21 (12:12)

Das Vorhaben von Coach Margots Valkovskis und dem Handball-Drittligisten HSC Bad Neustadt, mit zwei Punkten aus Bad Blankenburg nach Hause zurückzukehren, ließ sich nicht realisieren. Bad Neustadt verlor in Thüringen mit 21:24 (12:12). Zwei Hauptgründe waren es, die dem HSC-Plan einen Strich durch die Rechnung machten: Da war zum einen das Fehlen der verletzten Stammkräfte Gary Hines und Emil Feuchtmann, zum anderen die schwache Strafwurfausbeute. Wie vor drei Wochen gegen den HSV Hannover scheiterten die Gäste bei sechs Versuchen viermal.

Beide Seiten gingen angesichts der Gegentrefferflut der letzten Wochen vorsichtig in die Begegnung, suchten geduldig die freie Position, die sich aber nur selten aufgrund kompakter Deckungsreihen ergaben. Nachdem Radoslav Miler beim Stand von 2:2 mit einem Siebenmeter an Felix Schmidl gescheitert war, neigte sich die Waage erst einmal zugunsten der Saalestädter, die nach Treffern von Jan Wicklein und Vilim Leskovec mit 4:3 in Führung gingen. Zwischenzeitlich führte der HSC 8:6, doch der Vorsprung wurde während einer Zeitstrafe für Michal Panfil wieder aufgebraucht, was aber die Gäste nicht nachhaltig schockte.

Denn Goran Djuricin, dessen Wurfausbeute schwach war, und Maxi Schmitt, der auf der Spielmacherposition agierte, sorgten wieder für einen Vorsprung (10:12). Doch in den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs offenbarten sich bei den Rot-Weißen Schwächen in Angriff und Abwehr, es sollte bis zum Seitenwechsel kein Treffer mehr gelingen. Nachdem die Schützlinge von Rüdiger Bones eine Zeitstrafe für Goran Djuricin durch Ivo Havel und Alexander Werner zum 12:12 nutzten, vergab mit dem Halbzeitpfiff Jan Wicklein einen Strafwurf.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs warf der flinke HSV-Linksaußen Marcel Werner seine Mannschaft nach langer Zeit wieder in Führung (14:13), zwischen der 30. und 40. Minute gelangen den Valkovskis-Mannen gegen den starken heimischen Keeper Tobias Jahn nur zwei Treffer. Da auch die Bones-Sieben mit ihren Chancen leichtfertig umging oder an Felix Schmidl scheiterte, sahen die Zuschauer eine torarme Auseinandersetzung. Kampf war Trumpf, nach einem Doppelschlag durch Wicklein und Schmitt ging die Partie in der 42. Minute beim Stand von 16:16 von vorne los. Doch in den nächsten vier Minuten fiel im Prinzip die Entscheidung, denn HSV-Spielmacher Juraj Niznan, Torjäger Paul Weyhrauch, der auf der halblinken Position für viel Druck sorgte, und der tschechische Routinier Radoslav Miler netzten zum 19:16 ein. Als die Thüringer in der 52. Minute auf 20:16 erhöht hatten, versuchte der HSC-Spielertrainer mit einer Auszeit seine Mannen noch auf eine Aufholjagd einzustimmen.

Doch nach Wiederanpfiff flog er sofort für zwei Minuten vom Parkett, das 22:17 sieben Minuten vor Spielende sollte sich als uneinholbarer Rückstand erweisen. Da nutzte auch der Doppeltreffer von Lukas Böhm, der sich nicht in der Form der letzten Wochen präsentierte, nichts mehr. „Das Glück war heute auf unserer Seite“, kommentierte Bones den Spielausgang, sein Dank galt besonders den Siebenmeter-Tötern Felix Herholc und Tobias Jahn. „Wir müssen unverdrossen weiter kämpfen“, gab sein Bad Neustädter Kollege abschließend eine Parole aus, die am kommenden Wochenende gegen den Dessau-Roßlauer HV in die Tat umgesetzt werden soll.

Bad Blankenburg: Herholc, Jahn – Borodovskijs 1, Havel 3, Niznan 1, Weyhrauch 7/1, Römermann, M. Müller, Mrozek, Miler 5, A. Werner 2, Geci, M. Werner 5, Petko (n.e.).
Bad Neustadt: Schmidl, Thomas, Tatzel (n. e.) – Panfil, Valkovskis, Schmitt 3, Hines (n. e.), E. Feuchtmann (n. e.), H. Feuchtmann 1, Djuricin 1, Wicklein 7/2, Gerr 2, Leskovec 4, Böhm 3.
Zeitstrafen: 6:8 Minuten
Siebenmeter: 2/1:6/2.
Schiedsrichter: Andres/Seimann (Vorsfelde).
Zuschauer: 430.
Spielfilm: 2:2 (5.), 5:5 (8.), 6:7 (15.), 8:8 (20.), 10:12 (25.), 12:12 (30.) – 14:13 (35.), 16:14 (40.), 19:16 (46.), 20:16 (52.), 23:18 (55.), 24:21 (60.).


Torschützenliste des HSC

Jan Wicklein 114/45
Emil Feuchtmann 85/1
Lukas Böhm 71
Vilim Leskovec 64
Goran Djuricin 56/8
Margots Valkovskis 45
Maximilian Schmitt 37
Harald Feuchtmann 35
Gary Hines 34
Franziskus Gerr 27
Michal Panfil 11

Quelle: Rhön - und Saalepost (02.02.15) 

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