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Bericht: Elbflorenz - HSC

26.04.2015 - Christian Hüther

HSC spielt in „Unterzahl“ und verliert

Bad Neustadt hadert bei der 16:20-Niederlage mit den Schiedsrichterleistungen

Handball (ba)
3. Liga Ost
HC Elbflorenz –
HSC Bad Neustadt 20:16 (9:8)

Der HSC Bad Neustadt hat das erste seiner drei angekündigten „Endspiele“ im Kampf um Platz sechs (jetzt nicht mehr erreichbar) verloren. Beim HC Elbflorenz, der die Vizemeisterschaft nun unter Dach und Fach hat, zeigten die Gäste zwar in der Deckung eine vernünftige Leistung. Die Offensive dagegen war nur in der Anfangsphase präsent, sie prallte dann meist an der gegnerischen Verteidigung ab. „Ansonsten haben wir sozusagen in Unterzahl gespielt“, kritisierte Margots Valkovskis ungewohnt scharf die Schiedsrichterleistung. „Die Magdeburger Unparteiischen haben ständig gegen uns entschieden, die letzte Verwarnung gegen Dresden in der 8. Minute ausgesprochen und gegen die Gastgeber keine einzige Zeitstrafe verhängt.“

Die Referees, die bereits am letzten Wochenende bei zwei Einsätzen harsch beurteilt wurden, machten den Gästen das Leben schwer, weil sie ständig Stürmerfouls sahen. Höhepunkt war ihr Pfiff beim vermeintlichen 15:17 durch Goran Djuricin. Der Treffer wurde annulliert, weil Djuricin angeblich – „da hat sich auch der Gegner gewundert“ (Valkovskis) – Anlauf über die Seitenauslinie genommen haben soll. Beim HSC machte sich das Fehlen von Torjäger Jan Wicklein negativ bemerkbar. Der Rechtsaußen hatte die Fahrt zwar angetreten, konnte aber wegen einer im Abschlusstraining erlittenen Sprunggelenksverletzung nicht auflaufen.

Trotzdem verlief die Anfangsphase verheißungsvoll. Nach 30 Sekunden ließ es Gary Hines schon im von Marc Balster gehüteten Tor klingeln. Den Schützlingen von Trainer Peter Pysall, die in spielerischer Hinsicht wie schon in den letzten Wochen nicht zu überzeugen wussten und denen das Fehlen von Alexander Matschos und Denny Mertig auch nicht gut tat, gelang der schnelle Ausgleich, doch in den nächsten Minuten hatte man den Eindruck, dass die Valkovskis-Sieben wacher agierte. Vilim Leskovec, der im Laufe der Partie keinerlei nennenswerte Aktionen mehr zustande brachte, sorgte mit einem Doppelschlag für das 3:2, den Ausgleich des diesmal blassen HC- Kreisläufers Rico Göde zum 3:3 beantworteten Franziskus Gerr, Lukas Böhm und Goran Djuricin per Siebenmeter mit drei Treffern in Folge.

Warum bei den Rot-Weißen nach dem 7:4, für das Djuricin verantwortlich zeigte, von einer auf die andere Sekunde im Angriff eine in dieser Saison nie erlebte Flaute herrschte, war nicht zu erklären. „Neben Fehlern im Spielaufbau hatten wir einfach schlechte Würfe. Außerdem hat dann der Torhüterwechsel, Timo Meinl für Balster, die HC-Deckung noch einmal gestärkt“, so Valkovskis. Es dauerte jedenfalls geschlagene 16 Minuten, bis die Gäste wieder jubeln durften. Der Ausgleichstreffer von Franziskus Gerr zum 8:8 (26.) sollte das letzte HSC-Tor vor der Pause sein.

Bis das neunte fiel, dauerte es wieder zehn Minuten, Djuricin verkürzte auf 9:11 (35.). Ein Drei-Tore-Rückstand hielt bis zur 40. Minute. Als dann Leskovec und Djuricin auf 13:14 verkürzten, schien die Wende möglich. Doch dann ging wieder nichts in der Offensive zusammen, die Einwechslungen von Harald Feuchtmann und Maxi Schmitt wirkten sich im Angriff nicht belebend aus.

Die Elbestädter zogen wieder davon. Ihnen gelang in den nächsten zwölf Minuten ein 5:0-Lauf, beim Stand von 19:14 (56.) war die Begegnung entschieden. Emil Feuchtmann und Lukas Böhm brachten ihre Farben noch auf 16:19 heran, doch die folgende Zeitstrafe für Emil Feuchtmann machte die vage Hoffnung auf einen Punktgewinn endgültig zunichte.

HC Elbflorenz: Balster (1. – 10.), Meinl (ab 10.) – Bastian 1, Bajorhegyi, Hartmann, Jurgeleit 4/2, Lumpe 1, Desler 4, Göde 3, Reimann 1, de Santis 4, Blasczyk 1, Matschos (n. e.), Gaida 1.

HSC Bad Neustadt: Schmidl, Thomas (n. e.), Tatzel (ein Siebenmeter) – Panfil, Valkovskis (n. e.), Schmitt, Hines 2, E. Feuchtmann 1, H. Feuchtmann, Djuricin 6/3, Gerr 2, Leskovec 3, Böhm 2.

Zuschauer: 350.

Schiedsrichter: Magalowski/Schwieger (TuS Magdeburg-Neustadt).

Zeitstrafen: 0 – 8 Minuten.

Siebenmeter: 2/2 – 3/3.

Spielfilm: 3:3 (5.), 4:7 (10.), 6:7 (17.), 8:7 (22.), 8:8 (26.), 9:8 (30.), 11:9 (35.), 14:11 (40.), 15:14 (44.), 18:14 (50.), 19:14 (56.), 20:16.


Stimmen zum Spiel
Margots Valkovskis (Trainer des HSC): Wir haben das Spiel verloren, obwohl wir stark gekämpft haben. Unsere Abwehrleistung war überragend, 20 Gegentreffer sind vergleichsweise wenig. Gering war aber leider auch unsere eigene Trefferquote, was aber nur teilweise unser Verschulden war. Zum einen stand auch die Dresdener Deckung hervorragend, zum anderen haben uns die Schiedsrichter oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alle strittigen Entscheidungen wurden zu unseren Lasten ausgelegt. Dass in einer solch kampfbetonten Partie eine Mannschaft keine Zeitstrafe und ihre letzte gelbe Karte bereits in der 8. Minute bekommt, spricht Bände. Wir konnten auch kaum Kombinationen aufbauen, da wir oft sofort in Zeitnotsituationen gebracht wurden, was uns zu schnellen Abschlüssen gezwungen hat. Insgesamt muss ich so mit der Leistung der Spieler zufrieden sein, es lief einfach alles gegen uns.

Peter Pysall (Trainer des HC Elbflorenz). Zur Schiedsrichterleistung äußere ich mich nicht. Wichtig ist einfach, dass wir endlich wieder einmal ein Spiel gewonnen haben. Dass wir jetzt Platz zwei sicher haben, erhöht natürlich die Freude über den Erfolg. Wenn wir den Sprung in die 2. Bundesliga noch schaffen wollen, müssen wir uns aber spielerisch noch enorm steigern. Unsere Angriffsleistung war weit weg von der von mir erhofften Qualität. Sehr gut war dagegen unsere Defensivvorstellung. Wir haben gestanden, diese Leistung müssen wir in den nächsten Wochen unbedingt stabilisieren.

Torschützenliste des HSC
Jan Wicklein 153/61
Emil Feuchtmann 94/1
Lukas Böhm 90
Vilim Leskovec 89
Goran Djuricin 66/12
Maximilian Schmitt 55
Margots Valkovskis 46
Franziskus Gerr 42
Gary Hines 41/2
Harald Feuchtmann 37
Michal Panfil 14

Quelle: Rhön - und Saalepost (27.04.15)

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