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 05.05.2018 - 19:00 Uhr
MSG Groß-Bieberau/Modau - HSC Bad Neustadt
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Bericht: HSC - Groß-Bieberau/Modau

03.05.2015 - Christian Hüther

HSC verabschiedet sich mit einem Sieg

Auch Harald Feuchtmann und Nils Thomas verlassen den Klub – Margots Valkovskis künftig nur noch Trainer

Eine große Zuschauerkulisse hatte sich zum letzten Heimspiel der Saison des Handball-Drittligisten HSC Bad Neustadt in der Bürgermeister-Goebels-Halle eingefunden, die 671 Fans musste ihr Kommen aufgrund des insgesamt ansehnlichen Spieles, das die Rot-Weißen in der Schlussphase unnötig spannend machten, nicht bereuen. „Wir wollten uns mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden, das ist uns nach großem Kampf auch gelungen“, freute sich HSC-Kapitän Maxi Schmitt nach dem 29:28 (15:13) gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau. Wermutstropfen der Begegnung war die Verabschiedung von fünf Akteuren, die in der nächsten Saison nicht mehr das HSC-Trikot tragen werden.

Die Partie sah zunächst die Hessen in der Vorhand, die sofort hellwach agierten und die ersten Treffer der Einheimischen, die Gary Hines und der später von den Fans zum Spieler der Saison gewählten Jan Wicklein im Nachwurf nach vergebenem Siebenmeter erzielten, postwendend ausglichen. Als der junge Darren Weber und Yannick Göbel mit Doppelschlag für das 2:5 sorgten, schien die Begegnung für die Valkovskis-Schützlinge einen unguten Verlauf zu nehmen. „In dieser Phase waren wir in der Deckung nicht konsequent genug“, sagte der Lette, der in der kommenden Saison nur noch als Trainer fungieren und das rot-weiße Dress nur noch in der Bezirksliga-Mannschaft überstreifen wird.

Die Gastgeber hechelten in der Folgezeit stets einem Rückstand hinterher. Der früh ins Spiel gekommene Nils Thomas, der den HSC nach sieben Jahren in der Drittligamannschaft verlässt, hielt seine Vorderleute im Spiel. Mit einem Treffer von Schmitt war in der 16. Minute der Ausgleich (9:9) geschafft. Franziskus Gerr, der sich wieder einmal aufrieb und der über die Runde hinweg wohl die stabilste Leistung aller Rot-Weißen zeigte, sorgte für das 11:10 und kurz darauf für die 13:11-Führung. Als Gary Hines per Konter das 15:12 erzielte, schien der angestrebte doppelte Punktgewinn realistisch. Zu Ende des ersten Durchgangs war dann beidseits die Fehlerquote hoch, in den letzten vier Minuten fiel kein einziger Treffer.

Umso zielsicherer präsentierten sich beide Offensivreihen gleich nach Wiederanpfiff, nach 70 gespielten Sekunden stand es 17:15. Da schlug dann die Minute von Thomas, der binnen einer Minute zwei Siebenmeter von Darren Weber parierte. Die Gäste blieben bis zur 38. Minute aber dran, erst nach dem von Lukas Böhm erzielten 20:18 übernahmen die Kurstädter dann eindeutiger das Kommando. Ein von Hines, Zweiter bei der Wahl zum Spieler des Jahres, erfolgreich abgeschlossener Tempogegenstoß führte zum 21:18, der Vorsprung wurde nach einem Valkovskis-Treffer zum 24:21 (44.) gehalten. Als die Führung nach einem Böhm-Treffer gar auf vier Tore anwuchs (25:21) und bis zum 27:23 (49.) gehalten wurde, schien die Entscheidung gefallen zu sein.

Doch in den nächsten sechs Minuten traf nur noch die Ludwig-Sieben, vor allem MSG-Spielführer Benedikt Seeger war nicht mehr zu bremsen. Fünf Minuten vor Spielende begann die kampfbetonte, aber faire Auseinandersetzung beim Stand von 27:27 wieder von vorne. Die Führung von Böhm beantwortete der wenig überzeugende MSG-Halbrechte Till Buschmann mit dem Ausgleich zum 28:28, ehe der tagesbeste HSC-Werfer Emil Feuchtmann mit einem Dreher seinen letzten Treffer für die Saalestädter erzielte. Böhm besorgte mit einem Hammer das 30:28, kassierte aber dann eine Zeitstrafe, die Robin Büttner mit dem Anschlusstreffer beantwortete. Als Goran Djuricin ein Schrittfehler unterlief, drohte ein Remis, doch ein fataler Fehlpass von Weber sieben Sekunden vor Schluss bedeutete dann doch den Sieg für den HSC.

Neben Emil Feuchtmann und Benedikt Kern verabschiedete später HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz im Foyer bei großem Beifall Emil Feuchtmann (Wacker Thun), Benedikt Kern, Nils Thomas, Margots Valkovskis und Harald Feuchtmann als Spieler der Drittligamannschaft. „Ich danke allen Spielern, die uns verlassen, für ihre Einsatzbereitschaft, für ihren Kampfgeist zugunsten der Mannschaft und des Vereins und wünsche allen eine erfolgreiche Fortsetzung ihrer Karriere“, sagte Schulz.

Statistik zum Spiel
3. Liga Ost

HSC Bad Neustadt – Groß Bieberau/Modau 30:29 (15:13)

HSC Bad Neustadt: Schmidl (1.-10., ab 52.),Thomas (11.-51.), Tatzel (n. e.) – Panfil, Valkovskis 1, Schmitt 2, Hines 4, E. Feuchtmann 7, H. Feuchtmann, Djuricin, Wicklein 6/2, Gerr 4, Leskovec, Böhm 6.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Pondensek (1.-18., ab 40.), Müller (19.-39.) – Göbel 2, Büttner 1, Seeger 10/1, Baumgärtel 2, Buschmann 3, Winn 1, Lorenz 5, Weber 3/1, Arnold, Döll 2.

Zuschauer: 671.

Schiedsrichter: Pesth (Köthen), Fröbe (Dessau-Roßlau).

Zeitstrafen: 4 – 8 Minuten.

Siebenmeter: 4/2 – 4/2.

Spielfilm: 2:3 (5.), 5:6 (10.), 8:9 (15.), 11:10 (21.), 14:12 (25.), 15:13 (30.), 18:16 (35.), 22:19 (40.), 24:21 (45.), 27:23 (50.), 27:27 (55.), 30:29.

Stimmen zum Spiel

Margots Valkovskis (Trainer des HSC Bad Neustadt): Wir wollten uns mit einem Sieg vor allem auch bei den Fans für die großartige Unterstützung in der Saison bedanken. Das ist uns nach großem Kampf gelungen. In den ersten zehn Minuten standen wir in der Deckung nicht wie gewohnt kompakt. Wir haben dann aber bei hohem Tempo bis zur Pause, auch dank einer verbesserten Chancenverwertung, für eine zwischenzeitliche Führung gesorgt. Diese konnten wir ausbauen, haben dann aber durch einige schwächere Aktionen den Gegner wieder ins Spiel gebracht. Letztlich war unser Sieg glücklich, aber ich glaube nicht unverdient. Das Saisonfazit fällt natürlich nicht so gut aus. Gerade in der Vorrunde haben wir, auch verletzungsbedingt, Punkte liegen gelassen. Zum Ausklang wollen wir mit einem Sieg in Nieder-Roden für ein positives Punktekonto sorgen.

Ralf Ludwig (Trainer der MSG Groß-Bieberau/Modau): Der Sieg von Bad Neustadt war nicht unverdient, dazu Gratulation. Unsere Abwehrleistung hat gegenüber den letzten Spielen über 50 Minuten nicht gestimmt, wir fanden zu selten den Zugriff auf den gegnerischen Rückraum. Auch unsere Torhüter hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Unser Saisonfazit fällt ernüchternd aus. Wir hatten eine viel bessere Platzierung im Visier. Aber Verletzungen und der Einsatz von jungen Leuten, die Lehrgeld gezahlt haben, haben uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der nächsten Runde wollen wir uns qualitativ steigern. Die Verpflichtung von zwei Erstligaspielern, zwei Außen, ist erfreulich, aber ich sehe Probleme im Rückraum.

Maximilian Schmitt (HSC-Spielführer): Wir möchten uns bei unseren Fans für die tolle Unterstützung während der gesamten Saison bedanken und hoffen, dass dies auch so bleibt. Ich kann namens der Mannschaft versprechen, dass sie immer ihr Bestes geben wird, auch wenn sich dies nicht immer im Ergebnis ausdrückt. In den letzten Begegnungen haben wir gezeigt, was möglich gewesen wäre. Aber gerade in der Vorrunde lief es nicht immer glücklich.

Torschützenliste des HSC

Jan Wicklein 159/63
Emil Feuchtmann 101/1
Lukas Böhm 96
Vilim Leskovec 89
Goran Djuricin 66/12
Maximilian Schmitt 57
Margots Valkovskis 47
Franziskus Gerr 46
Gary Hines 45/2
Harald Feuchtmann 37
Michal Panfil 14

Quelle: Rhön - und Saalepost (04.05.15)

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