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Bericht: Nieder-Roden - HSC

10.05.2015 - Christian Hüther

HSC Bad Neustadt lässt sich nicht beirren

Das Spiel nach 4:10-Rückstand noch gedreht

Handball (ba)
3. Liga Männer
HSG Rodgau Nieder-Roden –
HSC Bad Neustadt 31:35 (16:15)

Nach einem Torfestival (insgesamt 66 Treffer) mit Happy-End feierte der HSC Bad Neustadt einen Auswärtssieg und beendete die Saison versöhnlich. Er belegt in der Abschlusstabelle den 9. Platz. „Die beiden Punkte waren hart erkämpft. Nach einer wenig überzeugenden Anfangsphase sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben durch konzentrierte Aktionen, vor allem in der Nervenschlacht der letzten fünf Minuten, clever zwei Punkte entführt“, war HSC-Coach Margots Valkovskis hochzufrieden.

Der Gast geriet nach 27 Sekunden in Rückstand und verpasste den sofortigen Ausgleich, als Jan Wicklein mit einem Siebenmeter an Keeper Marvin Hoppenstaedt scheiterte. Dasselbe Missgeschick widerfuhr dem heimischen Torjäger Timo Kaiser, den die HSC-Deckung ansonsten an die Kette legte, zwei Minuten später: Der Sieger im Duell hieß Felix Schmidl, der sich vor allem im zweiten Durchgang stetig steigerte. Nachdem Gary Hines und Jan Wicklein den Ausgleich geschafft hatten (2:2), liefen die Hausherren den Gästen davon. Sie setzten sich zügig bis zur 10. Minute auf 8:4 ab – ein Hauptverdienst des besten Schützen des Tages, Spielmacher Philippe Kohlstrung.

Als Franziskus Gerr, mit dessen Körpereinsatz sich die Erstliga-Referees aus Stuttgart überhaupt nicht anfreunden konnten, eine Zeitstrafe abbrummen musste, bauten die Hessen den Vorsprung auf 10:4 aus. Valkovskis zog die Reißleine mittels einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Nach drei Treffern in Folge durch Wirbelwind Maximilian Schmitt, Hines und Emil Feuchtmann war der Rückstand nach einer Viertelstunde halbiert (7:10). Der schmolz auf zwei Treffer zum Zwischenstand von 12:10 zusammen, wuchs aber während einer Zeitstrafe für Emil Feuchtmann wieder an.

Kurz darauf musste der HSC-Coach unplanmäßig aufs Parkett – Gerr kassierte die zweite Zeitstrafe, ein weiterer Einsatz in der Abwehr war aufgrund der drohenden Disqualifikation zu riskant. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit verkürzten die Rot-Weißen weiter. „Irgendwie hat vor der Pause das Strafenverhältnis nicht gestimmt“, so Valkovskis, der Protest von Mannschaftsbetreuer Daniel Seith wurde mit einer Verwarnung geahndet. „Unser Überzahlspiel war nicht berauschend“, befand in der Pressekonferenz HSG-Coach Alexander Hauptmann, „wie im Hinspiel, und daraus haben wir scheinbar nichts gelernt, wir haben wieder eine hohe Führung verspielt“.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste erstmals in Führung (17:16), gerieten schnell wieder in Rückstand, weil die Hausherren eine gegen Michal Panfil verhängte Zeitstrafe zu drei Toren in Folge nutzten. Die Valkovskis-Sieben nutzte eine Strafe gegen Keller ihrerseits zu einem Dreierpack und drehte das Ergebnis auf 22:21. Es folgte der neuerliche Ausgleich, doch in den nächsten Minuten fanden nur die HSC-Schützen bei hohem Tempo, „dem die gegnerische Defensive nicht gewachsen war“ (Valkovskis), das Ziel. Lukas Böhm (er spielt auch in der nächsten Saison beim HSC), Schmitt, Gerr und Wicklein per Strafwurf erhöhten auf 26:22 und verteidigten den Vorsprung bis zum 31:28 (55.). Dann gerieten die Rot-Weißen in Unterzahl, den HSG'lern gelang der Anschlusstreffer zum 30:31.

Hauptmann nahm sofort eine Auszeit, wollte sein Team auf eine Wende einstimmen, doch der Schuss ging nach hinten los. Die einminütige Pause nutzte Valkovskis sichtlich besser zum letzten Appell: Die nächsten vier Treffer binnen zwei Minuten erzielten seine Schützlinge (Emil Feuchtmann, 2x Wicklein und Hines), was die Vorentscheidung bedeutete. „Wir haben uns die zwei Punkte durch eine kompakte Mannschaftsleistung verdient“, freute sich der HSC-Trainer. „Wir haben uns auch durch einen hohen Rückstand nicht von unserer Marschroute abbringen lassen.“

HSG Rodgau Nieder-Roden: Hoppenstaedt, Rhein (ab 40.) – Weber, Henkel 4, Zutic 1, Feldmann (n. e.), Erk, Kohlstrung 10/1, Stenger 2, Heß 1, Weidinger 7/1, Kaiser 3, Keller 3/3, Schmid.

HSC Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (ein Siebenmeter)– Panfil, Valkovskis, Schmitt 8, Hines 4, E. Feuchtmann 5, H. Feuchtmann (n. e.), Djuricin 5, Wicklein 7/1, Gerr 2, Leskovec 2, Böhm 2.

Zeitstrafen: 4 – 12 Minuten.

Siebenmeter: 6/5 – 2/1.

Zuschauer: 350.

Schiedsrichter: J. Lier/M. Lier (MTV Stuttgart).

Spielfilm: 3:2 (5.), 8:4 (10.), 10:7 (15.), 13:11 (20.), 15:13 (25.), 16:15 (30.) – 20:18 (35.), 21:22 (40.), 22:26 (46.), 26:28 (50.), 30:31 (55.), 31:35.

Stimmen zum Spiel
Margots Valkovskis (Trainer des HSC Bad Neustadt): Unser Sieg bei einem heimstarken Gegner war vor allem ein Erfolg der Moral. In der ersten Halbzeit haben wir uns, obwohl wir weitgehend gegen Neun gespielt haben, nicht verrückt gemacht und uns auf Diskussionen mit den Schiedsrichtern nicht eingelassen. Mit zunehmender Spielzeit haben wir die gegnerische Offensive immer besser ausgeschaltet, dem Nieder-Rodener Torjäger Timo Kaiser hat unser frühes Heraustreten überhaupt nicht behagt. Schon zu Ende der ersten Halbzeit haben wir wieder Morgenluft gewittert, vor allem die fünf Treffer von Maximilian Schmitt haben uns wieder herangebracht. Nach der Pause haben wir geduldig und ganz konzentriert unsere Würfe genommen, den Gegner haben wir durch unseren Geschwindigkeits-Handball regelrecht platt gespielt. Wir haben jedenfalls unser Ziel, mit einem Sieg die Saison abzuschließen, geschafft. Jetzt ist erst einmal Erholung angesagt.


Torschützenliste des HSC
Jan Wicklein 166/64
Emil Feuchtmann 106/1
Lukas Böhm 98
Vilim Leskovec 91
Goran Djuricin 71/12
Maximilian Schmitt 65
Margots Valkovskis 47
Gary Hines 49/2
Franziskus Gerr 48
Harald Feuchtmann 37
Michal Panfil 14

Quelle: Rhön- und Saalepost (10.05.15)

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