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Bericht: HSC II - Mellrichstadt

16.03.2015 - Christian Hüther

Die Hoffnung stirbt zuletzt

TSV Mellrichstadt wahrt seine Chance auf den Klassenerhalt durch den Derbysieg beim HSC II

HSC Bad Neustadt II – TSV Mellrichstadt 22:23 (10:9)

Neben der Erkenntnis, dass der TSV Mellrichstadt nach dem knappen Derby-Erfolg beim HSC Bad Neustadt II die letzte Chance auf den Klassenerhalt gewahrt hat, fiel letztlich auch auf, dass ein Duell dieser beiden Lokalrivalen auch einmal ohne große Fouls, Hektik und vieler roter Karten über die Bühne gehen kann.

Dies könnte sicherlich auch daran gelegen haben, dass die HSC-Reserve bereits vor dem Spiel rechnerisch abgestiegen war und so die ganz große Brisanz aus dem Spiel raus war. Dennoch zeigte sich bereits von Beginn an, dass bei den Hausherren kein Einstellungsproblem auszumachen war, sondern die Motivation, sich für das Hinspieldebakel zu rehabilitieren. Die Hausherren begannen gut und lagen schnell mit 4:1 in Front. Auch danach spielte der HSC einen guten Ball (5:3), vergab aber schon in dieser Phase zu viele klare Chancen, unter anderem bei Gegenstößen. Mellrichstadt kam ins Spiel zurück und egalisierte den Rückstand, ohne im Angriff zu überzeugen. Beide Teams taten sich schwer, Lücken in die Defensive des Gegners zu reißen. Die Folge waren wenig Tore.

Erst kurz vor dem Pausenpfiff nahmen die Nickligkeiten zwischen beiden Teams etwas zu. Das Schiedsrichtergespann Sachse/Weiß holte daraufhin beide Mannschaftsverantwortlichen zum kurzen Gespräch zusammen, um ein mögliches Ausufern im Keim zu ersticken. Nach zwei sicher verwandelten Siebenmetern von Jamie Wagenbrenner lag der Hausherr nach den ersten 30 Minuten knapp in Front. „Da wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Eigentlich müssen wir mit mindestens drei bis vier Toren vorne liegen“, monierte HSC-Betreuer Hans-Peter Endres.

Daher blieb es erwartungsgemäß im gesamten zweiten Durchgang eine Partie auf Augenhöhe, die von der Spannung lebte. Zunächst legte der HSC mit einem Dreierpack vor (14:11). So schnell der Vorsprung herausgespielt war, war er auch wieder weg. Mellrichstadt wollte seinen letzten Strohhalm ergreifen und glich erneut aus. „Das ist in dieser Liga auch entscheidend, dass du Abwehr spielen kannst. Wir haben Bad Neustadt unter 30 Toren gehalten“, so Dietmar Piechulek, Trainer des TSV. Gegen Mitte des zweiten Durchgangs drohten den Gastgebern bei einer doppelten Unterzahl die Felle davon zu schwimmen (16:17).

In der Schlussphase haderte der HSC mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter, die für Gesichtstreffer durchaus TSV-Spieler auf die Bank hätten schicken können. Nachdem Mellrichstadt fünf Minuten vor Ultimo erstmals mit zwei Treffern in Führung lag, sprach alles für den TSV. Doch gerade aufgrund der Siebenmeterstärke von Jamie Wagenbrenner sollte letztendlich der letzte Mellrichstädter Angriff entscheiden, der auch saß. Vorne spielte der HSC bei seinem letzten Angriff den Ball an den Kreis und forderte Siebenmeter, da seiner Meinung nach ein TSV-Spieler mit der Fußspitze in der verbotenen Zone stand. Die Pfeife blieb stumm, stattdessen jubelte die TSV-Bank lautstark über den Sieg. Doch überschwänglich fiel der Jubel diesmal nicht aus. „Unsere Chancen auf den Klassenerhalt sind dennoch gering“, so Dietmar Piechulek.

Tore für Bad Neustadt: Francisco Avaria 2, Jamie Wagenbrenner 10/6, Peter Scheuplein 4, Matthias Weth 1, Florian Bley 2, Benedikt Kern 3.

Tore für Mellrichstadt: Stefan Föst 2, Stefan Burkhardt 2, Daniel Schuler 5, Sebastian Dietz 1, Michael Fritz 3, Michael Leipold 3, Robert Schmidt 2, Daniel Dittmar 6/3.

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