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Spielbericht: Leipzig - HSC 28:27

13.01.2013 - Christian Hüther

Frostige Stimmung auf der Heimfahrt

Handball (BA)

3. Liga Ost Männer SG LVB Leipzig – HSC Bad Neustadt 28:27 (14:15)

Frostig wie die Außentemperaturen war die Stimmung im HSC-Bus auf der Heimfahrt. Nach der dritten Saisonniederlage ist der Rückstand auf Tabellenführer DJK Rimpar Wölfe eine Woche vor dem Gipfeltreffen auf sechs Punkte angewachsen.

„Diese Niederlage war hausgemacht“, kommentierte HSC-Coach Matthias Obinger den Spielausgang, „sie wird auch personelle Konsequenzen haben“. Die Nullnummer begründete er in erster Linie damit, „dass wir im Prinzip nur mit fünf Feldspielern agiert haben“. Ins Visier seiner Kritik gerieten Linksaußen Alejandro Rohaly und Michal Panfil, auf Halbrechts – auf ihrem Torekonto herrscht nach den 60 Minuten gähnende Leere. Und trotzdem wäre ein Punktgewinn möglich gewesen – die Abwehr stand einigermaßen stabil, wobei Torhüter Rostislav Badura (er parierte vier Siebenmeter) eine starke Vorstellung zeigte. In Topform präsentierte sich die Achse Margots Valkovskis und Stefan Schröder – jeweils sechs Treffer. „Mir ist die ständige Kritik an Stefan Schröder schleierhaft“, so sein Trainer. „Wer bei sieben Versuchen sechsmal trifft, präsentiert sich in starker Verfassung und stellt sich vor allem in den Dienst der Mannschaft.“

Die Partie startete mit einem schnellen Tor von Maxi Schmitt, doch die Gastgeber glichen die jeweiligen Führungen der Gäste bis zum 5:5 immer postwendend aus. Nach einer Viertelstunde kamen die Schützlinge von Coach Torsten Löther besser ins Match: Trotz zweier vergebener Siebenmeter (Georg Eulitz und Sacha Meiner) gingen sie mit 7:5 in Führung, die sie auf 11:8 ausbauten. Die Gäste schlugen während einer Zeitstrafe für Maxi Schmitt zurück. Nach Treffern des bärenstarken Margots Valkovskis, des insgesamt unauffälligen Vilim Leskovec und des bemühten Gary Hines stand es 11:11. Das Geschehen wog bis zur Pause hin und her. Die erste Halbzeit endete, wie das Spiel begonnen hatte – mit einem Tor von Schmitt.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Rot-Weißen zunächst konzentriert, der Drei-Tore-Vorsprung in der 40. Minute (22:19) hätte für Sicherheit sorgen müssen. Doch die SG'ler schafften während einer Überzahlsituation den neuerlichen Ausgleich. Weitere zehn Minuten später schien alle Mühe des Hausherrn umsonst. Jan Wicklein, Margots Valkovskis und Stefan Schröder (2) brachten den Tabellenzweiten wieder deutlich in Front (27:24). „Was dann passierte, habe ich selten erlebt“, so Matthias Obinger konsterniert. „Wir besaßen mehrmals die Möglichkeit, auf vier Tore davonzuziehen. Doch wenn man einen Konter drei Meter über den Kasten setzt und beim nächsten mit einem Aufsetzer fast ein Loch in den Hallenboden schlägt, muss man sich später über die Niederlage nicht wundern.“

Die Hausherren kämpften sich ins Spiel zurück, witterten nach der roten Karte gegen Margots Valkovskis (grobes Foulspiel) Morgenluft und schafften kurz vor dem Abpfiff durch ihren Kreisläufer und Ex-HSC'ler Tommi Sillanpää und den überragenden Linksaußen Sascha Meiner tatsächlich noch den Sieg. „Wenn wir uns in den nächsten schweren Spielen nicht steigern, werden wir solche Ergebnisse noch öfters hinnehmen müssen“, so Obinger angesäuert. Und weiter: „Es ist für mich unverständlich, wenn Spieler, die hier ihr Geld verdienen, keine profihafte Einstellung zeigen. Es bleibt mir so nichts anders übrig, als auf Spieler der zweiten Mannschaft zurück zu greifen und einigen eine Bewährungsprobe zu ermöglichen. Die Rückenverletzung von Gary Hines scheint nicht so schwerwiegend zu sein, ich rechne mit seinem Einsatz gegen Rimpar.“

Leipzig: Ziebert, Schulz (n. e.) – Eulitz 5/2, Meiner 9/3, Uhlig 3, Fritsch 3, Berthold 2, Wagner, Wittig 1, Höhne (n. e.), Wendlandt 3, Zart, Hanner (n. e.), Sillanpää 2.

Bad Neustadt: Badura, Thomas (n. e.) – Panfil 1, Valkovskis 6, Schmitt 3, Hines 4, Schröder 6, Rohaly, Wicklein 5/2, Bley (n. e.), Gerr, Leskovec 3.

Zeitstrafen: 6 – 10 Minuten (Rot: Valkovskis/55.).

Siebenmeter: 9/5 – 2/2.

Zuschauer: 450.

Schiedsrichter: Beyer/Höhne (Eberswalde).

Spielfilm: 2:2 (2.), 4:4 (6.), 7:5 (15.), 11:8 (20.), 11:11 (23.), 13:13 (26.), 14:15 (30.), 16:18 )34.), 19:22 (41.), 22:22 (45.), 24:27 (50.), 25:27 (55.), 28:27.

Quelle: Mainpost (14.1.13)

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