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Bericht: Hannover - HSC

03.10.2016 - Christian Hüther

Debakel für den HSC

Dritte Liga Ost HSV Hannover – HSC Bad Neustadt 30:17 (11:5)

Was ist los? Quo vadis, HSC? Diese Fragen drängen sich förmlich auf nach dem 17:30-(5:11)-Debakel des HSC Bad Neustadt-Rhön beim HSV Hannover und dem Absturz auf den vorletzten Platz. Wie geht es weiter, wie wollen sich die Rot-Weißen wieder von den Abstiegsplätzen entfernen? Die nächste Herkulesaufgabe wartet schon am Samstag mit einem Auswärtsspiel in Großwallstadt. „Wir müssen einfach die Köpfe frei bekommen. Man merkt der Mannschaft die Verunsicherung an. Bei nur fünf Toren in einer Halbzeit braucht man nicht lange nach dem Grund für die Niederlage zu suchen“, so Trainer Margots Valkovskis, der weiß, „dass ich vor allem jetzt als Psychologe gefordert bin.“

Der Optimismus, mit dem zumindest Valkovskis die Reise nach Niedersachsen angetreten hatte, schlug schnell in blankes Entsetzen um. Seine Schützlinge gerieten in Rückstand. Weil auch der Gegner im Angriff mit schwachen Würfen und einer hohen Fehlerzahl auffiel, uferte dieser zunächst nicht aus. Nach dem 3:0 (8.) verpasste der unglücklich agierende Jan Wicklein, der sich einer harten Manndeckung ausgesetzt sah, den Anschlusstreffer. Er verwarf einen Siebenmeter – ein Missgeschick, das ihm später (27.) noch einmal passieren sollte. Als die Einheimischen auch die erste gegen ihren Kreisläufer Milan Mazic verhängte Zeitstrafe schadlos überstanden, hatte der da schon bediente HSC-Coach genug gesehen: die erste Auszeit (12.). Die angeordneten Umstellungen brachten nur einen kurzen Erfolg. Timo Riesenberger gelang das erste Tor für den HSC – nach 13 Minuten. Es erwies sich nicht als Muntermacher für ihn und seine Nebenleute.

Die Gäste gerieten in den nächsten Minuten so richtig unter die Räder, weil sie im Angriff „die Bälle leichtfertig wegschmissen“ (Valkovskis) und in der Deckung auseinanderbrachen. Die Schützlinge von Stephan Lux nutzten die Gunst dieser Minuten clever aus und bauten ihren Vorsprung durch fünf Treffer in Folge auf 8:1 (21.) aus. Als der früh aufs Parkett beorderte Adam Pal mit seinem ersten Ligator auf 3:9 (23.) verkürzte, bedeutete dies immer noch einen Negativrekord aus Sicht der Saalestädter, die mit nur fünf erzielten Treffern in die Pause gingen.

Alle guten Vorsätze verpufften gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs: Müller, der mit allen Wassern gewaschene Hendrik Benckendorf, der nicht zu stoppende Mazic sowie der baumlange Riedel bauten die Führung bei nur einem Gegentreffer von Konstantin Singwald auf 15:6 aus. Maximilian Schmitt von der Siebenmeterlinie, Singwald und Matthias Grünert hielten das Ergebnis beim 19:9 (40.) noch etwas in Grenzen. In folgenden fünf Minuten trafen Müller und Mazic mit einem Hattrick zum 23:9. Gerade vor Mazic hatte Valkovskis gewarnt, „aber wie schon gegen Burgdorf haben wir den gegnerischen Kreisläufer nicht aus dem Spiel nehmen können, obwohl wir das dafür notwendige Abwehrverhalten intensiv eingeübt hatten.“

Ein ähnliches Klagelied hätte in dieser Phase auch sein Kollege anstimmen können. Die heimische Deckung stand urplötzlich nicht mehr so kompakt, was HSC-Kreisläufer Grünert in erfolgsversprechende Position brachte. Als Felix Wolf in Unterzahl zum 13:24 einnetzte, erhielten die HSV'ler eine Strafpredigt, die Wirkung zeigte. Die letzten Treffer der Partie hatten nur noch statistischen Wert.

Hannover: Heuer, Lange – Benckendorf 3, Forst, König, Linderkamp 1, Klages 2, Mazic 10/5, Riedel 3, Muschelko, Quedenbaum 4, Schenker, Mbanefo 1, Müller 6. Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (zwei Siebenmeter) – Schmitt 2/2, Wolf 1, Hines, Riesenberger 1, Singwald 2, Kleinhenz, Pal 1, Wicklein 2/1, Gerr 1, Leskovec 3, Grünert 4. Siebenmeter: 6/5:5/3. Zeitstrafen: 6:4 Minuten. Schiedsrichter: Magalowski/Schwieger (Magdeburg). Zuschauer: 425.

Spielfilm: 3:0 (10.), 7:1 (20.), 11:5 (30.) – 19:9 (40.), 25:13 (50.), 30:17 (60.).

Quelle: Mainpost

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