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Bericht: Großwallstadt - HSC

10.10.2016 - Christian Hüther

Nuancen geben den Ausschlag

Dritte Liga Ost TV Großwallstadt – HSC Bad Neustadt 29:26 (14:11)

Es war gegenüber den letzten Auftritten nicht schlecht, was der HSC Bad Neustadt-Rhön in der Elsenfelder Sporthalle aufs Parkett brachte – doch für den zweiten Saisonsieg nicht gut genug. Dafür waren die mehrminütigen Torflauten verantwortlich, die bei den Gästen immer dann einsetzten, wenn man die Untermainer scheinbar dominierte. Letztlich bedeutete das 26:29 (11:14) beim TV Großwallstadt die fünfte Niederlage im sechsten Spiel für die Rot-Weißen.

Die Hausherren wurden zu Beginn von der veränderten Startformation des Gastes überrascht. „Es musste etwas passieren, deshalb habe ich es mit Umstellungen probiert“, erklärte HSC-Coach Margots Valkovskis seinen Plan. Dieser sah Konstantin Singwald im Angriff auf der Halbposition und Benedikt Kleinhenz auf halbrechts neben Jan Wicklein auf der Rechtsaußenposition vor. Dass diese Taktik gleich durchschlagenden Erfolg hatte, durfte ihr Trainer erfreut zur Kenntnis nehmen. Singwald besorgte die 1:0-Führung und das 3:2, Kleinhenz war für den 2:1- und 4:3-Zwischenstand.

Die Schützlinge von Heiko Karrer glichen jeweils postwendend aus, rannten bis zur achten Minute jeweils einem Ein-Tore-Rückstand bis zum 6:6 hinterher, wobei drei der TVG-Treffer aus von Michael Spatz verwerteten Siebenmetern resultierten. „Da hat man die Cleverness von Linksaußen Florian Eisenträger und Rechtsaußen Spatz gemerkt, die geschickt die Zweikämpfe suchten“, sagte Valkovskis. Das war in der temporeichen Anfangsphase auch die Achillesferse bei den Gästen, die ansonsten die Anspiele auf den heimischen Kreisläufer Patrick Gempp mit fairen Mitteln unterbanden und im Gegensatz zu den letzten Partien in der Innenverteidigung kompakt agierten. Die Unparteiischen deuteten insgesamt sechs Mal zugunsten des TVG auf die Siebenmeter-Linie, sprachen aber den Gästen nur einen zu. „Das war nicht nur der berühmte Heimbonus“, so Valkovskis, „wir erarbeiteten uns gerade in der zweiten Halbzeit bei Anspielen an den Kreis auf Matthias Grünert gute Möglichkeiten, die Fouls wurden indes nur mit Freiwürfen geahndet.“

Die Gastgeber verteidigten zu Beginn des zweiten Durchgangs den Drei-Tore-Vorsprung (14:11), doch jetzt nutzten die Gäste, die insgesamt kampfeslustig auftraten – „die Einstellung aller Spieler hat gestimmt, jeder hat sich reingekniet“, so ihr Trainer – Schwächen der Heimsieben gnadenlos aus. Besonders Maximilian Schmitt und Wicklein behielten die Nerven und waren mit dem konzentriert abschließenden Vilim Leskovec für die erstmalige Führung seit langem verantwortlich. Beim Stand von 17:18 (37.) schwante Karrer Böses. Auszeit, bei der vor allem Stark und Spatz gut zuhörten. Diese glichen die Rückstände immer wieder aus. In 41. Minute – Wicklein hatte per Strafwurf die 22:21-Führung erzielt – drohte dem Favoriten die erste Heimniederlage.

Aber gerade als dieser am Wackeln war, geriet die HSC-Offensive ins Trudeln. In den nächsten elf Minuten gab es für sie nichts mehr zu jubeln. Die nicht gegebenen Strafwürfe nagten doch am Selbstvertrauen und ließen den Gegner auf 26:22 enteilen. Bad Neustadt bäumte sich noch einmal auf (24:26), doch Eisenträger und Antonio Schnellbacher sorgten für das vorentscheidende 28:24. „Ich habe meine Spieler sehr engagiert und formverbessert erlebt“, freute sich Margots Valkovskis, „letztlich waren es Nuancen, die das Spiel zugunsten eines spielstarken Gegners entschieden haben.“

Großwallstadt: Koppmeier, Venzke – Spatz 9/6, Geck, Vogel 2, Eisenträger 7, Blank, Schnellbacher 1, Stark 2, T. Spieß 1, L. Spieß 5, Gempp 2. Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (23. bis 47.) – Schmitt 6, Wolf 1, Hines 2, Riesenberger, Singwald 4, Kleinhenz 3, Pal, Wicklein 4/1, Gerr, Leskovec 4, Grünert 2.

Siebenmeter: 6/6:1/1.

Zeitstrafen: 4:8 Minuten. Schiedsrichter: Fähnle/Schulle (Oberkirch). Zuschauer: 902. Spielfilm: 6:6 (10.), 11:9 (20.), 14:11 (30.) – 20:21 (40.), 25:22 (50.), 29:26 (60.).

Quelle: Mainpost

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