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Bericht: Elbflorenz - HSC

23.10.2016 - Christian Hüther

Satte Differenz

Dritte Liga Ost HC Elbflorenz – HSC Bad Neustadt-Rhön 34:21 (15:12)

Die Reise an die Elbe, die der HSC Bad Neustadt mit vorsichtigem Optimismus angetreten hatte, endete mit einem weiteren Debakel. Beim HC Elbflorenz in Dresden hielten die Schützlinge von Margots Valkovskis, bei denen Matthias Grünert wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfiel, zunächst gut mit. Sie verzeichneten einen ordentlichen Start und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen 3:5-Rückstand nicht aus der Bahn werfen.

Die zu diesem Zeitpunkt noch agile rechte Seite des HSC mit Vilim Leskovec und Jan Wicklein zeigte – angetrieben von Maximilian Schmitt in zentraler Position – was möglich ist und drehte den Spieß mit vier Treffern in Folge gegen eine da noch nicht kompakte heimische Deckung zur 7:5-Führung um. Als der tagesbeste Schütze, HC-Linksaußen Tim-Philip Jurgeleit den Anschlusstreffer erzielte, schien dies immer noch kein Beinbruch. Ärgerlich war schon eher, dass Wicklein im Gegenzug einen Siebenmeter am norwegischen Keeper Henrik Ruud Tovas nicht vorbeibrachte.

Dass der Rechtsaußen kurz darauf neuerlich eine Knieverletzung erlitt – „es ist dasselbe Knie, weswegen er schon beim Saisonstart ausfiel“, so sein Coach – war ein Schlag ins Kontor. Ruud Tovas musste sich bei einem Wurf des formverbesserten Gary Hines geschlagen geben. Nach einem 7:9-Rückstand holte sich HC-Coach Christian Pöhler seine Spieler an die Außenlinie. Diese schafften durch René Boese und den Ex-Bernburger Arsenij Buschmann den Ausgleich, gerieten aber trotz Überzahl durch Leskovec wieder ins Hintertreffen.

Dass die thüringischen Unparteiischen bei seinen Spielern einen strengeren Maßstab anlegten, ärgerte den HSC-Trainer, „aber einen Schiedsrichter-Bonus muss man sich auch verdienen“. Das 11:10 durch Hines beantwortete der zwischenzeitlich eingewechselte Rechtsaußen Robin Hoffmann mit dem Ausgleich. Nach dem 11:11 und ausgerechnet nach einer von Valkovskis beantragten Auszeit brach das bis dahin gut funktionierende HSC-Ensemble in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit auseinander. Binnen 100 Sekunden netzten Jurgeleit per Siebenmeter, Hoffmann und das Nachwuchstalent Adrian Kammlodt in Serie ein. Der Drei-Tore-Rückstand beim Kabinengang war für das bis dahin gezeigte Selbstvertrauen der Gäste Gift.

Diese kamen verunsichert in die Energie-Verbund-Arena zurück, von „Energie“ und „Verbund“ war bei ihnen nichts mehr zu sehen. Drei Gegentreffer innerhalb von zwei Minuten, wofür der jetzt muntere Gabriel de Santis per Doppelpack und Nils Kretschmer sorgten, läuteten den Anfang vom Ende für den Vorletzten ein. Dieser zeigte wieder alle Schwächen der letzten Wochen. Im Angriff unterliefen zu viele technische Fehler samt schwachen Würfen, in der Abwehr war man dem Tempospiel des Gegners, der geschickt seinen großen Kader zum Einsatz brachte und das vergleichsweise kleine Häuflein des Kontrahenten aufrieb, nicht gewachsen.

In der damit verbundenen Not, den Gegenspieler im Kampf Mann gegen Mann vom Kreis fernzuhalten, war man auch zu unfairen Aktionen gezwungen, was das Zeitstrafenkonto des HSC nach oben schraubte. „Wir haben zwar weiter gut gekämpft“, lobte Valkovskis, „aber der Gegner hatte einfach mehr personelle Alternativen, konnte das Tempo unverändert hochhalten und hat sich, angetrieben von seinen Fans, so richtig in Euphorie gespielt.“ Spätestens in der 45. Minute hieß es bei den Gästen angesichts eines Neun-Tore-Rückstandes nur noch, den Schaden zu begrenzen und sich ordentlich und vor allem ohne weitere Verletzungen aus der Affäre zu ziehen.

Am Ende waren's satte 13 Tore Differenz. „Ich hoffe auf die Rückkehr von Wicklein und Grünert im kommenden Heimspiel, aber angesichts unserer Situation müssen wir gegen Coburg II einfach punkten“, so Valkovskis.

Elbflorenz: Ruud Tovas, Balster – Hruscak, Jurgeleit 9/4, Boese 5, Buschmann 4, Desler, Göde 1, de Santis 5, Kretschmer 2, Hoffmann 3, Greß 3, Kammlodt 1, Quade 1. Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (ab 41.) – Schmitt 6/1, Wolf, Hines 4, Riesenberger 1, Singwald 2, Kleinhenz 1, Pal, Wicklein 3/1, Gerr, Leskovec 4. Siebenmeter: 4/4:3/2. Zeitstrafen: 2:12 Minuten. Schiedsrichter: Große/Kreutz (Nordhausen). Zuschauer: 350. Spielfilm: 5:6 (10.), 9:9 (20.), 15:12 (30.) – 21:13 (40.), 27:17 (50.), 34:21 (60.).

Quelle: Mainpost

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