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Bericht: Rodgau Nieder Roden - HSC

13.11.2016 - Christian Hüther

HSC spielt in seinem „Wohnzimmer“ groß auf

Mit eindrucksvoller Vorstellung und einem 31:23-Sieg eine lange Durststrecke beendet – Wicklein und Hines treffen acht Mal

Handball (ba)

Dritte Liga Ost
HSG Rodgau Nieder-Roden –
HSC Bad Neustadt-Rhön 23:31 (12:14)

Wird die Sporthalle in Rodgau zum „Wohnzimmer“ des HSC Bad Neustadt-Rhön? Ja, weil die Schützlinge von Margots Valkovskis auch im dritten Jahr in Folge das Gastspiel bei den „Baggerseepiraten“ ungeschlagen überstanden, zudem den ersten Auswärtssieg der Saison feierten und nach sieben Spielen ohne Sieg (nur ein Punkt) eine lange Durststrecke beendeten.

„Wir sollten unsere Heimspiele vielleicht nach Rodgau verlegen“, so ein gut aufgelegter Margots Valkovskis, der seinen Spielern eine tolle Vorstellung attestierte – „es gibt diesmal fast keinen Grund zum Meckern“ – und von einem völlig verdienten Sieg berichtete. Die Gäste präsentierten sich mit einem guten Nervenkostüm. „Im Angriff haben wir die Würfe geduldig herauskombiniert, immer den freien Mann gefunden und die Offensivaktionen lange ausgespielt“, so der Trainer.

Dieser hatte in der Defensive eine taktische Veränderung vorgenommen, stellte von einer 6:0-Formation auf ein 5:1 um, was den Gastgebern enorme Probleme bereitete. Diese mussten ihre Angriffsversuche zunächst um die Defensivspitze Franziskus Gerr herum aufbauen, „den ich dann aber wieder zurückgezogen habe. Dessen Position hat dann Gary Hines übernommen“, so Valkovskis. Gerr brachte den HSG-Kreisläufer Christian Schmid, der die ersten beiden Treffer für seine Farben erzielt hatte, in den Griff, Hines zudem Sand ins Getriebe der Mannen von Coach Alexander Hauptmann und konnte einige Tempogegenstöße abschließen. Von einer Erkältung war beim US-Amerikaner, der während der Woche eine kleine Trainingspause eingelegt hatte, genauso wenig zu sehen wie von der Knieverletzung bei Jan Wicklein, beide erzielten jeweils acht Tore.

Die Gäste gingen nach zwölf Minuten durch Vilim Leskovec erstmals in Führung (4:3), kassierten postwendend den Ausgleich. Drei schnelle Tore von Hines, Felix Wolf und Wicklein sorgten für das 7:4. Ein Polster, das nach 20 Minuten auf 11:7 anwuchs. Schon in dieser Phase haderten die heimischen Fans mit ihren Lieblingen: Torjäger Timo Kaiser verriet wenig Durchschlagskraft, der zuletzt hochgelobte Michael Weidinger blieb sogar torlos. Da auch Spielmacher Philippe Kohlstrung weit vom Kreis abgedrängt wurde, fiel ein weiterer Offensivposten weitgehend aus, über den Außen Philipp Keller ging so gut wie gar nichts.

Nach 20 Minuten holte sich Valkovskis seine Schützlinge trotz der Vier-Tore-Führung an die Außenlinie, wohlwissend, dass in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit in den letzten Spielen fast regelmäßig ein Einbruch folgte. Auch diese Maßnahme ging auf, Hines schloss sofort zum 12:7 ab, beim Stand von 12:8 parierte Fabian Tatzel einen Siebenmeter von Kaiser. Die Hausherren schöpften trotzdem noch Hoffnung: Nach dem 9:14 verkürzten sie vor dem Kabinengang durch einen Doppelpack von Kohlstrung und einen Treffer von Christian Weis auf 12:14.

Die geplante Aufholjagd blieb nach dem Seitenwechsel aus, Leskovec stellte erst einmal wieder einen Vier-Tore-Abstand her (16:12), den Jonas Müller (2) und Kohlstrung jedoch mit dem Anschluss zum 15:16 beantworteten. Die drohende Gefahr veranlasste den HSC-Coach, der diesmal nur für einige Minuten zur Entlastung von Gerr auf dem Parkett stand, zu einer Auszeit, was wieder goldrichtig war: Während einer Zeitstrafe für Weis netzten Hines und Gerr zum 18:15 ein. Die thüringischen Schiedsrichter verbannten dann Konstantin Singwald auf die Strafbank, doch jetzt bewiesen die Gäste, dass auch sie in Unterzahl erfolgreich agieren können. Schmitt und Hines erhöhten auf 20:16, erneut Hines auf 21:16. Und das eine Viertelstunde vor Schluss.

Auch in der Folge lief's beim HSC wie geschmiert, der Vorsprung wuchs auf 26:18 an. Die Hausherren versuchten es nun mit Gewalt, was sich als wenig wirkungsvoll erwies. Zeitstrafen für Weidinger und Florian Stenger waren gegen die sattelfeste HSC-Deckung für eine Ergebniskorrektur wenig förderlich. „Wir hatten den Gegner da schon total im Griff, haben unsere Angriffe breit aufgezogen und uns von der Hektik überhaupt nicht anstecken lassen“, so der HSC-Coach.

Der durfte erfreut registrieren, dass mit diesem Sieg der Anschluss ans rettende Ufer geschafft ist. „Nächste Woche müssen wir im Heimspiel gegen HF Springe die in Rodgau gezeigte Leistung unbedingt wiederholen, die Bürgermeister-Goebels-Halle bekommt dabei eine Chance, auch ein „Wohnzimmer“ zu werden.

Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Müller – Weber 2, Henkel 2, Weis 1, Schmid 3, Kohlstrung 6/4, Stenger, Heß, Weidinger, Müller 5, Kaiser 4, Keller.

Bad Neustadt: Schmidl (1.-22., 31.-50.) Tatzel (23.-30., ab 51.) – Valkovskis, Schmitt 4, Wolf 3, Hines 8, Riesenberger, Singwald, Kleinhenz, Wicklein 8/2, Gerr 3, Leskovec 5.

Siebenmeter: 5/4 – 2/2.

Zeitstrafen: 8 – 8 Minuten.

Schiedsrichter: Jakob (Erfurt)/Kuss (Vieselbach).

Zuschauer: 428.

Spielfilm: 2:2 (5.), 3:3 (10.), 5:7 (15.), 7:11 (20.), 9:13 (25.), 12:14 (30.) – 12:16 (35.), 16:18 (40.), 16:21 (45.), 18:26 (50.), 21:28 (55.), 23:31.


Torschützenliste des HSC
Jan Wicklein 53/16
Vilim Leskovec 52
Gary Hines 45
Maximilian Schmitt 43/5
Konstantin Singwald 23
Franziskus Gerr 14
Matthias Grünert 13
Benedikt Kleinhenz 8
Felix Wolf 8
Timo Riesenberger 7/1
Adam Pal 2
Margots Valkovskis 2
Felix Schmidl 2

Quelle: Rhön- und Saalepost

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