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 05.05.2018 - 19:00 Uhr
MSG Groß-Bieberau/Modau - HSC Bad Neustadt
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Spielberichte

Bericht: HSC - Burgwedel

04.12.2016 - Christian Hüther

Gary Hines hebt ab

Bester Schütze beim 26:26 des HSC gegen Burgwedel – Felix Schmidl hält drei Siebenmeter

Wechselbäder der Gefühle unter dem Dach der Bürgermeister-Goebels-Halle für die Akteure und Zuschauer. Und erneut nicht der anvisierte zweite Heimsieg in dieser Saison für den HSC Bad Neustadt-Rhön, der sich in der Dritten Liga Ost mit einem 26:26 (13:15) gegen die HSG Burgwedel begnügen musste. Die hinterher im Foyer am meisten diskutierte Frage: War es ein Punktgewinn oder ein -verlust?

Die Tendenz ging eher Richtung Verlust: Die Hausherren brachten zwei deutliche Führungen nicht über die Zeit. Andererseits hätten sie bei einem Drei-Tore-Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit und angesichts der drei von Felix Schmidl parierten Siebenmetern auch mit leeren Händen dastehen können. HSC-Coach Margots Valkovskis zeigte sich in der Pressekonferenz mit dem Ergebnis nicht zufrieden, „weil wir zu viele Brüche im Spiel hatten“. Sein Kollege Jürgen Bätjer fand das Ergebnis okay, seiner Ansicht nach standen zwei gleichstarke Teams auf dem Parkett.
Die Partie begann optimal für den HSC, er führte durch vier Treffer von Gary Hines bei einem Gegentreffer von Eric Gülzow, mit dem die heimische Deckungsreihe im ersten Durchgang große Probleme hatte, nach vier Minuten mit 4:1. Die Hines-Treffer, der sowohl Tempogegenstöße aus vorgezogener Abwehrspitze wie auch seine gefürchteten Sprungwürfe sicher verwertete, veranlassten einen Burgwedeler Fan zur Vermutung, dass HSC „Hines-Sportclub“ bedeuten könnte. Als Maximilian Schmitt, der sich als sicherer Strafwurfschütze entpuppte, zum 5:1 einnetzte (6.), war der Gast überrumpelt.

Doch die Gastgeber wurden in den nächsten Minuten in der Offensive übermütig und leisteten sich erste technische Fehler. Die Niedersachsen ließen sich nicht lange bitten und kamen nach einem Gülzow-Hattrick zum 5:5-Ausgleich (11.). Hines brachte seinen Farben postwendend wieder in Führung, diese sollte aber die letzte bis Mitte der zweiten Halbzeit sein. Die Gäste, die nun ein variables Kombinationsspiel aufzogen und Lücken in die HSC-Deckung rissen, lagen nach dem 11:11 bis zur Pause immer in Front (zwischendurch sogar mit 14:11), wobei sie erst nach 20 Minuten ihren Torjäger Maurice Herbold, der sichtlich unter seiner Fingerblessur litt, zum Einsatz brachten.

Als Hines zu Beginn des zweiten Durchgangs auf 14:15 verkürzte, hofften die heimischen Fans auf die Wende. Nach dieser sah es zunächst nicht aus, weil die bis dahin eher zurückhaltend agierenden HSGler Tim Zechel – der Kreisläufer erwies sich als äußerst wendig und provozierte mit seiner Spielweise einige Siebenmeter – sowie Linksaußen Steffen Dunekacke bis zur 39. Minute für eine 20:17-Führung der HSG sorgten.

Als den Rot-Weißen die Felle davonzuschwimmen drohten, kam unvermittelt Sand ins Getriebe der Gäste. Fehlpässe, ungenaue Würfe, zwei von Christian Hoff und Herbold binnen drei Minuten vergebene Siebenmeter ließen die Partie erst einmal kippen. Die neunminütige Torflaute seiner Schützlinge vermochte auch Bätjer mit einer Auszeit nicht zu stoppen. Im Gegensatz dazu agierte der HSC wie entfesselt, ihm gelangen sechs Treffer in Folge (vom 17:20 auf 23:20). Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als man den Gegner im Griff zu haben schien, verteilten nun die Gastgeber wieder Geschenke. Ein Fehlpass von Vilim Leskovec, ein verzogener Wurf von Schmitt sowie weitere Ballverluste nutzten die Gäste zum 23:23-Ausgleich.

Als Hines mit einem Freiwurf in Zeitnot und Schmitt nach einem katastrophalen Herbold-Pass vier Minuten vor dem Abpfiff für das 26:24 sorgten, war der Heimsieg zum Greifen nah. Die Valkovskis-Truppe, bei der von Außenpositionen keinerlei Torgefahr ausging – weder der anfangs auf Rechtsaußen eingesetzte Adam Pal noch sein späterer Vertreter Timo Riesenberger wie auch Linksaußen Felix Wolf vermochten die HSG-Deckung sowie deren insgesamt wenig überzeugenden Torhüter kaum zu beeindrucken – war sich ihrer Sache zu sicher.

Nach dem 26:25, das Hoff per Siebenmeter erzielte, durften sich die HSC-Recken bei ihrem Keeper Felix Schmidl bedanken, der eine Minute später den nächsten Hoff-Siebenmeter entschärfte. In der Offensive fehlte es dem HSC in dieser Phase an Cleverness: Anstatt den Ball zu beruhigen und den Gegner zu Fouls zu provozieren, wurde überhastet abgeschlossen. Ein weit am Tor vorbeigesetzter Wurf von Leskovec brachte die Gäste in Ballbesitz, Dunekacke schlug zu – 26:26.

30 Sekunden vor Spielende unterlief Hines ein Fußfehler. Mit dem Abpfiff setzte Herbold die Kugel an die Latte, den zurückspringenden Ball Zechel ins Netz, aber da war die Sirene schon ertönt. „Gott sei Dank hatten die Schiris ein gutes Gehör“, meinte danach HSC-Fan Ralf Mainberger, „wenn du Pech hast, erkennen sie den Treffer an.“ Das wäre in einer insgesamt mittelmäßigen Auseinandersetzung aber auch des Guten zu viel gewesen. „Den einen Punkt haben wir uns auf alle Fälle verdient“, so Margots Valkovskis.

Statistik des Spiels
Dritte Liga Ost

HSC Bad Neustadt-Rhön – HSG Burgwedel 26:26 (13:15)

HSC Bad Neustadt-Rhön: Schmidl (1.-18., ab 31.) Tatzel (19.-30.) – Valkovskis, Schmitt 6/3, Wolf, Hines 10, Riesenberger, Singwald 3, Pal, Gerr 3, Leskovec 4.

HSG Burgwedel: Anders (1.-46., ab 56.), Räbiger (47.-55.) – Hoff 6/5, Meiser 1, N. Wilken, Gülzow 6, Herbold 3, Behke 1, J. Wilken, Dunekacke 5, Zechel 4.

Siebenmeter: 3/3 – 8/5.

Zeitstrafen: 6 – 6 Minuten.

Schiedsrichter: Fuß/Olsok (Leipzig).

Zuschauer: 476.

Spielfilm: 4:1 (5.), 5:4 (10.), 7:7 (15.), 9:10 (20.), 11:12 (25.), 13:15 (30.) – 15:18 /35.), 17:20 (40.), 21:20 (45.), 23:21 (50.), 24:24 (55.), 26:26.

Stimmen zum Spiel
Margots Valkovskis (HSC Bad Neustadt-Rhön): Wenn man so gut ins Spiel kommt und deutlich führt, muss dies eigentlich Sicherheit für den weiteren Spielverlauf geben. Wir haben uns nach der starken Anfangsphase zu viele Fehler geleistet, was der Gegner sofort bestraft hat. Gut war dann wieder die Phase zwischen dem 17:20 und dem 23:20, doch danach hätten wir den Vorsprung kämpferischer verteidigen müssen. Gary Hines und Felix Schmidl, der nach der Pause starke Szenen hatte, gehörten zu den besten Akteuren. Insgesamt hat unser Spiel darunter gelitten, dass wir unsere Leistung nicht über die vollen 60 Minuten abgeliefert haben. In den nächsten zwei Wochen gilt es einiges aufzuarbeiten, zu regenerieren, vielleicht verletzte Spieler zurückzubringen, damit die Partie gegen Groß-Umstadt, die ein Vier-Punkte-Spiel ist, zu gewinnen.

Jürgen Bätjer (Trainer der HSG Burgwedel): Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass wichtige Spieler – mir fiel mit Justin Behr auch noch der zweite Spielmacher aus – nicht zur Verfügung standen. Der angeschlagene Maurice Her-bold, der, wie üblich, dann auch noch in Manndeckung genommen wurde, konnte sich nicht wie gewohnt durchsetzen. Aufgrund der Berg- und Talfahrt in diesem Spiel bin ich mit der Punkteteilung zufrieden. Unser momentaner Tabellenplatz ist unter Berücksichtigung des wahrscheinlich kleinsten Etats der Liga absolut in Ordnung. Wir fiebern bereits jetzt dem anstehenden Derby gegen den finanziell ganz anders gebetteten HF Springe entgegen.

Stenos der anderen Spiele
TV Großwallstadt – TV Kirchzell 32:22 (16:10)
Großwallstadt: Spatz 7/3, Eisenträger 10, Blank 2, Karrer 2, Stark 4, Spieß 3, Winkler 2, Gempp 2. Kirchzell: Polixenidis 3, Spross 6, Gläser 4, Häufglöckner 1, Kunz 5/3, Häufglöckner 1, Weit 2. Zuschauer: 2732.

HSG Hanau – MSG Groß Bieberau/Modau 25:25 (12:12)
Hanau: Ritter 2/2, Strohl 2, Werner 4, Appel 1, Siegmund 5/3, Bergold 2, Brüggemann 1, Pillmann 6, Geist 1, Ruppert 1. Groß Bieberau/Modau: Schubert 2, Malik 6/3, Büttner 2, Seeger 6, Buschmann 1, Lorenz 1, Kossler 1, Jost 6. Zuschauer: 510.

MSG Groß Umstadt – HF Springe 22:30 (10:16)
Groß Umstadt: Paul 1, See 6/2, Acic 4, Daschevski 4, Kramer 1, Wesche 1, Rinschen 4, Kwiatkowski 1. Springe: Otto 3, Eichenberger 1, Preiß 7, Hinz 10/1, Pietak 4, Zildzic 1, Pollex 4. Zuschauer: 226.

HSV Hannover – HSG Rodgau Nieder-Roden 33:31 (20:15)
Brandes 1, Benckendorf 3, Forst 1, Linderkamp 5, Mazic 15/2, Riedel 1, Schenker 4, Müller 3. Rodgau Nieder-Roden: Weber 1, Henkel 3, Kohlstrung 10/8, Stenger 2, Weidinger 7, Müller 7, Keller 1. Zuschauer: 220.

TV Gelnhausen – HC Elbflorenz 25:30 (11:17)
Gelnhausen: Jankovic 2, Erifopoulos 3, Pape 4, Jambor 1, Geiger 5, Botzenhardt 1/1, Eurich 9/1. Elbflorenz: Hruscak 6, Jurgeleit 3/2, Boese 2, Buschmann 5, De Santis 2, Kretschmer 2, Greß 6, Quade 4. Zuschauer: 700.

TSV Burgdorf II – HSC 2000 Coburg II 35:28 (19:13)
Burgdorf II: Mävers 4/2, Thiele 5, Koch 2, Krone 3, Dräger 3, Hinz 12, Donker 3, Marx 3. Coburg II: Baucke 1, Andersson 6/2, Franke 2, Karapetjan 6, Fichtner 4, Rivera 2, Schramm 2, Wolf 5. Zuschauer: 110.

Eintracht Hildesheim – SG LVB Leipzig 37:22 (17:8)
Hildesheim: Lefan 1, Schieb 1, Simon 4, John 8/2, Lungela 2, Stryc 2/1, Tzoufras 5, Blotor 3/1, von Hermanni 2, Papadopoulos 2, Kolovos 2, Passias 2, Kucharik 3. Leipzig: Heinig 7, Zerrenner 1, Baumgärtel 2, Hesselund 2, Reimann 2/1, Schreibelmayer 3, Emanuel 2. Zuschauer: 1433.

Torschützenliste des HSC
Gary Hines 67
Maximilian Schmitt 63/10
Jan Wicklein 60/17
Vilim Leskovec 57
Konstantin Singwald 29
Franziskus Gerr 27
Matthias Grünert 13
Felix Wolf 10
Benedikt Kleinhenz 8
Timo Riesenberger 8/1
Adam Pal 6
Margots Valkovskis 2
Felix Schmidl 2

Der nächste Spieltag
Freitag, 9. Dezember, 19.30 Uhr:
SG LVB Leipzig – HC Elbflorenz
Freitag, 9. Dezember, 20.30 Uhr:
HSG Rodgau Nieder-Roden – TV Kirchzell
Samstag, 10. Dezember, 18 Uhr:
HF Springe – HSG Burgwedel
Samstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr:
TV Gelnhausen – Eintracht Hildesheim
Sonntag, 11. Dezember, 16 Uhr:
HSC Coburg II – Groß Bieberau/Modau
Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr:
MSG Groß Umstadt – TV Großwallstadt
TSV Burgdorf II – HSG Hanau

Quelle: Rhön- und Saalepost

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