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Bericht: Gelnhausen - HSC

29.01.2017 - Christian Hüther

HSC-Abwehr steht wie eine Eins

Klarer Auswärtssieg in Gelnhausen – Starker Felix Schmidl – Nur 14 Gegentore kassiert

Handball (ba)
3. Liga Ost
TV Gelnhausen – HSC Bad Neustadt-Rhön 14:21 (7:10)

„Das Spiel können wir nur über eine starke Abwehrleistung gewinnen“, vermutete Margots Valkovskis, Trainer des HSC Bad Neustadt-Rhön, vor dem Anpfiff. Dass es für die Rot-Weißen in einem solchen (positiven) Ausmaß Realität wurde, erfreute nicht nur ihn. Man muss in der Vereinshistorie lange suchen, bis man ein Drittliga-Ergebnis findet, bei dem nur 14 Gegentreffer kassiert wurden. Die Saalestädter feierten in einem erneuten Vier-Punkte-Match den zweiten Erfolg binnen acht Tagen, kletterten in der Tabelle weiter nach oben und können mit Zuversicht dem nächsten Match beim TSV Burgdorf II entgegenblicken.

Dabei stand die Fahrt ins Hessische zum TV Gelnhausen unter keinem guten Stern. Keeper Fabian Tatzel fiel wegen einer Grippe kurzfristig aus. „Das Risiko, dass er seine Mitspieler ansteckt, wollte ich nicht eingehen“, so Valkovskis. Es durfte also Felix Schmidl nichts passieren. Es passierte auch nichts Negatives. Im Gegenteil. „Felix hat überragend gehalten, nicht nur zwei Siebenmeter entschärft, sondern auch noch etliche Würfe, darunter einige Tempogegenstöße, pariert“, lobte Valkovskis.

Die Gäste hatten gleich Betriebstemperatur erreicht, führten nach Treffern von Gerr und Wicklein mit 2:0 (5.), was TV-Trainer Andreas Kalman, der seinen Kreisläufer Panagiotis Erifopoulos nicht zum Einsatz bringen konnte, zur frühen Auszeit (6.) veranlasste. Dies schien seinen Schützlingen gut zu tun, sie glichen zum 2:2 aus und blieben bis zum 5:5 (13.) auf Augenhöhe, wobei sich die Goalgetter Fabian Eurich (TV) und Gary Hines (HSC) einen Schlagabtausch mit Doppelpacks lieferten. Doch dann hatte Eurich, der mit dem aggressiven Herausrücken der HSC-Abwehr große Probleme hatte, sein Pulver schon verschossen. Seine folgenden beiden Treffer in der restlichen Spielzeit resultierten aus Siebenmetern.

Anders lief es bei Hines (insgesamt achtfacher Schütze), der seine Farben mit einem weiteren Doppelpack in Führung warf (7:5), ehe beiderseits eine Torflaute einsetzte. Auf den nächsten Treffer mussten die Fans sechs Minuten warten. „In dieser Phase haben wir zu ungeduldig im Angriff, wo wir uns einige Fehler leisteten, agiert“, so Valkovskis. Die nächsten beiden Treffer (Leskovec, Singwald) wurden den Gästen gutgeschrieben. Das 9:5 (23.) sollte sich als frühe Vorentscheidung der insgesamt torarmen Auseinandersetzung, die von Kampf geprägt war, erweisen. Die Gäste verschafften sich bis zur Pause ein Drei-Tore-Polster (10:7).

Valkovskis appellierte in der Kabine zu mehr konzentrierten Angriffsaktionen und warnte vor der zu erwartenden Aufholjagd des Aufsteigers. Doch diese erhielt einen Dämpfer, Maximilian Schmitt und Wicklein per Siebenmeter bauten den Vorsprung zügig auf 12:7 aus. Eine Zeitstrafe für Valkovskis nutzten der ansonsten gänzlich abgemeldete Björn Pape und Eryk Kaluzinski zum 9:12. Damit läuteten sie im Prinzip die nächste Torflaute ein. In einer nun von beiden Abwehrreihen dominierten Phase trafen nur Hines und Leskovec. Den Fünf-Tore-Vorsprung sicherte nach dem 10:14 durch Matthias Jambor Jan Wicklein per Konter zum 15:10 ab. Als Eurich nach dem 11:15 per Strafwurf scheiterte – im Gegenzug brachte auch Wicklein die Kugel bei derselben „Übung“ nicht unter – drohte die Wende.

In der 48. Minute verbannten die ansonsten wenig geforderten Schiedsrichter im Sekundentakt Singwald und Gerr auf die Strafbank, mit zwei Treffern verkürzte Kaluzinski auf 13:15. Doch die lautstarke Unterstützung der TV-Fans irritierte die Kurstädter keineswegs. Sie fanden nach dem Leskovec-Treffer zum 16:13 (52.) in die Spur zurück und brachten den Gegner durch ihr Zupacken zur Verzweiflung. Nach dem 13:17 traf für die Hausherren nur noch Kaluzinski per Siebenmeter. Das bedeutete sechs Minuten vor Spielende den letzten Torjubel für die Kalman-Truppe. Diese prallte regelrecht an der HSC-Deckung ab. Die Zeitstrafe für den TV'ler Philip Deinet, der nach langer Verletzungspause keine Akzente setzen konnte, nutzten die Gäste in den letzten zwei Minuten zu drei weiteren Treffern.

„Dass unser Sieg verdient war, wurde nach dem Abpfiff von niemandem bezweifelt“, so Valkovskis. „Wenn wir in der Deckung weiter so kompakt agieren und unsere Offensivaktionen besser abschließen, sehe ich mit Zuversicht den nächsten Begegnungen entgegen“.

Gelnhausen: Lahme, Sulzbach – Jankovic 1, Mocken, Gerst, Deinet, Simic, Kaluzinski 4/2, Pape 1, M. Jambor 2, Geiger 1, Botzenhardt 1, Eurich 4/2.

Bad Neustadt: Schmidl – Valkovskis, Schmitt 3/2, Wolf, Hines 8, Riesenberger, Singwald 2, Kleinhenz (n. e.), Pal (n. e.), Wicklein 3/1, Gerr 2, Leskovec 3, Grünert.

Zuschauer: 700.

Schiedsrichter: Fuß/Olsok (Leipzig).

Siebenmeter: 6/4 – 4/3.

Zeitstrafen: 2 – 8 Minuten.

Spielfilm: 0:2 (5.), 2:2 (10.), 5:7 (15.), 5:8 (21.), 6:10 (25.), 7:10 (30.) – 9:12 (35.), 9:13 (40.), 11:15 (45.), 13:15 (50.), 14:18 (55.), 14:21.


Torschützenliste des HSC
Gary Hines 94
Maximilian Schmitt 77/13
Vilim Leskovec 69
Jan Wicklein 64/18
Franziskus Gerr 37
Konstantin Singwald 35
Matthias Grünert 15
Felix Wolf 12
Timo Riesenberger 11/2
Benedikt Kleinhenz 10
Adam Pal 6
Margots Valkovskis 5
Felix Schmidl 2

Quelle: Rhön  - und Saalepost 

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