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Bericht: HSC 2000 Coburg II - HSC

12.03.2017 - Christian Hüther

HSC Bad Neustadt atmet tief durch

Ein von Timo Riesenberger verwandelter Strafwurf bei abgelaufener Spielzeit rettet einen Punkt im Kellerduell

Handball (ba)

Dritte Liga Ost Männer HSC 2000 Coburg II – HSC Bad Neustadt 19:19 (10:9)

Es war eine reine Nervenschlacht, die die 650 Zuschauer in der Angersporthalle geboten bekamen. Mit der mit der Punkteteilung nach dem 19:19 (10:9) können wohl eher die Gäste vom HSC Bad Neustadt zufrieden sein, die den HSC 2000 Coburg II so auf Abstand hielten.

Aus Sicht der Rhöner begann die Partie erfolgsversprechend, Jan Wicklein und Felix Wolf schlossen die ersten Angriffe erfolgreich ab. Den Anschlusstreffer von Andreas Wolf beantwortete der wiederum in der Offensive sehr agile Franziskus Gerr mit dem dritten Treffer, die Einheimischen blieben allerdings dran, verkürzten jeweils durch Maximilian Drude. Eine Überzahlsituation nutzte Konstantin Singwald zum 5:3 für Bad Neustadt. Singwald brachte nach dem Anschlusstreffer von Lukas Wucherpfennig seine Farben wieder mit zwei Toren in Front. Nach dem Zwischenstand von 4:6 kam allerdings Sand ins Getriebe der Valkovskis-Schützlinge. Diese vermochten eine Überzahlsituation nicht zum Ausbau des Vorsprunges zu nutzen. Im Gegenteil: Zunächst glich der Coburger Spielmacher Benedikt Kellner mit einem Doppelpack aus, ehe die Mannen von Ralf Baucke nach der Disqualifikation für Bad Neustadts Maximilian Schmitt durch einen Strafwurf von Johan Andersson und einen Wucherpfennig-Treffer mit 8:6 in Führung gingen. Schmitt hatte „einen Konter unsanft stoppte“, berichtete HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz.

Leskovec muss für Schmitt ran
Der HSC-Kapitän wurde von Vilim Leskovec auf der Spielmacherposition vertreten. Jan Wicklein verkürzte dann von der Siebenmeterlinie zum 8:7, scheiterte aber eine Minute später bei derselben Übung an Keeper Tim Titze. Es folgte eine sechsminütige Torflaute auf beiden Seiten. Technische Fehler, ungenaue Würfe und stabil agierende Keeper – auf Gäste-Seite war Felix Schmidl ein guter Rückhalt – verhinderten den Torjubel. Erst Schramm netzte in der 25. Minute wieder ein, in den Schlussminuten hielt dann Gerr sein Team mit zwei Treffern im Spiel. Allerdings haderten da schon die heimischen Fans mit der Strafwurfquote, beim Stand von 10:8 vergeigte neuerlich der Routinier Andersson.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs lagen die Hausherren neuerlich mit zwei Treffern in Front, Konstantin Singwald und Gerr, der während einer Zeitstrafe für den weitgehend abgemeldeten Gary Hines, dessen Trainingsrückstand unverkennbar war, traf, glichen aus. Andersson scheiterte dann ein weiteres Mal mit einem Strafwurf, diesmal parierte Fabian Tatzel. Nach dem 12:12, von Vilim Leskovec erzielt, brachte Wicklein sein Team nach längerer Zeit erstmals wieder in Führung. Doch diese hielt nicht lange, denn es begannen nun die berüchtigten Minuten der Saalestädter, in denen nichts gelingen wollte.

Beim Stand von 16:14 ergriff nun allerdings auch die Bundesligareserve die Panik, jetzt traf auch sie minutenlang nicht mehr. Auf Gäste-Seite verpufften zunächst auch zwei Auszeiten kurz hintereinander (43., 46.), doch der von Timo Riesenberger verwandelte Siebenmeter zum 16:15 läutete die stärkste Phase der Valkovskis-Truppe ein. Nach Treffern von Leskovec, Wicklein und Hines stand es 16:18, acht Minuten vor dem Spielende schien der Auswärtserfolg in Reichweite. Doch den Vorsprung vermochte man nicht zu verteidigen, nach einem Wolf-Siebenmeter kassierte Margots Valkovskis eine Zeitstrafe, die Andreas Wolf nach einem parierten Siebenmeter zum 18:18 nutzte.

Retter Riesenberger

Die Gäste wollten nun nichts riskieren, spielten ihre Angriffe lange aus, fanden aber auch nicht den gut postierten Schützen. Ihnen schienen die Felle davon zu schwimmen als Maximilian Drude 16 Sekunden vor Spielende Coburg mit dem Treffer zum 19:18 jubeln ließ. Dies allerdings verfrüht, den nach einem Foul am starken Singwald deuteten die Schiedsrichter noch einmal auf die Siebenmeterlinie. Timo Riesenberger behielt bei abgelaufener Uhr die Nerven und rettete seiner Mannschaft so „den wertvollen Punkt“, sagte Dieter Schulz.

Coburg: Titze, Foluszny – Froschauer, Baucke, Andersson 4/2, Franke 1, Wucherpfennig 2, Fichtner, M. Drude 3, Rivera, Schramm 2, Wetzel, Wolf 5/1. Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel – Valkovskis, Schmitt, Wolf 1, Hines 1, Riesenberger 2/2, Singwald 3, Kleinhenz, Pal, Wicklein 5/1, Gerr 5, Leskovec 2, Grünert. Siebenmeter: 6/3:5/3. Zeitstrafen: 6:6 Minuten. Disqualifikation: Schmitt (15., Bad Neustadt, Foulspiel). Schiedsrichter: Deckert/Geckert (Magdeburg). Zuschauer: 650. Spielfilm: 3:5 (10.), 8:7 (20.), 10:9 (30.) – 14:14 (40.), 16:16 (50.), 19:19 (60.).

Quelle: Rhön - und Saalepost (12.03.17)

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