offizielle Website des HSC Bad Neustadt / Saale - Herzlich Willkommen

Nächstes Spiel

msggrossbieberaumodau vs. hscbadneustadt
 05.05.2018 - 19:00 Uhr
MSG Groß-Bieberau/Modau - HSC Bad Neustadt
zum Spielplan

Der HSC auf Facebook

Liveticker

Während der Partien unseres HSC sind Sie jederzeit mit dem Liveticker von SIS auf dem Laufenden.

Suche

Spielberichte

Bericht: Springe - HSC

02.04.2017 - Christian Hüther

45 Minuten lang auf Augenhöhe

Dritte Liga Ost Männer HF Springe – HSC Bad Neustadt 35:27 (15:15)

Wenn der HSC Bad Neustadt-Rhön die im Sportzentrum Süd in Springe gezeigte Leistung in den restlichen Spielen aufs Parkett bringen kann, muss ihm um den Klassenerhalt nicht bange sein. Die fast zu befürchtende Niederlage beim Zweitliga-Absteiger täuscht vor allem in der Höhe über den wahren Spielverlauf hinweg. „Bis auf die letzte Viertelstunde haben wir gegen den Favoriten auf Augenhöhe gespielt. Dann ging uns doch etwas in einer temporeichen Auseinandersetzung die Luft aus“, so Coach Margots Valkovskis. Gerade in dieser Phase hätte den Gästen Gary Hines gutgetan, der verletzungsbedingt fehlte.

Dass die Gäste sehr motiviert und auf eine Überraschung erpicht angereist waren, bekamen die Schützlinge von Oleg Kuleshov in den Anfangsminuten zu spüren. Sie gerieten durch einen Treffer von Konstantin Singwald in Rückstand. Springes Torjäger Tim Otto, der die Mehrheit seiner insgesamt acht Treffer in den Schlussminuten erzielte, glich aus, doch die Hausherren rannten bis zum 4:4 immer einem Rückstand hinterher. Die erstmalige Führung der Handballfreunde erzielte der später mit Bänderverletzung ausgeschiedene Hendrik Pollex zum 5:4. Postwendend erzielte der sich am Kreis aufreibende Franziskus Gerr erneut den Ausgleich.

Als Ex-Weltmeister Sebastian Preiß sowie der immer gegen den HSC zur Hochform auflaufende Rechtsaußen Pawel Pietak ihre Farben mit 7:5 in Führung warfen, schien die Partie den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch die Valkovskis-Truppe bewahrte selbst nach dem 6:9-Rückstand kühlen Kopf, griff in der Deckung beherzter zu und spielte ihre Angriffe geduldig aus. Als Jan Wicklein den Anschluss-Treffer zum 10:11 erzielte und Timo Riesenberger nach einer Auszeit der Hausherren zum 11:11 einnetzte, war die insgesamt recht faire Begegnung nach 20 Minuten wieder offen.

Bis zum Seitenwechsel blieben die Rot-Weißen ergebnismäßig immer dran, verkrafteten eine doppelte Unterzahl – Matthias Grünert und Riesenberger wurden binnen 30 Sekunden auf die Strafbank verbannt – ohne Folgen und glichen in Überzahl per Wicklein-Siebenmeter pünktlich mit dem Halbzeitpfiff wieder aus. „Zu diesem Zeitpunkt musste ich für den angeschlagenen Konstantin Singwald schon Benedikt Kleinhenz im halbrechten Rückraum einsetzen“, so der HSC-Coach. „Singwald kam zu Beginn der zweiten Halbzeit nochmals für einige Minuten zurück, war aber nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte“.

Trotz dieser personellen Engpässe – die Gäste suchten nach der Pause ihr Heil vorwiegend über den Kreis – war nach dem Treffer von Maximilian Schmitt zum 22:24 (45.) immer noch alles drin. „Doch in den folgenden Minuten haben wir uns in allen Mannschaftsteilen zu viele Fehler geleistet. Unnötige Ballverluste haben die Springer, die auf eine qualitativ gute besetzte Bank zurückgreifen konnten, immer wieder in Ballbesitz gebracht“, so Valkovskis. Mit einem von Fabian Hinz verwerteten Strafwurf läuteten die Niedersachsen einen Zwischenspurt ein, den nur der insgesamt ordentlich agierende Vilim Leskovec mit dem Treffer zum 23:27 zu unterbrechen wusste. Als Pietak den Vorsprung mit einem Doppelschlag auf 29:23 (54.) ausbaute, war die Messe gelesen.

Eine höhere Niederlage verhinderte Maximilian Schmitt mit zwei Treffern in der Schlussphase. „Da habe ich dann schon Adam Pal im rechten Rückraum eingesetzt, Kleinhenz übernahm zur Schonung von Wicklein die Rechtsaußenposition“, so Valkovskis. Dessen Kollege Kuleshov wollte nicht verhehlen, dass der Ausfall von Hines und die Verletzung von Singwald seiner Mannschaft in die Karten spielte. „Ich hoffe, dass Gary Hines im nächsten Heimspiel wieder einsatzfähig und die Verletzung von Konstantin nicht schwerwiegend ist“, so Margots Valkovskis, „gegen Kirchzell, das locker aufspielen kann, brauche ich beide.

Springe: Crnojevic, Wendland – Kolditz 1, Otto 8, Coors 1, Preiß 4, Gorpishin, Schüttemeyer 3/1, Hinz 1/1, Pietak 8, Zildzic 6, Pollex 3. Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (26. bis 39.) – Valkovskis 1, Schmitt 5, Wolf, Riesenberger 1, Singwald 3, Kleinhenz, Pal, Wicklein 6/2, Gerr 5, Leskovec 6, Grünert. Siebenmeter: 2/2:2/2. Zeitstrafen: 6:8 Minuten. Schiedsrichter: Bergmann/Lochner (Hamburg). Zuschauer: 395. Spielfilm: 6:5 (10.), 11:11 (20.), 15:15 (30.) – 20:20 (40.), 27:23 (50.), 35:27 (60.).

Quelle: Mainpost

Premiumpartner

Werbung

Onlinepartner

stilmedien

Marketingpartner

evoworkx


dhb-liga3