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Spielberichte

Bericht: Burgwedel - HSC

23.04.2017 - Christian Hüther

Der Schwur scheint vergessen

Handball (ba)

Dritte Liga Ost HSG Burgwedel – HSC Bad Neustadt 37:28 (22:13)

Margots Valkovskis, Spielertrainer des HSC Bad Neustadt, gab noch übermüdet – der HSC-Tross kehrte am Sonntagfrüh um 2 Uhr aus Niedersachsen nach Bad Neustadt zurück – seinen Bericht ab, der vornehmlich von Enttäuschungen geprägt war. Die Hoffnung, den für den Klassenerhalt noch notwendigen Punkt aus eigener Kraft zu schaffen, zerschlug sich schnell. „Weil wir vor der Pause zwar auf dem Parkett standen, aber mit dem Kopf noch im Bus waren.“

Valkovskis wird disqualifiziert

Der Plan der Gäste, in der Abwehr sicher stehen und so den gegnerischen Rückraum vom Kreis abhalten zu wollen, ging völlig schief. „Die ersten fünf Angriffe des Gegners wurden verwertet, was uns zwar auch gelang, doch nach dem 5:5 gerieten wir zügig in Rückstand, weil es nun auch im Angriff zunehmend klemmte“, so der Spielertrainer. Valkovskis sah sich nach einer Viertelstunde bei Stand von 10:7 für Burgwedel auf die Bank verbannt. Und zwar für die restlichen 45 Minuten. Ob die Disqualifikation berechtigt oder unberechtigt war, wollte der Coach nicht beurteilen.

Sie trug jedenfalls nicht zur Sicherheit der Abwehr bei. Zu allem Überfluss brach bei Franziskus Gerr zu diesem Zeitpunkt die alte Rückenverletzung wieder auf: „Franziskus war zwar dadurch beeinträchtigt, hat aber auf die Zähne gebissen und bis zum Schluss durchgehalten.“

Eher Zähneknirschen war bei den HSC-Torhütern angesagt, Felix Schmidl musste bereits nach zehn Minuten die Position räumen, durfte aber im zweiten Durchgang wieder ran, weil sein Vertreter Fabian Tatzel keinen Deut stärker parierte. „Die Anzahl der Gegentreffer besagt genug“, sagte Valkovskis. Nach dem Zwischenstand von 10:7 enteilten die Niedersachsen jedenfalls auf 18:10, weil Kay Behncke sich in einen Torrausch warf und Torjäger Maurice Herbold klar in den Schatten stellte. Die kompakt agierenden Bätjer-Schützlinge, die sich den vorgenommenen Heimsieg durch eine Vorentscheidung sichern wollten, trafen in einer nun sehr einseitigen Partie, auch eine härtere Gangart des HSC beeindruckte die Niedersachsen nicht, die nach schnellen Kombinationen konsequent Überzahltreffer setzten.

Kurzes Aufbäumen

Es deutete sich ein Debakel für Bad Neustadt an, „mit Beginn der zweiten Halbzeit habe ich einige Umstellungen vorgenommen, die zumindest in gewissen Spielphasen Wirkung zeigten.“ Der HSC-Coach spielte dabei auf die Zeit zwischen der 40. und 50. Minute an, als seine Mannen den 30:18-Rückstand auf 30:23 verkürzten. Diese Aufholjagd war aber nicht nur der eigenen Leistung geschuldet, sondern auch der Tatsache, dass bei der HSG nun die Nachwuchskräfte Spielpraxis erhielten. Mit dem Behnke-Treffer zum 31:23 wiederholte sich dann das Geschehen der ersten 40 Minuten, die Heimsieben schaltete und waltete nach Belieben.

Jeder Bad Neustadter Treffer wurde mit einem Gegentreffer beantwortet. „Unsere Deckung hat dann wieder nicht funktioniert“, sagte Valkovskis und kritisierte, dass einige Akteure scheinbar schon die Saison abgehakt hätten: „Die richtige Einstellung hat gefehlt. Der Schwur der Spieler“, in der Winterpause geleistet, „dass am Saisonende 26 Pluspunkte auf dem Konto stehen, schien mehrheitlich vergessen. Wenn wir uns nicht erheblich steigern, werden es 22 bleiben“, so der HSC-Coach, der wie selten verärgert und schmallippig von einem unerquicklichen Match berichtete.

Burgwedel: Anders, Räbiger, Schenkel – Hoff 1, Kress 7, N. Wilken, Gülzow 3, Herbold 6/3, Behnke 12, J. Wilken 2, Dunekacke 2, Behr, Zechel 4. Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (11. bis 30.) – Valkovskis, Schmitt 2, Wolf 2, Hines 5, Riesenberger, Singwald 4, Kleinhenz, Pal (n. e.), Wicklein 8/3, Gerr 4, Leskovec 2, Grünert 1. Siebenmeter: 5/3:4/3. Zeitstrafen: 6:8 Minuten. Disqualifkation: Valkovskis (Bad Neustadt, 14., Foulspiel). Schiedsrichter: Dux/Follmert (Blomberg). Zuschauer: 224. Spielfilm: 8:5 (10.), 16:9 (20.), 22:13 (30.) – 30:18 (40.), 30:23 (50.), 37:28 (60.).

Quelle: Mainpost

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