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Bericht: HSC - Hannover

30.04.2017 - Christian Hüther

Erleichterung beim HSC

Gerettet. Der HSC Bad Neustadt spielt auch in der nächsten Saison in der Dritten Liga. Diese Nachricht wurde bereits vor dem Anpfiff erleichtert aufgenommen, nachdem der ebenfalls abstiegsbedrohte Mitkonkurrent aus Leipzig bei Meister Elbflorenz unter die Räder gekommen war. Nach 60 Spielminuten und einem 27:27 (15:15) gegen den HSV Hannover war der Plan von HSC-Coach Margots Valkovskis aufgegangen: „Wir wollten uns den für den Klassenerhalt notwendigen Punkt selbst erkämpfen.“

Nach der Verabschiedung von Matthias Grünert und dem Dank an Fabian Tatzel und Benedikt Kleinhenz, die künftig nur noch in Ausnahmefällen in der ersten Mannschaft spielen, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, „wobei das Match vorwiegend kämpferisch geführt wurde und spielerisch eher schwächeres Niveau besaß“, so Gäste-Coach Stephan Lux. Den ersten Treffer des Abends erzielte Konstantin Singwald, der im halblinken Rückraum kaum auszuschalten war. Er stellte nicht nur seine wechselnden Gegenspieler vor Rätsel, auch die Gäste-Torhüter Götz Heuer und Jonas Lange ließ er bei seinen Sprungwürfen schlecht aussehen. Als sich die Gastgeber nach einem Wicklein-Siebenmeter und einem Tempogegenstoß von Gary Hines auf 4:2 (7.

) abgesetzt hatten, verpassten es die Hausherren in den nächsten Minuten, den Vorsprung auszubauen, weil sie kurz aufeinanderfolgende Zeitstrafen gegen die HSV'ler Benckendorf und Mazic nicht nutzten, ja sogar erstmals in Rückstand gerieten (5:6/11.).

Die Lux-Schützlinge agierten in Überzahl cleverer, während einer Zeitstrafe für Timo Riesenberger gingen sie erstmals mit zwei Treffern in Front (9:7). Maximilian Schmitt und Hines, der mehrmals unfair aus der Luft heruntergeholt wurde, egalisierten zum 9:9. In der 25. Minute war nach einem Mazic-Siebenmeter der alte Abstand wiederhergestellt (9:11). Der hatte bis zum 13:15 Bestand. Schmitt und Singwald glichen zum 15:15 aus, während Mazic mit einem verworfenen Siebenmeter die Pausenführung der Niedersachsen vergab.

Aus der Kabine kamen die Valkovskis-Schützlinge wesentlich besser als der Gegner. Die ersten fünf Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen, was beim Zwischenstand von 19:16 (33.) die Hoffnung der HSC-Fans auf einen Heimsieg nährte. Der Vorsprung schmolz während einer Zeitstrafe für Franziskus Gerr. Nach einigen technischen Fehlern des HSC kämpften sich die Gäste durch einen Siebenmeter von Florian Schenker und einem Tor von Mazic zurück – 21:21.

In dieser Phase zogen sich die Unparteiischen den Unmut der Gastgeber zu, weil sie für ihren Geschmack zu viele Siebenmeter gegen die Rot-Weißen verhängten. Einen der wenigen dem HSC zugesprochenen setzte Wicklein an die Torumrandung, die Hausherren rannten in den nächsten Minuten immer einem Rückstand hinterher, ehe Singwald wieder für die Führung (24:23/48.) sorgte.

Als Hines mit einem Konter für das 25:24 und Wicklein durch einen Wurf ins leere Tor – die Lux-Mannen agierten nun zeitweise mit einem siebten Feldspieler – für das 26:24 sorgten, schienen den Gästen die Felle davon zu schwimmen. Während einer Überzahlsituation netzten Schenker per Siebenmeter und Mazic zum 26:26 ein. Als Philip Müller wegen eines Schrittfehlers den Ballbesitz verlor, liefen die Hausherren einen erfolgreichen Schnellangriff über Singwald, im Gegenzug scheiterte Kevin Klages an Schmidl. Dieser drehte vor Freude über seine Parade eine Pirouette im Kreis, er vergaß dabei einen Konter über den völlig freistehenden Hines einzuleiten. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff sorgte Mazic für den Endstand mit einem sehenswerten Rückhandwurf.

Im Foyer erfolgte das Dankeschön von HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz an die Trainer, Betreuer und vielen ehrenamtlichen Helfer. Im Namen der Mannschaft überreichten Felix Schmidl und Franziskus Gerr dem scheidenden Hallensprecher Andreas Hanshans ein Erinnerungs-Trikot. Zum Spieler der Saison wählten die Fans wieder Jan Wicklein, Platz zwei belegte Franziskus Gerr vor Gary Hines.

Die Statistik des Spiels

Dritte Liga Männer

HSC Bad Neustadt –

HSV Hannover 27:27 (15:15)

Bad Neustadt: Schmidl, Tatzel (bei zwei Siebenmetern) – Valkovskis, Schmitt 3, Wolf 1, Hines 8, Riesenberger, Singwald 9, Kleinhenz (n. e.), Pal (n. e.), Wicklein 3/1, Gerr 1, Leskovec 2, Grünert.

Hannover: Heuer, Lange – Benckendorf 2, Linderkamp, Forst 3, König, Klages 1, Mazic 7/2, Ströh, Muschelko 1, Schenker 10/6, Mbanefo, Ph. Müller 3.

Siebenmeter: 2/1:9/8.

Zeitstrafen: 6:8 Minuten.

Schiedsrichter: Fuß/Olsok (Leipzig).

Zuschauer: 523.

Spielfilm: 5:4 (10.), 9:10 (20.), 15:15 (30.) – 21:20 (40.), 24:24 (50.), 27:27 (60.).

Quelle: Mainpost

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