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Spielbericht: SV Anhalt Bernburg - HSC

27.08.2017 - Christian Hüther

Dritte Liga Ost SV Anhalt Bernburg – HSC Bad Neustadt-Rhön 29:21 (12:9)

Ein in jeder Hinsicht schmerzhafter Saisonauftakt für den HSC Bad Neustadt-Rhön. Neben der Niederlage gibt es insbesondere die Verletzung von Konstantin Singwald zu beklagen, der sich das Knie verdrehte (48.). „Nach der ersten Diagnose, die aber noch durch eine genaue Untersuchung bestätigt werden muss, droht ein Ausfall von sechs Wochen“, so Coach Margots Valkovskis.

Dieser hatte in den letzten Trainingseinheiten sein Augenmerk besonders auf die Abwehrarbeit gelegt. Das klappte anfangs sehr gut. Nach sechs Minuten lagen die Rot-Weißen durch Treffer von Singwald und Gary Hines mit 2:0 in Front. In der Folge schlichen sich erste Schwächen in der Chancenverwertung ein. „Unser Genickbruch insgesamt war, dass wir uns viele Hochkaräter erarbeitet haben, aber bei 22 Fehlwürfen ist es schwer zu punkten“, so die Erklärung des HSC-Trainers für den Misserfolg. Dessen Schützlinge lagen nach einer Viertelstunde und einem von Jan Wicklein verwandelten Strafwurf – von der Linie aus präsentierte sich der Rechtsaußen nervenstark – mit 5:4 in Front. Nach dem 6:6 (Singwald) gelangen den Hausherren drei Treffer in Serie. Mit 9:6 ging es ins letzte Drittel der ersten Halbzeit. Dabei hätte der Rückstand deutlicher ausfallen können, hätte Keeper Nick Weber nicht einen Siebenmeter von Gabor Pulay pariert. Mit dem Halbzeitpfiff verkürzte HSC-Neuzugang Martin Bieger auf 9:12.

Die umkämpfte, aber nicht unfaire Auseinandersetzung war noch keineswegs entschieden. Wicklein verkürzt Daran glaubten auch die Gäste, die nach Wiederanpfiff eine Aufholjagd starteten und durch ein Wicklein-Tor den Anschluss (13:14) herstellten (35.). Der Ausgleich indes wollte, bedingt durch nun schwache Offensivaktionen, die insbesondere Steffen Cieszynski mit Kontertoren bestrafte, nicht gelingen. Während einer Zeitstrafe für Vilim Leskovec setzten sich die Hausherren wieder auf drei Tore ab (17:14). Den Rückstand verkürzte während einer Überzahlsituation Wicklein mit einem Doppelpack auf 16:17. Die Begegnung verlief in den nächsten Minuten bis zum 19:18 ausgeglichen, bevor es zur Verletzung von Singwald, der mit einer starken Abwehrleistung glänzte, kam. Der Schock bei seinen Mitspielern saß tief. Binnen vier Minuten sorgten Pulay, Kilian Kraft (2) und Lucas Marschall für den Zwischenstand von 23:18.

Die folgende HSC-Auszeit brachte zunächst keine Besserung. Die jetzt mit einem siebten Feldspieler agierenden Gäste („Ich musste einfach volles Risiko angesichts der nur noch kurzen Spielzeit gehen“, Valkovskis) mündete nach einem weiteren Pulay-Treffer in ein 24:18. Zu viele Ballverluste „Beim Stand von 25:20 wurde uns unerklärlicherweise ein Kempa-Tor von den thüringischen Unparteiischen zurückgepfiffen“, haderte der HSC-Trainer. Die jetzt aggressiver zupackende SV-Abwehrreihe provozierte Siebenmeter, was zwar Wicklein nutzte, aber dafür sorgte, dass die Gäste ansonsten ihre Angriffe früher als gewünscht abschließen mussten. Die sich daraus ergebenden Ballverluste nutzten Patrick Schneider und der Ex-Hallenser Chris Heyer, der in den Schlussminuten so richtig auftaute, zum 27:20.

Die Partie war endgültig entschieden. Das Fazit des HSC-Trainers fiel kurz und knapp aus: „Die Defensivleistung war okay, die Offensivleistung umso schlechter. Der drohende Ausfall von Konstantin Singwald wird eine schwere Hypothek sein. Der Auftaktsieg unseres nächsten Gegners TV Gelnhausen, der mit Selbstbewusstsein anreisen wird, erschwert die kommende Aufgabe.“

Bernburg: Folchert, Link – Cieszynski 6/1, Pulay 8, Marschall 1, Kraft 3, Friedrich 1, Ackermann 1, Schneider 4, Heyer 3, Godon (n. e.), Schulze 1, Richter 1. Bad Neustadt: Weber (1.-30., ab 48.), Schmidl (31.-47.) – Schmitt 1, Milutinovic 1, Wolf, Hines 2, Riesenberger, Bieger 2, Singwald 3, Pal , Kalliske, Wicklein 9/5, Gerr 1, Leskovec 2. Siebenmeter: 3/1:5/5. Zeitstrafen: 6:10 Minuten. Schiedsrichter: Große/Kreutz (Nordhausen). Zuschauer: 345. Spielfilm: 0:2 (6.), 6:6 (15.), 9:6 (20.), 10:7 (25.), 12:9 (30.) – 14:13 (35.), 17:16 (45.), 19:18 (50.), 24:19 (55.), 29:21 (60.). 

Quelle: Mainpost 

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