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Bericht: HSC - Bad Blankenburg

23.10.2017 - Christian Hüther

Der HSC hat alles im Griff

Die Handballer des HSC Bad Neustadt bleiben in dieser Saison zuhause eine Macht. Daran änderte sich auch gegen den Tabellenletzten HSV Bad Blankenburg nichts. Mit 25:18 (13:7) setzten sich die Gastgeber in der 3. Liga Ost durch.

Die Niederlage, sagte HSV-Trainer Jörn Schläger, war verdient, „weil sich im Handball letztlich Qualität durchsetzt.“ Dem wollte und konnte Margots Valkovskis natürlich nicht widersprechen. Seine Schützlinge boten nach einer etwas nervösen Anfangsphase eine kämpferisch starke Leistung, wobei sich alle Spieler im Bewusstsein einer dünnen Spielerdecke einbrachten. Spielerisch war zwar nicht alles Gold, doch das war bei der ausgegebenen Taktik auch fast unmöglich: „Wir wollen ruhig und substanzschonend unsere Angriffe ausspielen und unsere Kräfte für 60 und nicht 40 Minuten einteilen“, so der HSC-Coach. Grundlage des angepeilten Heimsieges sollte die Abwehrleistung werden.

An der gab es einmal mehr überhaupt nichts zu mäkeln. Die ließ sich in den ersten fünf Minuten nur einmal überwinden, bei den Gastgebern klemmte es da noch in der Offensive. Das lag zum einen am guten HSV-Goalie Patrick Ziebert, zum anderen an technischen Fehlern. Die Unsicherheit war leicht spürbar, wobei die positionelle Überraschung war, dass Timo Riesenberger als Spielmacher und Maximilian Schmitt auf der halbrechten Position agierte.

Verwirrende Umstellungen

Die Rot-Weißen ließen ihre Fans jedenfalls bis zur sechsten Minute stehe, dann durften diese nach dem 1:1, erzielt von Jan Wicklein per Siebenmeter, endlich Platz nehmen. Die Thüringer gingen zwar durch einen Strafwurf von Frank Grohmann, der viele Würfe nahm, aber aus dem Feld heraus nur zwei versenken konnte, neuerlich in Führung, doch das sollte die letzte einer insgesamt fairen Auseinandersetzung werden. Nach dem Ausgleich durch Konstantin Singwald wendeten Maximilian Schmitt in Unterzahl sowie Wicklein und Martin Bieger, jeweils bei Tempogegenstößen, das Blatt in eine 5:2-Führung. In den nächsten Minuten kam der Gast zwar noch einmal bis auf 5:4 heran, in diesen Minuten waren bei der Valkovskis-Truppe einige Würfe zu unkonzentriert angesetzt, doch dann griff eine Maßnahme des Coaches sofort.

Er beorderte nach einer Viertelstunde Gary Hines, dessen Einsatz wegen schwerer Rippenprellung bis zum Anwurf in Frage stand, aufs Parkett, stellte von einer 6:0-Deckung auf ein 5:1 um, was für Verwirrung im gegnerischen Spielaufbau sorgte. Er war noch keine Minute im Spiel, das fing der US-Amerikaner einen Querpass von Philipp Große ab und lief einen erfolgreichen Konter zum 6:4. Die Zwei-Tore-Führung war dann der Minimal-Vorsprung im Spiel, er wuchs an, weil die Schläger-Mannen in der 23. Minute durch einen Grohmann-Treffer noch auf 9:7 verkürzten, dann aber bis zur Pause nicht mehr Grund zum Jubeln hatten. Es gab vielmehr Unruhe auf der Bank, nach einem Disput zwischen Schläger und Ziebert wurde der Torhüter auf die Bank verbannt, sein Nachfolger Sebastian Brand fortan von seinen Vorderleuten wenig unterstützt. Oder zu übertrieben, Juraj Geci bekam binnen fünf Minuten zweimal eine Zeitstrafe aufgebrummt. Wicklein, der kurz vor der Pause einen Pferdekuss erlitt, Schmitt, Maximilian Kalliske und Riesenberger per Siebenmeter sorgten für eine beruhigende 13:7-Führung für den HSC sorgten.

Der zweite Durchgang begann mit einem erfolgreichen Sprungwurf von Schmitt, der allerdings schmerzhaft war, weil ihn Sadewasser ins Gesicht griff und von den Unparteiischen die rote Karte zu sehen bekam. Die Partie hatten die Bad Neustädter bis zum Abpfiff jederzeit im Griff, wechselten erfolgreich und kräfteschonend durch und hielten den Kontrahenten immer auf Abstand. Dieser verlor dann auch noch Geci nach der dritten Zeitstrafe. Schläger brachte mit Julius Rein seinen dritten Torhüter. Einen Torhüterwechsel hatte es beim HSC schon vor der Pause gegeben, dabei machte sich der Wechsel zu Felix Schmidl absolut bezahlt, dieser parierte schwierige Würfe, vor allem bei Tempogegenstößen bewies er weiter aufstrebende Form. Zehn Minuten vor dem Abpfiff drohte nach einem Riesenberger-Treffer zum 22:14 dem Tabellenletzten ein Debakel.Das ausblieb, weil die Valkovskis-Sieben nichts mehr riskieren wollte.

Adam Pal und Martin Bieger setzten dann die letzten Treffer für die Saalestädter, die Disqualifikation für Hines nach Foul an Alexander Werner spielte ergebnismäßig keine Rolle mehr.

Die Statistik des Spiels Dritte Liga Ost

HSC Bad Neustadt – HSV Bad Blankenburg 25:18 (13:7)

Bad Neustadt: Weber, Schmidl (ab 24.) – Schmitt 5, Wolf (n. e.), Hines 2, Riesenberger 3/1, Bieger 4, Singwald 2, Pal 1, Kalliske 1, Wicklein 6/3, Gerr 1. Bad Blankenburg: Ziebert (bis 20.), Brand (21. bis 46.), Rein (ab 47.) – Bogatzki 4, Grohmann 6/4, Krejcirik 1, Hempel 1, Zeman 2, Sadewasser, Valincic 3, A. Werner, Geci, M. Werner 1, Große. Siebenmeter: 4/4:4/4. Zeitstrafen: 8:6 Minuten. Disqualifikation: Hines (58., Bad Neustadt, Foulspiel), Sadewasser (31., Foulspiel), Geci (46., beide Bad Blankenburg, dritte Zeitstrafe). Schiedsrichter: Pusch/Weiße (Hoyerswerda). Zuschauer: 673. Spielfilm: 3:2 (10.), 8:5 (20.), 13:7 (30.) – 18:11 (40.), 22:14 (50.), 25:18 (60.).

Quelle: Main-Post 

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