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Bericht: HSC - HC Erlangen II

29.10.2017 - HSC Bad Neustadt

Keine Spitzenleistung im Spitzenspiel

Der HSC Bad Neustadt-Rhön hat durch die 24:27 (14:12)-Niederlage in der Dritten Liga Ost gegen den HC Erlangen II seinen Heimnimbus eingebüßt und die erste Niederlage in dieser Saison in der Bürgermeister-Goebels-Halle kassiert. Und dafür gab es eine einfache Erklärung, „weil wir acht, neun hundertprozentige Chancen haben liegen lassen“, so Coach Margots Valkovskis. Dem stimmte Erlangens Betreuer Helmut Hofmann zu. „Dem Spielverlauf nach hätte der Sieger auch Bad Neustadt heißen können.“

Es ging gut los für die Saalestädter: Linksaußen Martin Bieger, der im weiteren Verlauf des Abends weniger auffällig als gewohnt agierte, brachte seine Farben nach 70 Sekunden in Front. Es folgten in den nächsten Minuten Fehlwürfe auf beiden Seiten, ehe dem HC der Ausgleich (4.) gelang. Als Hines, erfolgreichster HSC-Schütze, und Bieger auf 3:1 erhöhten, schien das Vorhaben, den fränkischen Kontrahenten in der Tabelle zu überholen, Form anzunehmen. Zumal dieser vor dem Anwurf eine Hiobsbotschaft zu verkraften hatte: Der Torjäger der letzten Wochen, Jakob Hoffmanns, fiel wegen einer im Abschlusstraining erlittenen Fersenprellung aus.

Im halblinken Rückraum vertrat ihn der Linksaußen der Bundesliga-Mannschaft, Christopher Bissel – ein Akteur, der die heimische Deckung aufgrund seiner Wurfgewalt, die man dem schmächtigen Burschen gar nicht zugetraut hätte, vor viele Rätsel stellte. Bissel und Co schafften nach dem 4:4-Ausgleich die 6:4-Führung, weil es im Spielaufbau der Valkovskis-Schützlinge zu viele Unkonzentriertheiten (hohe Fehlpass-Quote) gab. Als auch noch Jan Wicklein, der im weiteren Verlauf einige gute Gelegenheiten versiebte, mit einem vergebenen Strafwurf das 6:6 verpasste, wurden die Gesichter auf der HSC-Bank länger, zumal im Gegenzug Rechtsaußen Maximilian Lux per Siebenmeter den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte.

Nun leisteten sich auch die Mittelfranken einige Schnitzer, was in der 20. Minute nach einem Tempogegenstoß von Hines zum 9:9 führte, Hines besorgte in einer Überzahlsituation in einer insgesamt fairen Auseinandersetzung das 10:9. Der Vorsprung hielt nicht lange, zwei Fehler – und Erlangen lag wieder vorne. Maximilan Schmitt gelang nach Kempa-Trick mit Wicklein den erneute Gleichstand. Es begann die beste Phase der Einheimischen, die jetzt jeden Wurf erfolgreich abschlossen, wobei Konstantin Singwald nach dem 12:12 zwei Gewaltwürfe zur 14:12-Pausenführung in die Maschen setzte.

Der zweite Durchgang startete mit hektischen Aktionen, in Unterzahl vergab Singwald freistehend, im Gegenzug schaffte Lux mit einem weiteren Siebenmeter den Anschlusstreffer. Doch dies schien aus Sicht der Rot-Weißen verschmerzbar, Singwald und Schmitt bauten den Vorsprung auf ein scheinbar komfortables 16:13 aus. Der Drei-Tore-Vorsprung wurde nach einem Hines-Treffer zum 17:14 immer noch von den HSC-Fans bejubelt. Deren Euphorie wurde gedämpft, als Lux, Kreisläufer Nicolas Gräsl und nochmals Lux mit Konter den Ausgleich erzielten (17:17) und dabei von Fangfehlern bzw. Fehlpass in Reihen des HSC profitierten.

Wickleins Siebenmeter zum 18:17 ließ die Hoffnung auf einen Sieg steigen, doch ab diesem Zeitpunkt nutzten die Erlanger Youngsters die zunehmend katastrophale Chancenverwertung des HSC gnadenlos. Diese blieben durch den Leskovec-Treffer zum 19:19 noch auf Augenhöhe. Weitere Fehlpässe und Schrittfehler sorgten für unerzwungene Ballverluste. In diesen Minuten wurde Franziskus Gerr „zum tragischen Helden“ (Hallensprecher Florian Demling).

Zweimal scheiterte er binnen zwei Minuten frei vom Kreis aus am immer besser werdenden Keeper Philipp Walzik, „unserem Matchwinner in der Schlussviertelstunde“ (Hofmann). Der Ex-Auerbacher Keeper brachte die Gastgeber mit seinen Paraden zur Verzweiflung, kochte Bieger und Wicklein bei Kontern ab und registrierte, dass seine Großtaten durch Treffer seiner Mannschaftskameraden noch veredelt wurden.

Bissel und Markus Hayn brachten ihr Team mit 24:21 in Front, da waren nur noch fünf Minuten zu spielen. Als Walzik einen Wicklein-Konter entschärfte, stand es bereits 22:26. Das Spitzenspiel, in dem die HSC'ler diesmal „keine Spitzenleistung zeigten“ (Valkovskis), war entschieden. An der Berechtigung des Gäste-Erfolges gab es im Foyer nur wenig Zweifler, „aber lieber gegen eine Spitzenmannschaft verloren als gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel“, so die Analyse an den Tischen.

Die Statistik des Spiels

Dritte Liga Ost

HSC Bad Neustadt-Rhön – HC Erlangen II 24:27 (14:12)

Bad Neustadt: Weber (1.- 57.), Schmidl (ab 58.) –Schmitt 2, Wolf, Hines 7, Riesenberger 1, Bieger 2, Singwald 5, Pal (n. e.), Kalliske 1, Wicklein 4/2, Gerr 1, Leskovec 1.

Erlangen II: Walzik – Neuß, Bissel 7, Lux 8/5, Walz 1, Pelka, Gorpishin 2, Gräsl 4, Schletterer 1, Hayn 3, Halota, Wenzel 1.

Zuschauer: 553.

Schiedsrichter: Magalowski/Schwieger (Magdeburg-Neustadt).

Siebenmeter: 3/2 – 5/5.

Zeitstrafen: 8 – 6 Minuten.

Spielfilm: 1:1 (5.), 4:4 (10.), 6:7 (15.), 8:9 (20.), 10:11 (25.), 14:12 (30.) – 14:13 (35.), 17:16 (40.), 19:19 (45.), 19:20 (50.), 21:23 (55.), 24:27.

Quelle: Rhön- und Saalepost 

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