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Bericht: Northeimer HC - HSC

06.11.2017 - Christian Hüther

Rückfall in alte Fehler

 Handball (ba)

Dritte Liga Ost Northeimer HC – HSC Bad Neustadt-Rhön 27:24 (15:12)

Es hat für den HSC Bad Neustadt-Rhön beim einzigen Gastspiel in dieser Saison in Niedersachsen nicht zum erhofften Punktgewinn gereicht. Ursächlich war eine schwache Anfangsphase. „Da haben wir nicht mit der Konsequenz gearbeitet, die wir uns vorgenommen hatten“, so Margots Valkovskis, und vor allem die Tatsache, dass man den Rückraumakteur Jannes Meyer in der ersten Halbzeit nie richtig in den Griff bekam.

Dieser zeigte sich für die ersten drei Treffer der Heimsieben verantwortlich. Zwischenzeitlich hatte Jan Wicklein, der alle seine fünf Siebenmeter nervenstark verwandelte, auf 1:2 verkürzt. Doch die Gäste zeigten sich in dieser Phase im Abschluss nicht entschlossen genug, brachten Northeim durch unnötige Ballverluste in Ballbesitz, was zum 5:1 führte. „Da musste ich schon nach sieben Minuten die erste Auszeit nehmen, um meine Spieler wieder in die Spur zu bringen“, so Valkovskis. Die ruhige Minute wirkte sich zunächst positiv aus. Wicklein und Franziskus Gerr, der sich in Sachen Chancenverwertung verbessert präsentierte, verkürzten auf 3:5. Doch die Schützlinge von Carsten Barnkothe ließen sich durch die zwei Gegentreffer nicht beeindrucken und verteidigten den Vorsprung. Nach einer Viertelstunde und dem von Gary Hines, der in der Offensive nicht wie gewohnt zum Zug kam, erzielten 6:8 keimte wieder Hoffnung auf der Gäste-Bank auf, die nach einem weiteren Meyer-Tor Nahrung erhielt, als Felix Wolf und Gerr den Anschluss zum 8:9 schafften. Der Ausgleich gelang nicht, weil nach dem 10:8 die Gastgeber während einer Zeitstrafe für Wolf auf 13:8 enteilten. Der Fünf-Tore-Vorsprung hielt bis kurz vor dem Seitenwechsel, ehe Timo Riesenberger, der von einer Ellenbogenverletzung beeinträchtigt war, und Wicklein per Strafwurf den Rückstand auf drei Tore reduzierten.

Beeindruckender Geräuschpegel Die Hausherren erzielten vor einer lautstarken Kulisse, „die war wirklich beeindruckend, der Geräuschpegel enorm“, so Valkovskis, durch Gerstmann den ersten Treffer im zweiten Durchgang. Doch nach dem Zwischenstand von 16:12 begann die beste Phase der Saalestädter. Sie setzten nun ähnlich wie im vergangenen Heimspiel die in der Kabine ausgegebene Taktik um, griffen konsequenter an und schlossen ihre Angriffe geduldiger ab. Lohn waren drei Treffer in Folge, die der angeschlagene Filip Milutinovic, Maximilian Schmitt und Konstantin Singwald markierten. Northeims Trainer Barnkothe erkannte die Gefahr, nahm eine Auszeit und registrierte in den folgenden fünf Minuten sowohl einen Rückfall der Gäste in alte Fehler wie auch drei Treffer seines Teams.

Die Gastgeber verteidigten in einer nun zunehmend hektischer werdenden Begegnung den Vorsprung jeweils mit stabilen vier bzw. fünf Treffer. „Zudem hat man jetzt bei uns einen deutlichen Kräfteverschleiß bemerkt, der Gegner hatte keine solche Strapazen wie wir hinter sich“, sagte Valkovskis. Dies erleichterte dem Aufsteiger das Torewerfen. Der von Jannes Haberecht vergebene Strafwurf (Felix Schmidl parierte) führte nicht zur Wende. Allerdings gerieten auch die HC'ler in den nächsten Minuten durch unfaire Aktionen am Kreis nicht nur in Unterzahl, sondern provozierten mit dieser Gangart auch Strafwürfe.

Dies führte nach einem Wicklein-Siebenmeter fünf Minuten vor dem Abpfiff zum 22:24. Doch bei diesem Spielstand durfte auch Lange an die Siebenmeter-Linie gehen und baute den Vorsprung entscheidend auf 25:22 aus. „In besserer körperlicher Verfassung wären wir auch im Kopf freier gewesen, da war Northeim eindeutig im Vorteil“, so das Fazit des HSC-Coaches.

Northeim: Stammer, Armgart – Meyer 7, Jöhnk 1, Schlüter 1, Krebs, Lange 8/3, Seekamp 2, Hoppe 4, Haberecht, Gerstmann 3, Strupeit (n. e.), Berthold 1. Bad Neustadt: Schmidl, Weber (ab 28.) – Schmitt 3, Wolf 2, Hines 2, Riesenberger 1, Bieger 2, Pal, Singwald 1, Kalliske 1, Wicklein 7/5, Milutinovic 1, Gerr 3, Leskovec 1. Siebenmeter: 4/3:5/5. Zeitstrafen: 14:14 Minuten. Schiedsrichter: Bunselmeyer/Roux (Oldenburg). Zuschauer: 450. Spielfilm: 5:1 (7.), 11:8 (20.), 15:12 (30.) – 19:15 (40.), 23:19 (50.), 27:24 (60.).

 

Quelle: Mainpost

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