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Bericht: Magdeburg II - HSC

19.11.2017 - Christian Hüther

Handball (ba)
Dritte Liga Ost Männer

SC Magdeburg II – HSC Bad Neustadt-Rhön 29:21 (17:10)

Zum dritten Mal in Folge verlor der HSC Bad Neustadt-Rhön, „wobei die Niederlage in Magdeburg deswegen ärgerlich war, weil wir sie, obwohl wir mit dem Gegner auf Augenhöhe waren, selbst verschuldet haben“, sagte Coach Margots Valkovskis. Waren es im letzten Heimspiel gegen Großsachsen zehn schwache Minuten, die zum Misserfolg führten, entschieden in der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Halle nur fünf katastrophale, aber folgenschwere Minuten über den Spielausgang. In der 25. Minute standen die Gäste beim Zwischenstand von 9:10 kurz vor dem Ausgleich. Beim Gang in die Kabine waren die Youngsters des SC auf 17:10 vorentscheidend enteilt.

Der Gegner nutzte dabei zum einen eine Zeitstrafe für Konstantin Singwald konsequent, „zum anderen haben wir uns in dieser Phase drei technische Fehler geleistet, in diesen Minuten und insgesamt war unsere Chancenverwertung unter aller S..“, nahm der HSC-Coach kein Blatt vor den Mund. Die Statistik nach 60 Minuten bestätigt den Trainer, allein 15 freie Würfe wurden nicht verwertet. „Das war unser Manko, ansonsten haben wir eigentlich alles richtig gemacht, standen in der Abwehr gut und haben ein ordentliches Kombinationsspiel gezeigt.“

Die Begegnung startete mit einem von Juan de la Pena verwandelten Siebenmeter, womit der Spanier den ersten seiner insgesamt neun Treffer markierte. Diese erzielte er vorwiegend aus der Mittel- und halblinken Position, wo er sich mit Max Neuhaus, der ebenfalls durch Kaltschnäuzigkeit überzeugte, abwechselte. „Dabei ist de la Pena kein überragender Spieler“, meinte Valkovskis, „er spielt einfach solide, leistet sich kaum einen Fehler und agiert mannschaftsdienlich“. Trotzdem bekamen die Gäste den früheren U-21-Weltmeister in den ersten Minuten nicht in den Griff, vermochten aber immer wieder zum Anschluss zu kommen, weil die SC-Deckung ihre Probleme mit Jan Wicklein hatte.

Nach einem Treffer von Franziskus Gerr, der später eine Knieverletzung erlitt („Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes und er kann im letzten Spiel in diesem Jahr mitwirken“), stand es nach zehn Minuten 4:5 aus HSC-Sicht. Die Schützlinge von Coach Vanja Radic bauten den Vorsprung während der ersten Singwald-Zeitstrafe auf 8:4 aus. Nach acht Minuten ohne Treffer der Rot-Weißen verkürzte Felix Wolf auf 5:8. Nach einem Doppelpack von Vilim Leskovec war der Anschluss wieder geschafft. Die folgenden zwei de la-Pena-Tore schienen verkraftbar, weil Timo Riesenberger sofort die richtige Antwort gab.

Doch nach diesem Treffer begannen die fünf entscheidenden Minuten aus HSC-Sicht. Innerhalb von drei Minuten gelangen den Hausherren drei Treffer. Der Wicklein-Siebenmeter – der einzige, der den Kurstädtern im gesamten Match zuerkannt wurde – sollte in der 26. Minute schon den letzten Torjubel des HSC im ersten Durchgang auslösen. Die restlichen vier Minuten waren „einfach grausam, da haben wir leichtsinnig die Bälle weggeschmissen, in Unterzahl überhaupt nicht geduldig das Tempo herausgenommen und sind mehr oder weniger in vier Konter gerannt“. Nicht ganz unschuldig am hohen Halbzeitrückstand muss Gary Hines gewesen sein, der viele Würfe hatte, aber nur einmal traf.

In der Hoffnung, zum wiederholten Male gut in eine zweite Halbzeit zu starten, kehrten die Gäste aufs Parkett zurück. Die beiden Treffer von Wicklein und Gerr zum 12:17 weckten Hoffnung. Drei Minuten später konnte das Thema „Punktgewinn“ im Prinzip schon ad acta gelegt werden. De la Pena (2) und Benedikt Hack sorgten für die erstmalige Acht-Tore-Führung der Gastgeber. Die Valkovskis-Mannen gaben sich zwar nicht geschlagen, verkürzten durch Leskovec, Maximilian Kalliske und Wicklein, verdauten eine Unterzahlsituation noch ordentlich und gingen beim Stand von 17:22 in die letzte Viertelstunde.

Dann riss der Faden erneut. Die Heimsieben, die nie in eine Unterzahl-Situation geriet, baute den Vorsprung während einer Leskovec-Zeitstrafe auf sieben Treffer aus (25:18), was auch der eingewechselte Felix Schmidl nicht verhindern konnte. Eine Auszeit der Gäste führte nach einem Schmitt-Tor zum 19:25 nur kurzfristig zum Erfolg. Drei SC-Treffer innerhalb von zwei Minuten deuteten beim 28:19 auf ein ergebnismäßiges Debakel der Unterfranken hin. Jetzt ließen sich auch die Einheimischen von der Offensivschwäche des Kontrahenten anstecken. Die Zuschauer mussten geschlagene sechs Minuten auf das nächste Tor warten, ehe Singwald und Hines einnetzten. Mit seinem siebten Treffer setzte Neuhaus den Schlusspunkt in einem Spiel, „in dem für uns wesentlich mehr drin gewesen wäre“, so Valkovskis. „Am Sonntag in Hanau werden wir nur etwas erben, wenn wir unsere Chancen besser und zwar viel besser nutzen.“

SC Magdeburg II: Diedrich, Mohs – Danowski 3, Osterloh, Bransche 2, Hensen 1, de la Pena 9/2, R. Danneberg 1, Neuhaus 7, Kluge 1, Baumgart 1, Hack 4, Y. Danneberg.

HSC Bad Neustadt: Weber (1.-49.), Schmidl (ab 50.) – Schmitt 2, Wolf 1, Hines 1, Riesenberger 2, Bieger 1, Singwald 2, Pal, Kalliske 1, Wicklein 5/1, Milutinovic, Gerr 2, Leskovec 4.

Siebenmeter: 2/2 – 1/1.

Zeitstrafen: 0 – 8 Minuten.

Zuschauer: 360.

Schiedsrichter: Dodt (Menden)/Knappauf (Berlin).

Spielfilm: 3:1 (5.), 4:3 (10.), 6:4 (15.), 8:6 (20.), 10:9 (25.), 17:10 (30.) – 20:12 (35.), 21:14 (40.), 22:17 (45.), 25:18 (50.), 25:18 (55.), 29:21.

Quelle: Rhön- und Saalepost

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