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Bericht: HSG Hanau - HSC

27.11.2017 - HSC Bad Neustadt

Die Pause kommt zur rechten Zeit

3. Liga Ost HSG Hanau – HSC Bad Neustadt 29:24 (13:10)

Die Tabellensituation des HSC Bad Neustadt-Rhön wird nach der vierten Niederlage in Folge immer ungemütlicher. Wie auch in den letzten Spielen waren Durststrecken in Sachen Chancenverwertung für den Misserfolg verantwortlich. Außerdem spielten dem Gegner Überzahlsituationen, die aus HSC-Sicht zum Teil auf fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen beruhten, in die Karten.

„Eigentlich hätten wir mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen müssen“, haderte Margots Valkovskis über die Angriffsleistung. Bis zum Start der Rückrunde Mitte Januar gibt es viel zu tun für ihn und seine Spieler. Guter HSC-Start Dabei begann die Begegnung in der Main-Kinzig-Halle aus Sicht der Gäste vielversprechend. Sie agierten zunächst hellwach, schlossen ihre Angriffe nach einem frühen Rückstand gekonnt ab und lagen nach dem Ausgleichstreffer von Gary Hines und einem Doppelpack des gebürtigen Hanauers Jan Wicklein, der hochmotiviert in die Begegnung ging, nach fünf Minuten mit 3:1 in Front. In Überzahl glichen die Hessen aus, gerieten aber nach einer Viertelstunde durch einen Wicklein-Konter erneut in Rückstand. Als dann auch der HSG-Spielmacher Marc Strohl eine Zeitstrafe abbrummen musste, versuchte sein Trainer Patrick Beer mittels einer Auszeit den Spielfluss des Gegners zu brechen. Eine wirkungsvolle Maßnahme. Denn die Gäste nutzten die Überzahlsituation nicht und gerieten nach Treffern von Reuter, dem wiedergenesenen Maximilian Bergold und dem schnellen Christoffel mit 7:9 in Rückstand. Den mitgereisten HSC-Fans schwante nichts Gutes, doch mit seinen beiden Treffern hielt Timo Riesenberger, einer der HSC-Aktivposten, den Anschluss für seine Farben. In der 25. Minute glich Wicklein mit dem einzigen dem HSC in der ersten Halbzeit zugesprochenen Strafwurf aus (10:10).

Das sollte erst einmal der letzte Torjubel für die Rot-Weißen gewesen sein, die vor dem Kabinengang deutlich ins Hintertreffen gerieten. Valkovskis' Worte wirken nicht Unbeeindruckt vom Halbzeitergebnis schienen die Kabinenworte des Coaches bei den Gästen („In kämpferischer Hinsicht haben alle hundertprozentigen Einsatz gezeigt“) zu wirken. Wie schon zu Spielbeginn traten sie konzentriert auf und verkürzten durch Hines und dem einzigen Treffer von Konstantin Singwald auf 12:13. Doch in den nächsten sieben Minuten hatte nur der Hanauer Fanblock Grund zum Jubeln. Die Hausherren netzten nach Belieben ein, profitierten dabei auch von einer Zeitstrafe für Gerr und gingen mit einem klaren Sechs-Tore-Vorsprung (18:12) in die letzten 20 Minuten.

Als sie in der 52. Minute in Unterzahl gerieten (Zeitstrafe für Jan-Eric Ritter) verkürzten Maximilian Schmitt und Martin Bieger innerhalb von 18 Sekunden auf 21:25. Die Aufholjagd hätte gestartet werden können. Doch auch Patrick Beer sah diese Gefahr, stellte seine Schützlinge während einer Auszeit auf die neue Situation ein und sah mit Vergnügen, dass Lorenz und Brüggemann den alten Sechs-Tore-Abstand wieder herstellten. Als beim Stand von 27:22 (56.) Maximilian Kalliske zum zweiten Mal eine Zeitstrafe verbüßte, erlosch auf der HSC-Bank die Hoffnung auf den angestrebten Punktgewinn.

Hanau schaukelte den siebten Heimsieg der Saison ungefährdet nach Hause. „Bei einigen meiner Spieler scheint der Akku einfach leer zu sein, was sich negativ auf die Konzentration auswirkt. Die Pause kommt aus unserer Sicht zur rechten Zeit“, so Valkovskis.

Hanau: Can, Schermuly – Ritter 1, Schaeffler, Strohl 1, Bergold 4, Brüggemann 3, Pillmann 2, Best, Reuter 7/6, Geist 1, Christoffel 5, Lorenz 5, Pareigis.

Bad Neustadt: Weber, Schmidl – Schmitt 2, Wolf, Hines 6, Riesenberger 4, Bieger 2, Singwald 1, Pal, Kalliske, Wicklein 7/3, Milutinovic (n. e.), Gerr 2, Leskovec.

Siebenmeter: 6/6:3/3.

Zeitstrafen: 8:10 Minuten.

Schiedsrichter: Beyer (Bad Blankenburg)/Jakob (Erfurt).

Zuschauer: 580.

Spielfilm: 3:5 (10.), 7:7 (20.), 13:10 (30.) – 18:12 (40.), 23:17 (50.), 29:24 (60.).

Quelle: Main-Post 

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