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Spielbericht Magdeburg - HSC 21:24

28.01.2013 - Christian Hüther

Kampfgeist versetzt Berge

Handball (BA)

3. Liga Ost Männer SC Magdeburg II – HSC Bad Neustadt 21:24 (10:13)

Dieses Ergebnis hatte sich der HSC erträumt, es aber aufgrund der personellen Situation kaum für möglich gehalten. „Die Mannschaft hat einen tollen Kampfgeist an den Tag gelegt, in allen Teilen konsequent gearbeitet und verdient zwei Punkte mit nach Hause genommen“, sah Coach Matthias Obinger den Schlüssel zum Erfolg. Aus dem Spitzenquartett wurde so ein Trio, „wir sind aus dem Meisterschaftsrennen endgültig raus“, ist SC-Trainer Dirk Pauling überzeugt.

Dessen Schützlinge starteten konzentriert und wandelten den schnellen Rückstand – Gary Hines brachte seine Farben nach 30 Sekunden in Führung – in ein 3:1 um. In den folgenden Minuten prallten die heimischen Angriffe an der gegnerischen Deckung ab, die Rot-Weißen erzielten den Ausgleich, der auch nach einer Viertelstunde Bestand hatte. Beim Stand von 6:6 – der SC-Coach hatte da seine Schützlinge während einer Auszeit auf mehr Konzentration in der Offensive eingeschworen – nutzten die Gäste eine Zeitstrafe von Bert Hartfiel, um sich nach Treffern von Gary Hines und Jan Wicklein auf 8:6 abzusetzen. „Jan hat sich trotz seiner Oberschenkelverletzung voll in den Dienst der Mannschaft gestellt und hat auf rechts auch immer für Druck auf dieser Position gesorgt“, lobte Obinger.

Der freute sich wenig später über das erste Drei-Tore-Polster (10:7), das allerdings Treffern der zwei torgefährlichsten Magdeburger, Matthias Musche und Bert Hartfiel, schnell wieder auf 10:9 geschmolzen war. Die Schlussphase des ersten Durchgangs sah wieder die Gäste am Drücker, die nach Toren der quirligen Margots Valkovskis und Maxi Schmitt auf 13:10 enteilten. Die mitgereisten Fans waren begeistert, aus Erfahrung aber vorsichtig, denn die fast schon obligatorische Schwächephase im HSC-Angriff war noch ausgeblieben.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte die Gäste ihren Kombinationswirbel fort. Sie brachten das Kunststück fertig, während einer für Kapitän Valkovskis durch Hines und Panfil auf 15:10 davonzuziehen. Die Hausherren wirkten zunehmend genervt, setzten viele Würfe aus ungünstiger Position an und leisteten sich technische Fehler. Ganz anders die HSC-Recken, die ihren Vorsprung auf sechs Treffer ausbauten und nach 40 Minuten (17:11) klar auf Siegeskurs segelten. „Wenn man in zehn Minuten bei Rückstand nur ein Tor erzielt, hat sich das Thema Aufholjagd erledigt“, kommentiert später Pauling die Phase zwischen der 31. und 40. Minute.

Fünf Minuten später hieß es 14:20, als sich die Gastgeber den moralisch niederschmetternden Gegentreffer einhandelten: Statt während einer Zeitstrafe gegen Wicklein den Rückstand zu verkürzen, kassierten sie durch Franziskus Gerr, der wie gewohnt rackerte und den angeschlagenen Wicklein auf rechts in der Abwehr vertrat, das 14:21. Das war für die Gäste noch einmal ein Angriffssignal. Nach 50 Minuten (24:16) war alles gelaufen. „Dann haben wir allerdings unserem Tempo und dem Gesundheitszustand einiger Spieler Tribut zollen müssen“, konstatierte Obinger, der zwar keinen Treffer seiner Mannschaft mehr bejubeln konnte, aber eine engagierte Defensivleistung sah. „Wir haben richtig stark gespielt, vor allem in der Defensive haben wir wie eine Eins gestanden. Da konnten wir auch einige Tempogegenstöße laufen, was dem Gegner überhaupt nicht gelungen ist. Gefreut hat mich auch die Konzentration in der Offensive, wo wir 50 Minuten lang nur aus aussichtreichen Positionen geworfen und uns kaum einen technischen Fehler geleistet haben“, bilanzierte Obinger.

Magdeburg: Ambrosius, Hammerschmidt (bei einem Siebenmeter) – Musche 6, Kupfer 2, Kastening 3, Schwann, Wasielewski 1, Ackermann 1, Jahnke 2, Bormann 1, Carstens 1, Hartfiel 4. Bad Neustadt: Badura, Thomas (n. e.) – Panfil 4, Valkovskis 3, Streng (n. e.), Schmitt 2, Wolf (n. e.), Hines 6, Schröder 1, Rohaly 2, Wicklein 5/3, Gerr 1, Leskovec. Zeitstrafen: 6 – 12 Minuten (Rot: Hines, 58. nach dritter Zeitstrafe). Siebenmeter: 1/0 – 4/3. Zuschauer: 400. Schiedsrichter: Klinke/Klinke (Boldersholm). Spielfilm: 3:1 (5.), 3:3 (11.), 6:6 (16.), 6:8 (18.), 7:10 (23.), 10:11 (26.), 10:13 (30.) – 10:15 (33.), 11:17 (39.), 14:20 (45.), 16:24 (51.), 19:24 (55.), 21:24.

Quelle: Mainpost

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