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Bericht: Baunatal - HSC

29.01.2018 - HSC Bad Neustadt

Noch keine Trendwende

Handball (ba)
Dritte Liga Ost GSV Eintracht Baunatal – HSC Bad Neustadt 24:23 (13:9)

Mit einer neuerlichen Enttäuschung endete das Auswärtsspiel des HSC Bad Neustadt in Baunatal. Der Einstand von Coach Christoph Kolodziej war nicht von Erfolg gekrönt, seine Mannschaft verlor in Nordhessen mit 23:24 (9:13). Dass Kolodziej nach nur zwei Trainingseinheiten zügig eine Wende hätte herbeiführen können, wäre wohl auch zu viel verlangt gewesen. Der neue HSC-Trainer kam in der Baunataler Rundsporthalle in den 60 Minuten, in denen seine Schützlinge nie in Führung lagen und nach dem 3:3 in der zehnten Minute immer einem Rückstand hinterherliefen, immerhin zur Erkenntnis, dass die Spieler seine taktischen Anweisungen umsetzten und die notwendige Einstellung aufs Parkett brachten.

„Für die Niederlage gegen einen wirklich starken Gegner, der wie schon in den Vergangenheit seine Heimstärke gnadenlos ausspielte“, sagte HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz, „waren eigentlich kleinere Details entscheidend“. So funktionierte zwar die Deckungsarbeit ordentlich, den feinen Unterschied machte aber beispielsweise die Torhüterleistung, wo Eintracht-Keeper Constantin Paar in der ersten Halbzeit mehrmals das Glück hold war, was auf der Gegenseite Nick Weber nicht behaupten konnte. Dieser machte etwas entnervt Felix Schmidl Platz, „der ordentlich gehalten hat“, so Schulz.

Nur eine HSC-Zeitstrafe

Die Partie, in der die Gäste wie zuletzt schon in Gelnhausen erstaunlicherweise nur eine einzige Zeitstrafe hinnehmen mussten, startete beidseits verhalten, nach der 3:1-Führung der Nordhessen glichen Maxi Schmitt, der wenige Würfe nahm und eher seine Nebenleute mit Zuspielen versorgte, und Konstantin Singwald zum 3:3 aus. Apropos Nebenleute: Zu diesen gehört nicht mehr Filip Milutinovic, „der suspendiert ist“, erklärte Schulz, ohne ins Detail gehen zu wollen. Mitte der ersten Halbzeit fehlte es in der HSC-Deckung an der notwendigen Aggressivität, zu allem Überfluss vergeigte Jan Wicklein beim Stand von 10:6 einen weiteren Siebenmeter. Die Schützlinge von Mirko Jaissle dominierten bis zum Seitenwechsel das Geschehen, lagen nach einem Treffer von Florian Weiß erstmals mit fünf Treffern in Front und gerieten nach den Toren von Felix Wolf und Franziskus Gerr überhaupt nicht in Panik. Denn Vogel stellte mit einem Doppelpack innerhalb von 13 Sekunden den alten Abstand wieder her, den der bis dahin unauffällige Gary Hines kurz vor der Pause mit seinem ersten Treffer nur marginal verkürzen konnte.

Wicklein muss passen

Der zweite Durchgang startete wie der erste mit Fehlern auf beiden Seiten. Die Kolodziej-Mannen mussten in der zweiten Halbzeit komplett auf Wicklein verzichten, da dessen Wadenverletzung wieder aufbrach, „die jetzt wirklich auskuriert werden muss“, so Dieter Schulz. Die Gäste verkürzten zwar immer wieder, kassierten aber aufgrund von Fehlwürfen und Ballverlusten und bei Kontern postwendend Gegentreffer. Die Hausherren verwalteten ihren Vorsprung, nahmen das Tempo im Angriff heraus und lagen nach zwei Treffern von Niklas Plümacher in der 50. Minute komfortabel mit 22:16 in Front.

Danach schlich sich etwas der Leichtsinn in ihr Spiel, nach dem 23:18 verkürzten Konstantin Singwald, Gary Hines und Max Kalliske auf 21:23 aus HSC-Sicht. Da waren noch drei Minuten zu spielen, als Gbur und Singwald für das 24:22 verantwortlich zeichneten noch zwei. Ausgerechnet jetzt verbannten die thüringischen Unparteiischen Franziskus Gerr auf die Strafbank, in der Schlussminute aber auch die Baunataler Weiß und Gabriel binnen sieben Sekunden. Den Schlusspunkt setzte Gary Hines mit seinem fünften Treffer, was aber an der knappen Niederlage nichts mehr änderte.

„Ich bin mit unserem Auftritt nicht unzufrieden. Das Team hat gezeigt, dass es lebt, was fehlt ist einfach ein Erfolgserlebnis, das Selbstvertrauen schafft“, sagte Dieter Schulz.

Baunatal: Paar, Fuchs – Weiß 2, Rehberg 4, Rulff, Gbur 5, Plümacher 2, Schade, Vogel 8/2, Willrich, Räbiger, Geßner 1, Gabriel 2, Drönner. Bad Neustadt: Weber, Schmidl (19. bis 49.) – Schmitt 1, Wolf 1, Hines 5, Riesenberger 4/1, Bieger 1, Singwald 5, Pal, Kalliske 2, Wicklein 2/2, Gerr 1, Leskovec 1. Siebenmeter: 2/2:5/3. Zeitstrafen: 10:2 Minuten. Schiedsrichter: Beyer/Jakob (Bad Blankenburg/Erfurt). Zuschauer: 385. Spielfilm: 3:3 (10.), 9:5 (20.), 13:9 (30.) – 16:11 (40.), 22:16 (50.), 24:23 (60.).

Quelle: Rhön - und Saalepost

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