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Bericht: Nieder-Roden - HSC

05.02.2018 - HSC Bad Neustadt

Bittere Niederlage für den HSC

Handball (ba)

Dritte Liga Ost HSG Rodgau Nieder-Roden – HSC Bad Neustadt 35:29 (17:14)

Diesmal wurde die Reise nach Rodgau für die HSCler, zumindest vom Ergebnis her, nicht mit einem Punktgewinn belohnt. In der Sporthalle Nieder-Roden hielten die Gäste zwar lange mit, standen trotz eines engagierten Auftritts letztlich aber doch mit leeren Händen da, was ihr Coach Christoph Kolodziej so begründete: „Wir sind zum einen auf eine der sicherlich spielstärksten Mannschaften der Liga, die zudem sehr eingespielt wirkte, getroffen, zum anderen gingen uns in der Schlussphase einfach und angesichts unseres vergleichsweise kleineren Kaders verständlicherweise die Körner aus“.

Aufgrund des Fehlens der Leistungsträger Jan Wicklein und Konstantin Singwald hätten die Rot-Weißen mit ihren Kräften haushalten müssen, was aber nicht möglich war, weil die Heimsieben vom Anpfiff weg aufs Tempo drückte, was in ein beidseits „intensives und sehr gutes Handballspiel mündete“, sagte Kolodziej.

Dessen Schützlinge lagen nach zehn Minuten mit drei Toren zurück (7:4), schafften aber innerhalb von zwei Minuten nicht nur den Ausgleich durch Treffer von Franziskus Gerr und einem Doppelpack von Maximilian Schmitt, sondern gingen nach Toren der Außen Martin Bieger und Benedikt Kleinhenz gar mit 9:7 in Front. Der reaktivierte Kleinhenz zeigte dabei auf der Rechtsaußenposition insgesamt eine starke Leistung, „der Junge hat mir Freude gemacht“, zollte ihm sein Coach ein Sonderlob.

Angesichts der ergebnismäßigen Wende zog HSG-Coach Jan Redmann gegen den bisherigen Angstgegner mittels einer Auszeit die Bremse, der Zwei-Tore-Vorsprung der Bad Neustädter hielt nach Treffern von Gary Hines, der wie der ebenfalls überzeugende Vilim Leskovec in Abwehr und Angriff fast durchspielte, und Kleinhenz bis zum Zwischenstand von 9:11. Den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 12:12, der heimische Rückraumspieler Jonas Müller erzielte in dieser Phase drei seiner insgesamt vier Tore, beantworteten Leskovec und Timo Riesenberger mit der 14:12-Führung. Da waren noch acht Minuten in der ersten Halbzeit zu spielen. Bis zum Kabinengang hatten die Gäste dann ihr Pulver verschossen.

Es trafen nur noch die Hessen, die jeden Fehler des Gegners im Spielaufbau und bei Würfen gnadenlos nutzten und mit Tempogegenstößen, vornehmlich über den zunehmend besser ins Spiel kommenden Michael Weidinger, zu einer Drei-Tore-Führung nutzten. „Nieder-Roden lief viele Konter“, bilanzierte der HSC-Coach am Sonntagmorgen, „das hat unserem Spiel weitgehend gefehlt, das muss sich in den nächsten Spielen bessern“.

Symptomatisch für die Schwächephase der Gäste zum Ende des ersten Durchgangs war dann der von Riesenberger geworfene und von Keeper Marco Rhein parierte Siebenmeter in der Schlusssekunde. Nach dem Seitenwechsel deutete zunächst alles auf einen ungefährdeten Heimsieg der Gastgeber hin, denn diese bauten den Vorsprung bis zur 35. Minute auf 20:16 aus. „Doch die Einstellung und Moral meiner Spieler war sehr gut, sie gaben sich noch lange nicht geschlagen und kämpften sich von Minute zu Minute ins Spiel zurück“, freute sich Kolodziej. Dieser erlebte eine konzentriert vorgetragene Aufholjagd, während einer Zeitstrafe für Tim Henkel, schafften Hines, der nun für die Ausführung der Siebenmeter verantwortlich war, und Kleinhenz den Ausgleich in der 40.

Minute (22:22). Die Hausherren gingen danach zwar neuerlich in Front, doch in der 47. Minute deutete nach einem Leskovec-Treffer zum 25:24 alles auf eine spannende Schlussphase hin. Diese Hoffnung aus Sicht der HSCler erledigte sich allerdings schnell, weil Philippe Kohlstrung und Weidinger auf 28:24 erhöhten.

„Die Kompaktheit in der Deckung ging verloren“, resümierte der HSC-Trainer. Dieser hatte in der Defensive zunächst auf ein 6:0-System gebaut und war nach einer zwischenzeitlichen Umstellung auf ein 5:1 wieder zum 6:0 zurückgekehrt. Die Gastgeber profitierten in der Endphase dann auch von einer weiteren Abwehrschwäche des Kontrahenten, „wir haben zu viele Gegentore kassiert, weil wir nach Paraden von Felix Schmidl nicht in die abprallenden Bälle gesprungen sind und so dem Gegner erfolgreiche Nachwürfe erlaubt haben“. Die routinierten Nieder-Rodener verteidigten jetzt ganz abgeklärt den Vorsprung und feierten den ersten Heimsieg im Jahr 2018. „Die Niederlage ist natürlich bitter, weil wir lange mitgehalten haben“, so der HSC-Trainer. In Vorbereitung auf das schwere Heimspiel gegen den Tabellenführer TV Großwallstadt kündigte er schwerpunktmäßig an: „Verbesserung der Abwehrarbeit“.

Nieder-Roden: Rhein, Friedrich – Weber 5, Henkel 2, Schmid, von der Au, Kohlstrung 3, Stenger 2, Weidinger 8, Hoddersen 1, Schopper 1, Müller 4, Kaiser 9/5. Bad Neustadt: Weber (1.- 43.), Schmidl (ab 44.) – Schmitt 3, Kleinhenz 4, Wolf, Hines 9/2, Riesenberger 1, Bieger 3, Pal, Kalliske, Gerr 2, Leskovec 7. Siebenmeter: 5/5 – 3/2. Zeitstrafen: 6 - 2 Minuten. Schiedsrichter: Jung/Schmack (Filderstadt). Zuschauer: 460. Spielfilm: 3:3 (5.), 7:4 (10.), 7:9 (13.), 11:11 (20.), 13:14 (25.), 17:14 (30.), 20:16 (35.), 22:22 (40.), 24:23 (45.), 29:25 (50.), 32:27 (55.), 35:29.

Quelle: Rhön - und Saalepost (05.02.18)

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