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Bericht: Coburg II - HSC

04.03.2018 - HSC Bad Neustadt

HSC stürzt auf einen Abstiegsplatz

Handball (ba)

Dritte Liga Ost HSC 2000 Coburg II – HSC Bad Neustadt 26:23 (15:13)

Es hat nicht gereicht für den HSC Bad Neustadt. Das Gastspiel bei den bislang punktgleichen Oberfranken ging trotz großen und verzweifelten Kampfes verloren. „Unsere Situation ist damit natürlich noch prekärer geworden“, erklärte ihr Trainer Christoph Kolodziej. Dessen Schützlinge, die sich jetzt auf einem Abstiegsplatz befinden, kamen schlecht ins Spiel.

Nach fünf Minuten lagen die Schützlinge des Trainerduos Martin Röhrig und Ronny Göhl mit 4:1 in Front. Den Führungstreffer der Gastgeber erzielte dabei mit Felix Spross ein Akteur, der von der ersten Mannschaft zu diesem Kellerduell beordert wurde. Mit Spross hatte die Gäste-Defensive vom Anpfiff weg Probleme. Das Leben machte ihnen in dieser Phase auch der Außen Kenny Schramm schwer, der nach parierten Würfen von Keeper Tim Titze, der gerade in der Schlussphase den HSC-Angreifern den Zahn zog, „auf dieser Position war der Kontrahent im Vorteil“, so Kolodziej, mehrmals in Konter geschickt wurde. Diese Konter, eine Waffe, die der Gast geplant, aber nur selten in die Tat umsetzen konnte, sollten sich als weiterer Vorteil des Siegerteams, bei dem der Routinier Till Riehn in der Deckung als Organisator wirkte, erweisen. Als Schramm in der 10. Minute seinen dritten Torerfolg feierte, hatten die Hausherren zum einen für Minuten ihr Pulver verschossen, zum anderen agierte die Gäste-Defensive endlich so aggressiv, wie es sich ihr Coach im Vorfeld gewünscht hatte. Dies wirkte sich positiv auf die Offensive aus. Vilim Leskovec und der beste Schütze, Jan Wicklein, sorgten nach einer Viertelstunde für den Anschlusstreffer zum 6:7. Mit einem Doppelpack binnen 80 Sekunden schaffte Konstantin Singwald den Ausgleich zum 9:9.

Nach diesem Treffer wurden die Karten neu gemischt. Die „Kartenmischer“ waren die Coburger Trainer, deren Mannen durch den zielstrebigen Benedikt Kellner und den flinken Schramm eine Zwei-Tore-Führung herauswarfen. Diesen Rückstand vermochten die Rot-Weißen nicht mehr aufzuholen. Sie schafften zwar bis zum Kabinengang immer wieder den Anschluss. Aber mit einem Treffer von Lukas Dude marschierten die Gastgeber mit einem Zwei-Tore-Vorsprung, der den Koloziej-Mannen noch alle Hoffnung ließ, in die Pause.

Aus der Umkleide kamen die Coburger aber, wie schon in der ersten Halbzeit, hoch konzentriert, während sich die Gäste durch technische Fehler und Fehlwürfe selbst um die Früchte ihre Bemühungen brachten. Die Hausherren bauten den Vorsprung erstmals auf vier Tore aus. In der 36. Minute durfte auf Seiten der Bad Neustädter erstmals Franziskus Gerr, der sich in Abwehr und Angriff aufrieb, den ersten Treffer seines Teams im zweiten Durchgang bejubeln (17:14). Als Wicklein auf 15:17 verkürzte, durften die vielen mitgereisten Fans, die für eine Heimspielatmosphäre sorgten, wieder hoffen. Doch die folgende Zeitstrafe für Vilim Leskovec nutzten Spross und das Nachwuchstalent Dominik Bühler zur Herstellung des alten Abstandes. Da waren noch zwanzig Minuten zu spielen, beiden Kontrahenten fehlte es in den folgenden Minuten an Durchschlagskraft, „wobei wir unsere Angriffe nicht richtig ausgespielt haben“, so Kolodziej in der Pressekonferenz. Eher wieder in der Spur waren wieder die Hausherren. Nach dem Gegentreffer des diesmal torgefährlichen Maximilian Schmitt bauten Lukas Wucherpfennig und Bühler den Vorsprung auf 21:16 aus.

Dieser Rückstand sorgte bei den Gästen angesichts der immer knapper werdenden Zeit für Hektik. Zehn Minuten vor Spielende verkürzte Gerr zum 18:22, doch Wucherpfennig und Marvin Munoz sorgten mit ihren Toren zum 24:18 für die Vorentscheidung. Die clever agierenden Gastgeber nahmen nun das Tempo aus dem Spiel, kombinierten mit angezogener Handbremse und vereitelten mit dieser Taktik, dass der Gegner in Ballbesitz kam. Als Spross, mit dem die Bad Neustädter schon zu dessen Großwallstädter Zeiten ihre Mühe hatten, zum 26:21 einwarf, war die Niederlage besiegelt. Die zwei Tore des vorbildlich kämpfenden Schmitt waren nur noch Ergebniskosmetik. „Wir, die Mannschaft und ich, geben die Hoffnung auf den Klassenerhalt trotz der bitteren Niederlage nicht auf“, versprach Kolodziej.

Coburg: Titze, Foluszny – Munoz 1, Wucherpfennig 4/2, Spross 6, Dude 2, Wendel 1, Kellner 6, Pernet, Riehn, Bühler 2, Schramm 4, Wolf.

Bad Neustadt: Weber, Schmidl – Schmitt 6, Wolf, Hines 1, Riesenberger, Bieger, Singwald 3, Pal, Kalliske, Wicklein 7/2, Gerr 3, Leskovec 3.

Siebenmeter: 2/2 – 2/2.

Strafzeiten: 8 – 6 Minuten.

Schiedsrichter: Homa/ Mehl (Stadeln).

Zuschauer: 297.

Spielfilm: 4:1 (5.), 6:5 (10.), 7:6 (15.), 9:9 (20.), 11:10 (25.), 15:13 (30.) – 17:13 (35.), 18:15 (40.), 20:16 (45.), 22:18 (50.), 24:19 (55.), 26:23.

Quelle: Main-Post 

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