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Bericht: Bad Blankenburg - HSC

18.03.2018 - HSC Bad Neustadt

HSC kommt der Bayernliga zwei Schritte näher

Handball (ba)
Dritte Liga Ost

HSV Bad Blankenburg – HSC Bad Neustadt 34:26 (17:11)

Alle guten Vorsätze, mit denen der HSC Bad Neustadt zum Gastspiel nach Bad Blankenburg anreiste, verpufften und endeten in einem Debakel, das die Abstiegssorgen an der fränkischen Saale wieder vergrößert. Zumal nach der deutlichen 26:34-(11:17)-Schlappe nun auch der möglicherweise noch wichtige direkte Vergleich (Hinspiel: 25:18) mit dem HSV verloren ist.

Grausame fünf Minuten

In der Guts-Muths-Halle dauerte es sieben Minuten, ehe auch die mitgereisten HSC-Fans den ersten Treffer ihres Teams feiern durften, Gary Hines netzte zum 1:2 und beim nächsten HSC-Angriff Maxi Schmitt zum Ausgleich ein. Die Mannen von Christoph Kolodziej waren jetzt so richtig im Spiel, gingen durch ihren Linksaußen Martin Bieger erstmals beim 3:4 in Führung und verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Zwischenstand von 5:6 nach einem weiteren Hines-Treffer. Doch die nächsten fünf Minuten waren aus Sicht der Unterfranken grausam, sie scheiterten entweder an HSV-Goalie Julius Rein oder verloren den Ballbesitz durch technische Fehler.

Die Gastgeber nutzten diese Schwäche, angetrieben von ihrem frenetischen Publikum, gnadenlos und lagen in der 20. Minute nach mehreren Kontern mit 10:6 in Front. „Da hat unser Rückzugsverhalten nicht gepasst“, berichtete ein frustrierter HSC-Coach, „im Vergleich lief der Gegner einfach zu viele Tempogegenstöße.“ Eine Auszeit des Gastes in der 18. Minute brachte den HSV nicht aus dem Tritt, auch die kurz darauf beantragte zweite Besprechung an der Außenlinie nicht (22.), denn da führten die Thüringer schon mit 13:8.

Die Gäste brachten in dieser Phase weder den Rückraum um den überragenden lettischen Nationalspieler Toms Lielais (zehn Treffer) noch die Außen Marcel Werner und Philipp Große in den Griff. Der Vorsprung der Ardan-Schützlinge wuchs weiter an, weil sie eine Überzahl-Situation konsequent nutzten. In der 25. Minute war im Prinzip bei der Sieben-Tore-Führung (15:8) schon eine Vorentscheidung gefallen. Diese reduzierten die Saalestädter bis zum Kabinengang nur marginal, der Rückstand war immer noch erklecklich. „Wir waren da und auch später nicht zu einer effektiven Spielsteuerung in der Lage“, haderte Kolodziej.

Blankenburg schwankt nur kurz

War die Anfangsphase der ersten Halbzeit noch von Torarmut geprägt, so schlug es in den Anfangsminuten der zweiten sofort und permanent in den Toren auf beiden Seiten ein. Die angedachte Aufholjagd der Gäste ließ sich dabei nicht realisieren, weil die Hausherren nur kurz nach der Disqualifikation für den 2-Meter-Recken Maic Sadewasser ins Schwanken gerieten. Die Treffer von Jan Wicklein und Maximilian Kalliske zum 20:16 ließen Kolodziej aber zumindest auf eine Punkteteilung hoffen. „Wir hatten zwar einige gute Angriffsaktionen, die Wurfquote lag über der 50-Prozent-Marke, doch hatten wir nicht die notwendige Geduld und agierten einige Male zu kopflos“, sagte er. Diese Schwäche nutzten Kreisläufer Hannes Iffert sowie der ehemals beim Erstligisten Flensburg-Handewitt ausgebildete Lielais eiskalt, in der 45. Minute stellte Miran Valincic mit seinem Treffer zum 25:18 wieder den alten Sieben-Tore-Abstand her.

Die HSCler ließen zwar nicht die Köpfe hängen, „mit dem Kampfgeist und der Einstellung bin ich zufrieden“, so Kolodziej, nach den Treffern von Jonas Bogatzki und Große zum 27:18 war die Frage nach dem Sieger des Kellerduells aber geklärt. Die Gäste zerfielen regelrecht, nach dem Treffer von Maxi Schmitt zum 19:27 und einem Dreierpack des HSV binnen 60 Sekunden ging es mit einer Elf-Tore-Führung für die euphorisierten Thüringer in die letzten zehn Minuten (30:19).

Diese war von einigen Unkonzentriertheiten der Gastgeber geprägt, zumindest Gary Hines konnte in den Schlussminuten etwas für sein persönliches Torekonto tun. Bezüglich der Abwehrleistung zollte der HSC-Trainer Franziskus Gerr und Maximilian Kalliske ein Sonderlob, während die Torhüter, die sich abwechselten, nur acht Würfe parierten. „Das sieht zwar statistisch nicht gut aus“, entschuldigte sie ihr Übungsleiter, „bei den vielen Kontern, die Bad Blankenburg gelaufen ist, ist es für die Torhüter aber schwer.“

Im Angriff sieht Kolodziej Steigerungspotenzial, den Rückraumakteuren Hines, Singwald und Leskovec wünscht er in den nächsten Wochen vor allem mehr Selbstvertrauen im Abschluss. Sein Fazit lautete: „Verdiente Niederlage bei ordentlichem Kampf.“

Bad Blankenburg: Rein, Brand – Iffert 3, Bogatzki 1, Grohmann 4/3, Hempel, Zeman 1, Brykner 2, Sadewasser 1, Valincic 2, Kiss, Lielais 10, M. Werner 4, Große 6. Bad Neustadt: Weber, Schmidl – Schmitt 3, Wolf, Hines 7, Riesenberger, Bieger 2, Singwald 2, Pal, Kalliske 2, Wicklein 5/1, Gerr 1, Leskovec 4. Siebenmeter: 3/3 – 1/1. Zeitstrafen: 6 – 6 Minuten. Disqualifikation: Sadewasser (34., Bad Blankenburg, Foulspiel). Schiedsrichter: Beyer/Höhne (Berlin). Zuschauer: 340. Spielfilm: 2:2 (10.), 10:6 (20.), 17:11 (30.) – 23:17 (40.), 30:19 (50.), 34:26 (60.)

Quelle: Rhön- und Saalepost 

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