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Bericht: TVG Großsachsen - HSC

15.04.2018 - HSC Bad Neustadt

Gleich zwei herbe Rückschläge

Handball (BA)

Dritte Liga Ost TV Germania Großsachsen – HSC Bad Neustadt 28:24 (15:11)

Der HSC Bad Neustadt hat im Kampf um den Klassenerhalt gleich zwei herbe Rückschläge hinnehmen müssen. Nach der 24:28-(11:15)-Niederlage beim TV Großsachsen sagte Trainer Christoph Kolodziej: „Wir konnten insgesamt leider nicht an die Leistung vom Northeim-Spiel anknüpfen und sind an einem Gegner gescheitert, der die reifere Spielanlage zeigte und über 60 Minuten hinweg die geringere Fehlerquote aufwies, wobei ich der Mannschaft in kämpferischer Hinsicht keinen Vorwurf machen kann.“ Zudem waren die hessischen Schiedsrichter den Gästen einige Male nicht wohlgesonnen: „Uns wurden unverständlicherweise Kreisübertritte, angebliche Stürmerfouls und Vorteile abgepfiffen“, kritisierte der HSC-Trainer. Dieser wird zumindest im nächsten Heimspiel gegen den SC Magdeburg II auch noch auf Gary Hines verzichten müssen, der sich in der Schlussminute provozieren ließ und disqualifiziert wurde. Die blaue Karte, die ihm gezeigt wurde, bedeutet zwangsläufig eine Sperre.

Die Begegnung begann dabei aus Sicht des HSC nicht schlecht, mit zwei Wicklein-Treffern in Folge wurde der anfängliche 1:3-Rückstand egalisiert, nach dem Treffer von Gary Hines, der nicht sein besten Tag erwischt hatte, war die Partie beim 4:4 weiter offen. Als Wicklein in der zwölften Minute per Siebenmeter zum 7:7 einnetzte, bestand immer noch Hoffnung auf einen Erfolg. „Bis dahin stand unsere Abwehr noch kompakt“, so Kolodziej. Dies sollte sich in den nächsten Minuten ändern, nach einem vergebenen Wicklein-Strafwurf setzten sich die Nordbadener, weil ihnen nun vermehrt Anspiele an den Kreis gelangen, auf 11:7 ab.

Mit der Einwechslung von Vilim Leskovec, „der im Rückraum eine überzeugende Leistung zeigte, leider aber als einziger“, so Kolodziej, für den glücklosen Konstantin Singwald sowie der ersten Auszeit und der Einwechslung von Felix Schmidl für Nick Weber versuchte der Coach die Wende herbeizuführen. Was auch kurzfristig zum Erfolg führte, denn Leskovec und Martin Bieger verkürzten auf 9:11. Die aufkommende Gefahr für sein Team versuchte nun TV-Trainer Stefan Pohl zu entschärfen, holte sich seine Schützlinge ebenfalls an die Außenlinie, diese setzten sich, weil nun die Rückraumakteure Jan Triebskorn und Philipp Schulz trafen, während einer Zeitstrafe für Franziskus Gerr auf 15:10 ab. Den letzten Treffer in der ersten Halbzeit erzielte Leskovec.

Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte dann ebenfalls seinen Farben. Nach Toren von Maxi Schmitt, der nicht so torgefährlich agierte wie zuletzt, und Bieger schrumpfte der Vorsprung der Großsachsener auf zwei Tore zusammen (15:13), der bis zum 16:14 auch Bestand hatte. Dieser wuchs wieder nach Toren von TV-Kapitän Jonas Gunst und Spielmacher Robin Unger an (18:14), in der 45. Minute war die Heimsieben auf 21:16 enteilt. „In dieser Phase haben wir im Angriff zu kopflos agiert, konnten aufgrund mangelnder Struktur zu wenig Druck ausüben und luden so den Gegner zu Tempogegenstößen ein“, berichtete Christoph Kolodziej. Diese Konter wurden weitgehend erfolgreich abgeschlossen, „wobei sich unsere Torhüter im zweiten Durchgang steigerten“, so Kolodziej. Dieser versuchte mit taktischen Varianten den Gegner aus dem Tritt zu bringen, verhängte gegen Triebskorn eine Manndeckung und wählte insgesamt ein offensiveres Abwehrsystem.

Doch die Maßnahmen schlugen sich nicht positiv auf das Ergebnis aus, weil die Gastgeber immer wieder ein passende Antwort fanden und nach einem Doppelpack ihres tagesbesten Schützen, Philipp Schulz, zehn Minuten vor dem Abpfiff erstmals mit sechs Toren in Führung lagen (24:18). Diese schmolz fünf Minuten vor Spielende nach einem parierten Siebenmeter von Robin Unger und einem Treffer von Hines zwar wieder (25:21), doch zwei Minuten vor Schluss lagen die Gäste immer noch mit 24:27 zurück. Der Treffer von Michell Hildebrandt bedeutete die Entscheidung zugunsten der TVler, die den Klassenerhalt nun so gut wie sicher haben. Die HSCler müssen dagegen weiter bangen. „In den nächsten zwei Wochen wollen wir gegen Magdeburg und Hanau dann unsere Heimstärke in die Waagschale werfen“, so Trainer Christoph Kolodziej.

Großsachsen: Sitter, Fraefel – Gunst 3, Grammel, Rybakov, Triebskorn 6, Schulz 7, Spilger, Kadel, Unger 6/1, Straub, Reisig 4, Hildebrandt 2. Bad Neustadt: Weber Schmidl – Schmitt 1, Wolf 1, Hines 3, Riesenberger, Bieger 3, Singwald 1, Pal (n. e.), Kalliske, Wicklein 8/4, Gerr 1, Leskovec 6. Zeitstrafen: 6:6 Minuten. Disqualifikation mit Bericht: Hines (59., Bad Neustadt). Siebenmeter: 2/1:5/4. Schiedsrichter: Hanker/Klimmisch (Wiesbaden). Zuschauer: 320. Spielfilm: 6:4 (10.), 11:7 (20.), 15:11 (30.) – 18:15 (40.), 23:18 (50.), 28:24 (60.).

Quelle: Mainpost

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