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Bericht: HSC - Hildesheim 22:26

04.09.2016 - Christian Hüther

Chancenverwertung einfach katastrophal

Fehlstart, Fehlalarm und Hiobsbotschaft in der Bürgermeister-Goebels-Halle – HSC verliert ohne Wicklein 22:26

Der HSC Bad Neustadt-Rhön hat mit der 22:26 (11:13)-Heimniederlage in der Dritten Liga Ost gegen Eintracht Hildesheim einen Fehlstart hingelegt, „weil unsere Chancenverwertung einfach katastrophal war“, brachte es Trainer Margots Valkovskis auf den Punkt. Tatsächlich vergaben die Gastgeber viele sogenannte freie Würfe. Fatal wirkten sich vor allem die vergebenen Konter und eine Ladehemmung zwischen der 31. und 46. Minute, als die Niedersachsen, deren Coach Gerald Oberbeck ebenfalls das Vergeben von prima Tormöglichkeiten beklagte, einen Sieben-Tore-Vorsprung herauswarfen.

Die Partie begann, was Valkovskis später nicht als Entschuldigungsgrund für den Misserfolg gelten lassen wollte, mit einer Hiobsbotschaft: Torjäger Jan Wicklein fiel wegen einer im Abschlusstraining erlittenen Dehnung des Kreuzbandes aus. „Er dürfte uns mindestens auch im nächsten Auswärtsmatch in Hanau fehlen“, befürchtet HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz. Diese schmerzliche Personalie schienen Wickleins Mannschaftskameraden zunächst wegzustecken. Den ersten Angriff schloss der erfolgreichste HSC-Schütze, Vilim Leskovec, erfolgreich ab. Die Partie war in den nächsten Minuten von einigen nervösen Aktionen beidseits geprägt, wobei die Gastgeber bis zum 3:3 jeweils in Führung gingen, aber auch postwendend den Ausgleich kassierten.

Schon in dieser Phase erwies sich HSC-Keeper Felix Schmidl, der im weiteren Verlauf mit vielen Paraden Schlimmeres verhinderte, als bester Akteur seines Teams. Nach neun Minuten konnte er den ersten Rückstand (3:4) nicht verhindern, Kenny Blotor verwandelte den ersten von insgesamt neun Siebenmetern für Hildesheim. Überhaupt waren die einheimischen Fans mit den Strafwurfentscheidungen der hessischen Unparteiischen nur selten einverstanden. Sie sahen in dieser Hinsicht ein eklatantes Missverhältnis – die Rot-Weißen durften nur zweimal an die Linie treten.

In der ersten Viertelstunde vermochte sich kein Team abzusetzen, wobei Maximilian Schmitt, der neben Leskovec die Hauptverantwortung in der Offensive übernahm, zunächst nach Kempa-Trick mit Wicklein-Vertreter Benedikt Kleinhenz den Ausgleich (6:6) markierte und den Kleinhenz-Treffer zum 7:6 bejubeln durfte. Als Leskovec und Konstantin Singwald, der im Angriff ansonsten wenig zusammenbrachte, den Vorsprung erstmals auf zwei Treffer ausbauten, holte sich Oberbeck seine Schützlinge an die Außenlinie. Das zeigte Wirkung, sie agierten prompt konzentrierter und gingen mit zwei Siebenmetern des überragenden Robin John mit 11:10 in Front. Leskovec glich nochmals gegen den im ersten Durchgang wenig überzeugenden Keeper Jakub Lefan aus. Während einer Zeitstrafe für Kleinhenz brachten John per Siebenmeter und Rechtsaußen Maurice Lungela ihre Farben deutlicher in Front.

Als die Unparteiischen gerade den zweiten Durchgang anpfeifen wollten, wurde dies durch einen Feuer-Fehlalarm erst einmal verhindert. Vorsorglich wurde die Halle geräumt. Spielende Kinder hatten mit einem Ball einen Feuermelder getroffen und den Alarm ausgelöst, der von der Feuerwehr abgestellt werden musste. Diese zusätzliche viertelstündige Pause bekam der Valkovskis-Truppe überhaupt nicht gut. Diese leistete sich technische Fehler, warf den gegnerischen Goalie „warm“ und musste geradezu hilflos miterleben, wie der Meisterschaftsmitfavorit seine Führung ständig ausbaute. Der auch durch eine Manndeckung nicht zu stoppende John sorgte mit einem Hattrick für das 16:12.

Den Treffer von Schmitt (Siebenmeter) beantworteten der im linken Rückraum stark agierende Ivan Kucharik und Neuzugang Adam Papadopoulos mit ihren Treffern zum 18:13. Nach dem 14:18, für das Schmitt mit einem Sturzflug in den Kreis verantwortlich zeigte, ging bei den HSC'lern erst einmal gar nichts, in Unterzahl (Zeitstrafe Matthias Grünert) enteilte der Gast nach zwei John-Siebenmetern und dem erst in der zweiten Halbzeit auffälligen Andreas Simon auf 21:14. Als Lungela in Unterzahl auf 22:14 erhöhte, hatte Valkovskis genug gesehen, forderte seine Spieler in einer Auszeit zu „ruhigerem Spielaufbau“ auf, was insofern Wirkung zeigte, dass der Rückstand verkürzt wurde. Doch nie entscheidend, weil die Gäste immer die passende Antwort wussten und nach erfolgreichen Kombinationen den nun im Tor stehenden Fabian Tatzel nur selten eine Abwehrchance ermöglichten. Parierte dieser doch einen Wurf, so wurden Konter, vor allem von Gary Hines, fahrlässig versiebt.

Dem für den erschöpften Schmitt nun auf der Spielmacherposition agierenden Timo Riesenberger gelang zwar mit zwei Treffern in Folge eine Resultatsverbesserung, aber weder das noch das finale Tor von Hines vermochten die verdiente Niederlage nicht zu verhindern.

Statistik zum Spiel
Dritte Liga HSC Bad Neustadt-Rhön – Eintracht Hildesheim 22:26 (11:13)

HSC Bad Neustadt: Schmidl (1.-48.), Tatzel (ab 49.) – Schmitt 5/1, Wolf, Hines 1, Riesenberger 2, Singwald 1, Kleinhenz 1, Pal, Gerr 1, Leskovec 10, Grünert 1.

Eintracht Hildesheim: Lefan, Kinzel (ein Siebenmeter) – Schieb, Simon 1, John 11/7, Lungela 2, Tzoufras 2, Blotor 2/1, von Hermanni, Kolovos, Kucharik 7, Papadopoulos 1.

Zuschauer: 542.

Schiedsrichter: Reuther/Tobiasch (Idstein).

Siebenmeter: 2/1 – 9/8.

Zeitstrafen: 6 – 8 Minuten.

Spielfilm: 1:1 (5.), 4:4 (10.), 5:6 (15.), 9:7 (20.), 10:10 (25.), 11:13 (30.) – 12:14 (35.), 13:17 (40.), 14:20 (45.), 16:23 (50.), 19:25 (55.), 22:26.

Stimmen zum Spiel

Margots Valkovskis (Trainer des HSC): Wir waren im Angriff einfach zu schlecht, haben viele gute Gelegenheiten ausgelassen, kaum Anspiele an den Kreis zu Matthias Grünert und Franziskus Gerr zustande gebracht und Würfe genommen, deren Qualität nicht gut war. Mit der Deckung konnte ich bei 26 Gegentreffern noch einigermaßen zufrieden sein, aber auch da haben eigentlich nur unsere Torhüter so richtig überzeugt. In Hanau wird es schwer, wenn wir wieder eine solche Leistung abliefen. Unsere Saisonziele würde ich kurz so beschreiben: Erstens wird der Klassenerhalt angestrebt, zweitens wollen wir wieder auf einem einstelligen Platz landen, wobei die Platzierung der letzten Saison (5.) wiederholt werden sollte.

Gerald Oberbeck (Trainer von Eintracht Hildesheim): Mit dem Sieg ist unser Saisonstart natürlich gelungen, wobei ich mit einigen Dingen, insbesondere der Chancenverwertung, nicht immer zufrieden war. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir einige Hochkaräter ausgelassen, hatten aber das Glück, dass Bad Neustadt diese Schwäche nicht nutzte. Im Vorteil gegenüber dem HSC habe ich uns insofern gesehen, dass wir bessere personelle Alternativen hatten, vor allem unsere Leistungsträger schonenderer einsetzen konnten.

Der nächste Spieltag

Freitag, 9. September, 19.30 Uhr:
Groß-Bieberau/Modau – TV Großwallstadt
Eintracht Hildesheim – HSG Burgwedel
Samstag, 10. September, 17.30 Uhr:
HC Elbflorenz – HSG Rodgau Nieder-Roden
Samstag, 10. September, 18.30 Uhr:
SG LVB Leipzig – TV Kirchzell
Samstag, 10. September, 19.30 Uhr:
TV Gelnhausen – HSV Hannover
Sonntag, 11. September, 16 Uhr:
HSC 2000 Coburg II – HF Springe
Sonntag, 11. September, 16.45 Uhr:
TSV Burgdorf II – MSG Groß-Umstadt
Sonntag, 11. September, 17 Uhr:
HSG Hanau – HSC Bad Neustadt

Quelle: Rhön - und Saalepost

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