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Bericht: Hanau - HSC

11.09.2016 - Christian Hüther

Von: Rhön - und Saalepost

Valkovskis moniert die Einstellung

Dritte Liga Ost HSG Hanau – HSC Bad Neustadt 29:28 (16:13)

Der Saisonauftakt ist aus Sicht des HSC Bad Neustadt verpatzt. Nach der 28:29-(13:16)-Niederlage bei Aufsteiger HSG Hanau steht er nach dem zweiten Spieltag immer noch ohne Punkte da und rangiert auf einem der Abstiegsplätze. Ursächlich an der Niederlage war laut Trainer Margots Valkovskis „unsere schlechtes Defensivverhalten in den ersten 40 Minuten. Da hat die richtige Einstellung gefehlt, mit so einem Verhalten kann man in dieser ausgeglichenen Liga einfach nicht gewinnen.“

Und ein Sieg wäre sogar möglich gewesen, nach einer Aufholjagd in den letzten Minuten entschied ein Treffer des Hanauers Tilman Werner 30 Sekunden vor Spielende die spannende Partie. Dass den Rot-Weißen danach ein Siebenmeter verwehrt wurde, war der Laune der Gäste nicht zuträglich. „Aber wir haben uns dem Misserfolg selbst zuzuschreiben“, gab der HSC-Coach unumwunden zu. Die Hessen kamen mit der offensiven 5:1-Deckung der Bad Neustädter schon in den Anfangsminuten gut zurecht, zogen ein schnelles Spiel über alle Positionen auf und enteilten zügig auf 5:2 (7.).

Die Gäste kämpften sich zwar zunächst zurück, doch frühe Zeitstrafen für Vilim Leskovec und Gary Hines, beide waren ansonsten gerade in der Offensive, „die ich heute einmal nicht besonders kritisieren möchte“, so Valkovskis, die treffsichersten Akteure. Der Rückstand des HSC wuchs in der Unterzahl rasch auf 4:9 an und konnte erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs gemildert werden. Um seiner Defensive mehr Sicherheit zu verleihen, beorderte der HSC-Trainer da den angeschlagenen Felix Schmidl, der wegen Rückenproblemen erst einmal auf der Bank saß, für den keineswegs schwachen Fabian Tatzel in den Kasten. Deren Vorderleute agierten einfach zu pomadig, rannten oft dem Gegner hinterher und zeigten ungewohnte Deckungslücken.

Hines blüht auf

Dies wurde auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht besser, die Schützlinge von Patrick Beer stellten den alten Fünf-Tore-Vorsprung wieder her, der bis zur 48. Minute (26:21) auch Bestand hatte. Die heimischen Fans stimmten schon die ersten Jubelgesänge an, als die Heimsieben unvermutet einbrach, während die Rot-Weißen endlich zu der Form fanden, „die ich mir vom Anpfiff weg gewünscht hätte“, so ihr Trainer.

Nach Treffern von Konstantin Singwald, Maximilian Schmitt, zwei Wicklein-Treffern und einem Hines-Tor – der US-Amerikaner blühte nach dem Seitenwechsel richtig auf – begann das Duell fünf Minuten vor Matchende beim Stand von 26:26 im Prinzip von vorne. Doch es folgte eine Zeitstrafe für Franziskus Gerr, dieser konnte sich ebenso wie sein Pendant Matthias Grünert am gegnerischen Kreis kaum in Szene setzen.

Die Überzahlsituation nutzten die Hanauer Tilman Werner und Christian Appel zur 28:26-Führung, diese egalisierten Hines und Wicklein, wobei der angeschlagene Rechtsaußen nicht wie gewohnt aus dem Spiel für Druck sorgen konnte. Doch es reichte aus Sicht der Gäste nicht, weil Werner den finalen Treffer setzte. „Ich muss jetzt in den nächsten Tagen mit den Spielern Tacheles reden“, kündigte der schwer enttäuschte Margots Valkovskis an, „ohne eine bessere Einstellung haben wir auch im nächsten Heimspiel am Samstag gegen Gelnhausen keine Chance.“

Hanau: Eul, Schermuly – Ritter 2, Jazdi 1, Schaeffler (n. e.), Strohl 3, Werner 3, Appel 4, Siegmund 2, Brüggemann, Pillmann 6, Best, Geist 1, Christoffel 7/5. Bad Neustadt: Tatzel (bis 25.), Schmidl (ab 26.) – Schmitt 3, Wolf 2, Hines 8, Singwald 3, Riesenberger, Wicklein 6/4, Kleinhenz (n. e.), Pal (n. e.), Gerr, Leskovec 5, Grünert 1. Siebenmeter: 5/5:4/4. Zeitstrafen: 6:8 Minuten. Schiedsrichter: Becker/Nickel (Pfungstadt). Zuschauer: 410. Spielfilm: 3:1 (5.), 6:3 (10.), 9:4 (15.), 11:7 (20.), 14:10 (25.), 16:13 (30.), 19:14 (35.), 22:17 (40.), 24:21 (45.), 26:22 (50.), 26:26 (55.), 29:28 (60.).

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