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Bericht: HSC - Gelnhausen

19.09.2016 - Christian Hüther

Wiederholung erwünscht

Am dritten Spieltag ist der Knoten geplatzt. Mit 29:23 (13:13) in der Dritten Liga Ost gegen den TV Gelnhausen feierten die Handballer des HSC Bad Neustadt-Rhön den ersten Saisonsieg. „Unser Sieg war verdient“, konstatierte ein erleichterter Margots Valkovskis, „dank der Leistungssteigerung nach der Pause, insbesondere im Defensivbereich, haben wir uns die ersten Punkte hart erkämpft.“ Zähneknirschend musste ihm sein Kollege Andreas Kalman zustimmen, der im zweiten Durchgang einen Leistungsabfall seiner Schützlinge feststellen musste.

Diese gingen mit dem ersten Angriff durch Sven Schreiber in Führung. Danach dauerte es in einer beiderseits sehr nervös geführten Auseinandersetzung mit hoher Fehlerquote fast fünf Minuten, ehe Jan Wicklein per Siebenmeter ausglich. Der HSC-Rechtsaußen, „der einen Supertag erwischte, den er gerne wiederholen darf“, so sein Trainer, brachte das Kunststück fertig, die folgenden Rückstände bis zum 6:7 jeweils mit einem Treffer zum Gleichstand zu beantworten.

Nach dem 6:7 durch Fabian Eurich sorgte Gary Hines für den Ausgleich. Der im linken Rückraum agierende Ninja Warrior erzielte auch das 8:8 nach einer Viertelstunde. Dann tat sich in Sachen Tore vier Minuten lang erst einmal gar nichts. Die Hausherren überstanden die erste Zeitstrafe schadlos und gingen durch einen Wicklein-Strafwurf erstmals in Führung. Diese glich der quirlige Kreisläufer Björn Pape, der sich bis dahin öfters von seinen Gegenspielern abgesetzt hatte und dabei drei seiner insgesamt vier Treffer erzielte, aus, ehe er von seinem Coach auf die Bank beordert und von Panagiotis Erifopoulos abgelöst wurde.

Der von seinem Gegenspieler Nikola Jankovic nicht auszuschaltende Wicklein erzielte nicht nur den Treffer zum 13:13-Pausenstand, sondern brachte seine Farben nach Wiederanpfiff auch in Führung. Es folgte ein mehrminütige Torflaute, bedingt durch einfache Ballverluste oder technische Fehler. Die Hausherren schafften in dieser von Hektik geprägten Phase in der 41. Minute durch Vilim Leskovec die erste Zwei-Tore-Führung, die kurz darauf Benedikt Kleinhenz nach einem Konter ausbaute.

Zu diesem Zeitpunkt nervte Felix Schmidl den TV-Rückraum mit sehenswerten Paraden, mit denen er einige Tempogegenstöße einleitete. Auch seine Vorderleute, deren 6:0-Deckung besser funktionierte als das vorherige 5:1-System, agierten zunehmend kompakter und zogen nach dem 19:17 durch Maximilian Schmitt, dem vor der Pause so gut wie nichts gelang, sowie durch drei von Wicklein abgeschlossenen Kontern – auch in Unterzahl – vorentscheidend auf 23:17 davon. Die Hessen, jetzt wieder mit Pape, verkürzten durch ihren Oldie Eryk Kaluzinski auf 20:24, doch Matthias Grünert, Schmitt sowie Felix Schmidl per Weitwurf ins verwaiste Tor sorgten für das beruhigende 27:20.

Der Schmidl-Treffer bestätigte eine Erkenntnis der ersten Partien, dass der siebte Feldspieler in der Offensive nicht immer zum erhofften Erfolg führt, sondern diese Variante auch riskant ist. Beide Kontrahenten verhedderten sich in dieser taktischen Überzahl im Spielaufbau, machten sich die Räume selbst eng und brachten ihre beiden Kreisläufer so nicht in Wurfposition.

Den Vorsprung schaukelten die Gastgeber indes über die Zeit. Ihre letzten beiden Treffer erzielten der in den Schlussminuten aufs Parkett gebrachte Timo Riesenberger und der fast nur in der Defensive eingesetzte Konstantin Singwald. Der HSC feierte nach dem Abpfiff mit den Fans ausgiebig die zwei Punkte. „Vor der Pause haben wir in der Abwehr noch Schwächen gezeigt, die wir mit zunehmender Spielzeit vermieden haben. Das aggressive Heraustreten war in der Woche verstärkt trainiert worden. Die verbesserte Defensive hat auch gute Offensivaktionen eingeleitet, wir konnten viele Konter laufen“, sagte Margots Valkovskis.

Statistik zum Spiel

Dritte Liga Ost

HSC Bad Neustadt-Rhön – TV Gelnhausen 29:23 (13:13)

Bad Neustadt: Schmidl 1, Tatzel (23. bis 30.) – Schmitt 4, Wolf, Hines 3, Riesenberger 1, Singwald 1, Kleinhenz 2, Pal, Wicklein 11/3, Gerr, Leskovec 4, Grünert 2.

Gelnhausen: Lahme, Sulzbach (31. bis 41.) – Schreiber 2, Jankovic 2, Mocken (n.e.), Gerst 1, Erifopoulos 1, Bechert, Kaluzinski 3, Pape 4, Jambor 1, Botzenhardt 4, Marquardt (n.e.), Eurich 5/1.

Siebenmeter: 3/3:2/1.

Zeitstrafen: 8:0 Minuten.

Zuschauer: 445.

Schiedsrichter: Jakob/Kuss (Erfurt/Viesselbach).

Spielfilm: 4:4 (10.), 8:8 (20.), 13:13 (30.) – 16:14 (40.), 23:17 (50.), 29:23 (60.).

Quelle: Mainpost

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