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Spielberichte

Bericht: HSC - Burgdorf II 21:26

25.09.2016 - Christian Hüther

Der Trainer entschuldigt sich

HSC Bad Neustadt-Rhön enttäuscht auf ganzer Linie und kassiert eine Heimniederlage gegen den TSV Burgdorf II

Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg erlitt der HSC Bad Neustadt-Rhön durch die 21:26 (11:12)-Heimniederlage in der Dritten Liga Ost gegen den TSV Burgdorf II einen schweren Rückschlag beim anvisierten Sprung ins Mittelfeld. Die Niederlage war verdient, die Erklärung von Margots Valkovskis in der Pressekonferenz fiel kurz und deftig aus: „Unser Angriffsspiel war sch…, wir haben den Vergleich auf der Torhüterposition deutlich verloren und haben in der Deckung erst ab der 50. Minute das gezeigt, was wir uns taktisch vorgenommen hatten“.

Dem konnten die HSC-Fans nur zustimmen, die einen schwachen Auftritt der Rot-Weißen erlebten und mit einigem Bangen den Auswärtspartien in Hannover und Großwallstadt entgegenblicken. Die Anfangsminuten verliefen hoffnungsvoll, nach 30 Sekunden netzte der tagesbeste HSC-Schütze Vilim Leskovec zur Führung ein. Im Gegenzug glich der bullige Kreisläufer Dominik Kalafut, der auf dem Sprung in das Erstliga-Team seines Klubs steht, aus. Dass Kalafut einer der spielentscheidenden Akteure werden sollte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu erahnen. Im Vorfeld hatte der HSC-Coach vor dem Talent gewarnt, „wir müssen einfach schon die Anspiele an ihn verhindern. Wenn er in Ballbesitz ist, ist es zu spät“. Doch die Worte des Coaches blieben ungehört, Kalafut lochte achtmal ein und holte die Mehrzahl der neun Siebenmeter für den TSV heraus.

Die Gastgeber gingen nach sechs Minuten durch Maximilian Schmitt beim 4:3 wieder in Führung. Der Mannschaftskapitän hatte allerdings auch keinen guten Tag erwischt, rannte sich mit zunehmender Spieldauer in der kompakten und aggressiven Gästedeckung, die mit Joshua Thiele und Kalafut, die je zwei Zeitstrafen hinnehmen mussten, nicht zimperlich agierte. Nach dem 4:4 gab es ein fünfminutiges Fehlpasse-Festival. „Beide Mannschaften haben sich viele Fehler geleistet“, stellte nach dem Abpfiff Gäste-Coach Heidmar Felixson fest. Dessen Schützlinge fanden dann als erste den Spielfaden wieder, warfen eine Zwei-Tore-Führung (10:8) heraus, um nach einigen technischen Fehlern die Führung wieder den Rot-Weißen zu überlassen (11:10).

Diesen kleinen Vorsprung erzielte Jan Wicklein, der nach dem Seitenwechsel zu einem „tragischen Held“ werden sollte. Diese Führung war schon eher möglich, wenn Gary Hines kurz zuvor nicht den „Fehlwurf des Abends“ fabriziert hätte: Nach einem abgefangenen Pass durch Konstantin Singwald rannte er Richtung leeres Tor, TSV-Keeper Jendrik Meyer zwar zugunsten eines siebten Feldspielers geopfert worden, und brachte das Kunststück fertig, ohne jede Bedrängnis die Kugel aus 20 Metern übers leere Tor zu setzen. Diese Unkonzentriertheit befiel nach der Pause Hines und alle Mannschaftskameraden, der Rückstand wuchs trotz Überzahl an.

Die Gastgeber scheiterten nicht nur an den eigenen Nerven, zudem glänzte TSV-Keeper Jendrik Meyer, er entschärfte eine Serie von nicht einmal unplatzierten Würfen und hatte bei Pfosten- und Lattentreffern das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Besonders das Duell zwischen ihm und Jan Wicklein, der irgendwann entnervt Benedikt Kleinhenz Platz machte, ging zugunsten von Meyer aus. Dessen Vorderleute bauten den Vorsprung auf 22:16 aus, doch dann befiel auch sie acht Minuten lang der „Fehlwurf-Virus“.

Ihr Torjäger Maurice Dräger, der angeschlagen jedem Zweikampf aus dem Weg ging, konnte keine Akzente setzen, über die Außen lief bei den Gästen nichts. Diese mussten nach einem Hines-Treffer zum 21:23 (53.) wieder zittern. Doch das war schon das letzte Erfolgserlebnis der Valkovskis-Schützlinge. Leskovec und Grünert scheiterten an Meyer, Kleinhenz und Hines visierten den Pfosten an. „Wir haben uns selbst besiegt“, so der enttäuschte HSC-Co-Trainer Igor Mjanowski, „aber es gibt einfach Tage, an denen nichts läuft. Wir müssen jetzt in Ruhe analysieren, woran es hapert und unser Training dementsprechend ausrichten“.

Und Trainer Margots Valkovskis: „Das war eine ganz schwache Leistung, für die ich mich entschuldigen möchte. Unsere Offensivleistung war miserabel, wobei wir mit zu geringen Tempo angelaufen sind. Unsere Anspiele an den Kreis haben im Prinzip nicht stattgefunden. In der Abwehr haben wir genau diese bis zur 50. Minute nicht unterbunden. Der Vergleich der Torhüter ging klar zugunsten des Gästekeepers aus. Dass wir viele Bälle hergeschenkt haben, was die hohe Zahl der technischen Fehler und Fehlwürfe dokumentiert, war für das Ergebnis auch negativ. Wir müssen einfach in allen Belangen besser werden, sonst können wir uns die Reise nach Hannover sparen.“

Heidmar Felixson, der Trainer des TSV Burgdorf II, war stolz auf seine Mannschaft: „Die Jungs haben gegenüber der Vorwoche diesmal toll gekämpft und die richtige Einstellung gezeigt. Unser Angriffsspiel war nicht so flüssig wie erhofft. Man muss allerdings bedenken, dass einige Spieler bei der ersten Mannschaft trainieren, intensives Training von Kombinationsspiel oder taktischen Raffinessen ist daher schwer möglich. Insgesamt war unser Erfolg verdient, Jendrik Meyer und Dominik Kalafut waren überragend.“
Statistik zum Spiel

Dritte Liga Ost

HSC Bad Neustadt-Rhön – TSV Burgdorf II 21:26 (11:12)

HSC Bad Neustadt-Rhön: Schmidl (1. – 26., ab 31.), Tatzel (27. – 30., zwei Siebenmeter) – Schmitt 2, Wolf, Hines 4, Riesenberger, Singwald 2, Kleinhenz 1, Pal (n. e.), Wicklein 4/1, Gerr 2, Leskovec 5, Grünert 1.

TSV Burgdorf II: Meyer, Wilde (n. e.) – Mävers 5/4, Thiele, Krone 2, M. Dräger 4/3, Donker 2, Diebel 3, Kalafut 8, Schröter, Hoffmann 1, Marx 1, Koch, Büchner.

Siebenmeter: 1/1 – 9/7.

Zeitstrafen: 6 – 8 Minuten.

Zuschauer: 423.

Schiedsrichter: Kroll (Wildau)/Polke (Berlin).

Spielfilm: 2:3 (5.), 4:4 (10.), 6:8 (15.), 8:10 (20.), 10:10 (25.), 11:12 (30.) – 13:16 (35.), 14:19 (40.), 16:22 (45.), 18:22 (50.), 21:24 (55.), 21:26.

Torschützenliste des HSC
Vilim Leskovec 24
Jan Wicklein 21/8
Gary Hines 16
Maximilian Schmitt 14/1
Konstantin Singwald 7
Matthias Grünert 5
Benedikt Kleinhenz 4
Timo Riesenberger 3
Franziskus Gerr 3
Felix Wolf 2
Felix Schmidl 1

Der nächste Spieltag
Samstag, 1. Oktober, 17.30 Uhr:
HC Elbflorenz – HSC 2000 Coburg II
Samstag, 1. Oktober, 19 Uhr:
Groß-Bieberau/Modau – HSG Burgwedel
Samstag, 1. Oktober, 19.30 Uhr:
HSG Rodgau Nieder-Roden – HF Springe
HSV Hannover – HSC Bad Neustadt-Rhön

Quelle: Rhön- und Saalepost

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