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Spielberichte

Bericht: TV Großwallstadt - HSC

25.09.2017 - Christian Hüther

Beim HSC läuft einfach alles schief

Handball (ba)

Dritte Liga Ost TV Großwallstadt – HSC Bad Neustadt 30:20 (14:10)

„Wir waren zwar vor Ort, doch so richtig Handball gespielt haben wir leider nicht“, so die knappe Erklärung von Margots Valkovskis, Trainer des HSC Bad Neustadt, für die vor allem in der Höhe unerwartete 20:30-(10:14)-Niederlage in der Elsenfelder Sporthalle. Gegen eine Mannschaft, die sich vom Trainerwechsel von Heiko Karrer auf Manfred Hofmann während der Woche und von anderen vereinsinternen Turbulenzen unbeeindruckt zeigte, gelang Felix Wolf zwar die Gäste-Führung, „doch danach haben wir den Gegner, der von allen Positionen heraus gefährlich war, nicht mehr wie geplant in den Griff bekommen“, haderte Valkovskis, für dessen Schützlinge es nach dem von Vilim Leskovec erzielten Ausgleich zum 2:2 immer hieß: „Wir rennen einem Rückstand hinterher.“

Die zuletzt hochgelobte Deckung funktionierte nicht, die Schnelligkeit der gegnerischen Akteure wurde entweder unsanft am Kreis gestoppt, was gerade in den Anfangsminuten dem Liga-Torjäger Michael Spatz zwei Chancen an der Siebenmeter-Linie verschaffte, die er auch nutzte, und zum anderen für viele Unterzahlsituationen sorgte. Allein in der ersten Halbzeit wurden gegen die Rhön-Grabfelder fünf Zeitstrafen verhängt. Weil Filip Milutinovic zweimal betroffen war, „musste ich ihn erst einmal aus dem Spiel nehmen, was bitter war, denn das machte positionelle und taktische Veränderungen notwendig“, sagte Valkovskis. Beim Stand von 7:5 wurden binnen achtzehn Sekunden Franziskus Gerr und Gary Hines auf die Sünderbank gesetzt, was Tom Spieß mit einem Doppelpack zum 9:5 nutzte.

Privatduell zweier Ex-Kollegen
Allein Gary Hines hielt seine Farben im Spiel, verkürzte immer wieder den Rückstand. Aber nicht entscheidend, weil seine Nebenleute fahrlässig abschlossen oder sich mit technischen Fehlern selbst guter Wurfmöglichkeiten beraubten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit lieferten sich während einer Zeitstrafe für Max Kalliske der Großwallstädter Antonio Schnellbacher und HSC-Mannschaftskapitän Maximilian Schmitt eine Art Privatduell.

Die früheren Teamkollegen aus der TVG-Juniorenakademie netzten zum Halbzeitstand jeweils zweimal ein.

Auch der zweite Durchgang wurde mit einem HSC-Treffer, diesmal lochte Hines ein, eingeläutet, doch das löste den letzten Torjubel der mitgereisten Fans für sechs Minuten aus. Da traf zwar Jan Wicklein, dem nur ein Tor aus dem Feld heraus gelang, der diesmal aber alle Siebenmeter unterbrachte, doch stand es zu diesem Zeitpunkt 17:12. Auch die nächsten fünf Treffer wurden ausschließlich für die Schützlinge von Neu-Trainer Hofmann notiert, 20 Minuten vor dem Abpfiff war beim Zwischenstand von 22:12 die Frage nach dem Sieger des Unterfrankenderbys geklärt.

„Ich habe dann allen Spielern Spielpraxis verschafft,“ so Valkovskis, der zwar immer wieder einmal Tore seiner Schützlinge konstatieren konnte, aber nie auf eine Aufholjagd hoffen durfte, weil die Heimsieben postwendend zurückschlug. „Es war einfach ein Tag, an dem alles schief lief, was nur schief laufen konnte“, so sein Fazit, „das beste am Spiel war, dass wir nach aktuellem Stand keine Verletzungen zu beklagen haben.“

Valkovskis fordert eine Reaktion
Die Auseinandersetzung endete für die Saalestädter fast schon symptomatisch für das Spiel mit einer Zeitstrafe für Franziskus Gerr, den Schlusspunkt setzte dann Milutinovic. Valkovskis hofft nun auf eine Trotzreaktion am kommenden Sonntag, wenn es zum Aufsteiger nach Bruchköbel geht. „Ich hoffe, dass der Sonntag nicht wieder zum Unglückstag wird.“

Großwallstadt: Zecher, Podsendek – Spatz 9/3, Geck 1, Franke, Eisenträger 1, Blank 4, Raab 2, Schnellbacher 5, Corak 1, Stark 3, T. Spieß 2, Göpfert 2. Bad Neustadt: Weber, Schmidl – Schmitt 2, Wolf 2, Hines 6, Riesenberger, Bieger, Pal, Kalliske 1, Wicklein 5/4, Milutinovic 1, Gerr 1, Leskovec 2. Siebenmeter: 3/3:4/4. Zeitstrafen: 4:14 Minuten. Schiedsrichter: Homa/Mehl (Stadeln). Zuschauer: 651. Spielfilm: 2:1 (5.), 4:2 (10.), 7:4 (15.), 9:5 (20.), 11:8 (23.), 14:10 (30.) – 16:11 (35.), 19:12 (40.), 23:14 (45.), 24:14 (50.), 28:18 (55.), 30:20 (60.).

Quelle: Rhön- und Saalepost

Bericht: HSC - Nieder-Roden

17.09.2017 - Christian Hüther

Nicht mehr für möglich gehalten

Was für ein Spiel, welch eine spektakuläre letzte halbe Minute. Der HSC Bad Neustadt-Rhön schaffte beim 22:22 (12:10) gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden in der Dritten Liga Ost das Kunststück, trotz eines Zwei-Tore-Rückstandes 34 Sekunden vor der Schlusssirene noch einen Punkt zu retten. Mit dem Anschlusstreffer zum 21:22 von Franziskus Gerr, der am Tag zuvor Geburtstag hatte, keimte leise Hoffnung auf. Die Gastgeber waren sich aber bewusst, dass der Ausgleich gegen einen solch ausgebufften Gegner schwer, wenn nicht gar unmöglich sein würde.

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Spielbericht: SV Anhalt Bernburg - HSC

27.08.2017 - Christian Hüther

Dritte Liga Ost SV Anhalt Bernburg – HSC Bad Neustadt-Rhön 29:21 (12:9)

Ein in jeder Hinsicht schmerzhafter Saisonauftakt für den HSC Bad Neustadt-Rhön. Neben der Niederlage gibt es insbesondere die Verletzung von Konstantin Singwald zu beklagen, der sich das Knie verdrehte (48.). „Nach der ersten Diagnose, die aber noch durch eine genaue Untersuchung bestätigt werden muss, droht ein Ausfall von sechs Wochen“, so Coach Margots Valkovskis.

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Bericht: HSC - Baunatal

10.09.2017 - Christian Hüther

Geduld zahlt sich aus

Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg. „So kann es ruhig weitergehen“, meinte ein strahlender Margots Valkovskis im Foyer der Bürgermeister-Goebels-Halle nach dem 26:23 (10:9)-Sieg des HSC Bad Neustadt-Rhön in der Dritten Liga Ost gegen den GSV Eintracht Baunatal.

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Bericht: Groß-Umstadt - HSC

08.05.2017 - Christian Hüther

Nach der Pause wie ausgewechselt

Dritte Liga Ost Männer MSG Groß-Umstadt – HSC Bad Neustadt 25:28 (16:12)

Versöhnlicher Saisonabschluss für den HSC Bad Neustadt-Rhön. Der Erfolg bei der MSG Groß Umstadt sorgte auch bei Trainer Margots Valkovskis für Zufriedenheit: „Wir hatten uns ja mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden wollen.“ Dieses Vorhaben war allerdings zur Pause akut gefährdet, weil die Gäste deutlich – mit vier Toren – hinten lagen.

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