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Bericht: Rödelsee - HSC II

31.01.2017 - Christian Hüther

Der Außenseiter hält dagegen

TSV Rödelsee – HSC Bad Neustadt II 29:21 (15:11)

Das 29:21 (15:11) war am Ende ein deutliches Ergebnis zugunsten des TSV Rödelsee, zeigte aber nicht, welche Mühe die Gastgeber in der Kitzinger Sickergrundhalle mit den Gästen vom HSC Bad Neustadt II hatten.

Schnell lagen die Hausherren nach nur drei Minuten mit 4:0 in Führung. Ballverluste des Gegners ermöglichten der Mannschaft um Spielertrainer Radovan Suchy einfache Tore. Zudem wehrte Torhüter Christian Roßmark erfolgreich die gegnerischen Würfe ab. So dauerte es sechs Minuten, bis die Gäste aus Bad Neustadt erstmals vor dem Tor erfolgreich waren. „Wir haben den Anfang verschlafen“, stellte Gästetrainer Rainer Kirchner fest. Die frühe Führung hinterließ bei Suchy ein grundsätzlich gutes Gefühl: „Unser Sieg geriet eigentlich nie in Gefahr. Es war für mich nur eine Frage der Zeit, wann sich das Spiel zu unseren Gunsten entscheidet.“

Bis zur Halbzeit behauptete Rödelsee einen Vorsprung von durchgehend drei bis vier Toren. Der Abstand hätte bereits zum Seitenwechsel höher ausfallen können, wenn die Gastgeber ihre Chancen besser genutzt hätten. Christian Häckner und Patrick Heß trafen aber nur den Pfosten. Auch Bad Neustadts Torhüter Daniel Wegele und Sascha Bolz parierten die Würfe des Gegners. Vor allem Bolz, der Mitte der ersten Halbzeit das Tor hütete, wehrte reaktionsschnell mehrere Versuche ab. „In der ersten Halbzeit erarbeiteten wir uns klare Chancen, trafen aber den Torhüter oder warfen daneben. Sonst wäre das Spiel längst entschieden gewesen“, meinte Suchy.

Auch in doppelter Überzahl gelang es Rödelsee nicht, sich noch vor der Halbzeit deutlicher abzusetzen. Als Bad Neustadts Maksim Lisitsyn bei bereits bestehender Unterzahl auf der Bank undiszipliniert agierte, standen in den folgenden zwei Minuten nur noch vier Bad Neustädter sechs Rödelseern gegenüber. Zum Ärger Roßmarks verkürzte der Gegner dabei vor dem Seitenwechsel auf 11:15, wodurch der Torhüter wegen einer daraufhin unbeherrschten Aktion eine Zeitstrafe vom strikten Schiedsrichterduo erhielt.

Der Vorsprung von vier Toren zur Halbzeit wirkte sich aber nicht beruhigend auf die Spielweise Rödelsees aus. „Für mich war es unverständlich, dass wir als Tabellenzweiter bei so einer Führung mit zitternden Händen spielen“, wunderte sich Suchy und fand eine mögliche Erklärung für die fehlende Sicherheit im Training.

Anfang der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein entsprechend zerfahrenes Spiel von beiden Seiten, so dass Suchy auf dem Feld seine Mitspieler zur Ruhe mahnte. Bad Neustadt verkürzte durch Jamie Wagenbrenner auf 16:18, erlaubte sich jedoch im folgenden Vorstoß einen Ballverlust, der in einem Siebenmeter mündete. Stefan Pruy verwandelte diesen und die folgenden zwei Strafwürfe, wodurch sich der Vorsprung Rödelsees auf vier Tore erhöhte. „Wir bekamen unglückliche Tore, obwohl unsere Abwehr gut stand“, beschrieb Suchy die kritischste Phase der Partie, in der sich seine Spieler selbst mit rhythmischem Klatschen zur Leistung animierten. „Es war ansonsten ziemlich leise in der Halle“, bemerkte Rödelsees Trainer nebenbei.

Als der Vorsprung zehn Minuten vor Spielende mit 25:18 auf sieben Tore anwuchs, war die Begegnung zugunsten Rödelsees entschieden. Mit der Leistung des Außenseiters zeigte sich Rainer Kirchner trotz der Niederlage zufrieden: „Wir sind eine recht junge Mannschaft. Auf der anderen Seite standen ein paar ganz ausgeschlafene Jungs“, hob er den Unterschied zwischen den Konkurrenten hervor. „Wir wussten von Anfang an, dass der Klassenerhalt sehr schwierig wird.“

Tore für Bad Neustadt: Moritz Stöhr 1, Philipp Wilm 5/1, Jamie Wagenbrenner 3, Simon Finke 3, Michael Schmitt 5, Pascal Mecky 4.

Quelle: Mainpost

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