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Bericht: Volkach - HSC II

18.04.2017 - Christian Hüther

Eine kleine Sensation schaffte vergangenen Samstag die Reserve des HSC Bad Neustadt bei der stark favorisierten HSG Volkach. Der Vierte der Bezirksoberliga musste sich dem bereits abgestiegenen Tabellenvorletzten aus der Rhön nach einer sehr intensiven und hochspannenden Partie mit 24:25 geschlagen geben.

Es waren drei Faktoren, die diese Überraschung ermöglichten. Zum Einen war die junge Mannschaft von Gästecoach Rainer Kirchner über 60 Minuten v.a. in der Abwehr hochkonzentriert und gönnte sich im Gegensatz zu den letzten Spielen keine Schwächephasen. Die körperlich überlegenen und weitaus erfahreneren Hausherren fanden nur wenig Lücken und konnten sich nie entscheidend absetzen, auch wenn sie fast über die ganze Länge der Partie in Front lagen.

Des Weiteren hatte sich Gäste-Coach Kirchner mit der am Samstag erstmals praktizierten 4-1-1-Abwehr einen taktischen Kniff ausgedacht. Der Volkacher Top-Scorer Michael Hübner wurde in Manndeckung genommen und so über weite Phasen weitgehend aus dem Spiel genommen. Der agile Felix Landgraf blockierte als Mann vor der Abwehr immer wieder effektiv die Passwege der Volkacher und die restlichen vier Spieler um Abwehrchef Justus Bördlein verteidigten hellwach und verschoben so kompakt, dass sich die Hausherren regelmäßig festrannten und immer wieder zu Abspielfehlern gezwungenen wurden. Die verwirrten und zunehmend frustrierten Volkacher reagierten mit überhartem Einsteigen in der Offensive und wussten die häufigen Gegenstöße oft nur mit unfairen Mitteln zu unterbinden. Folgerichtig wurden zwei Volkacher mit Roten Karten vorzeitig zum Duschen geschickt.

Faktor drei war der HSC-Keeper Jannik Hanft. Holprig ins Spiel gekommen und nach zehn Minuten sogar kurzzeitig ausgewechselt, lief er in Hälfte zwei zu Hochform auf und entschärfte reihenweise beste Gelegenheiten der Hausherren. Immer wieder erhielt er Szenenapplaus von den mitgereisten Bad Neustädter Fans und brachte die im Abschluss sichtlich immer nervöser werdenden Volkacher schier zur Verzweiflung.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. In Halbzeit eins nahmen sich die Kontrahenten wenig und es ging mit einem engen 16:14 für Volkach in die Pause. Nach Wiederanpfiff glichen die nun etwas aggressiver auftretenden Gäste schnell aus und ließen die Gastgeber nicht mehr entscheidend davonziehen. Die Bad Neustädter wurden immer selbstbewusster (besonders stark: Pascal Mecky auf Linksaußen) und versetzten den Hausherren mit einem Doppelkempa 10 Minuten vor dem Ende den Nackenschlag: Der stets spielstarke Jamie Wagenbrenner spielt den unheimlich torgefährlichen Rechtsaußen Benedikt Kleinhenz hoch im Kreis an, dieser springt ein und legt quer auf halblinks, wo Justus Bördlein schon auf den Pass wartet und mühelos einnetzen kann. Die Hausherren agierten von da an immer fahriger und mussten tatenlos zusehen, wie mit dem Schlusspfiff das Leder unhaltbar zum 25:24 für Bad Neustadt im Torwinkel einschlug. Benedikt Kleinhenz hatte nach einer sehr hektischen und extrem spannenden Schlusspahse die Nerven behalten und sich aus dem Rückraum ein Herz gefasst.

Die überglücklichen Gäste feierten den Überraschungserfolg noch minutenlang mit den mitgereisten Fans und können nun mit breiter Brust in die restichen Partien gehen, um noch den ein oder anderen Punkt für ihr Selbstbewusstsein mitzunehmen.

Benedikt Kleinhenz 7
Philipp Wilm 2/1
Jamie Wagenbrenner 9/4
Justus Bördlein 2
Nikita Lisitsyn 1
Pascal Mecky 4

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